C

 

Cabaret (1972) * * * Famose Darsteller, schummrige Kamera, gute Songs. Aber Bob Fosses Musical kommt irgendwie doch nicht ganz in Schwung.
Cabin Fever (2002) * * * Zusammengeklauter, aber recht unterhaltsamer und vor allem Genre-verliebter Horrorfilm.
Cable Guy, The (1996) * * * Im Kino unverdient ein Flop: Die fiese Jim-Carrey-Komödie ist eigentlich gar nicht übel.

Caché (2006)
* * * ½  Misstrauen, Voyeurismus, Paranoia, Schuldgefühle, Eheprobleme und traurige Folgen des Kolonialismus: Michael Hanekes unterschwellig bedrohlicher Thriller ist nicht sein bester, aber ein thematisch dicht gesponnener Film mit starkem Cast, typischem Haneke-Feeling und vielen unbeantworteten Fragen - bis hin zum allerletzten Shot.
Cadaver, The / Sop (2006) * * Einfacher Thai-Horror, nicht ganz daneben inszeniert, aber lustlos erzählt.
Cadaver / The Cut / Haeboohakkyosil (2007) * * * Solider Nervenkitzel aus Korea, gegen Schluss etwas albern, aber ganzunterhaltsam.
Caddyshack (1980) * * * Ulkige Golfer-Klamotte von Harold Ramis mit Chevy Chase und Bill Murray.
Caddyshack II (1988) * * Plattes Sequel mit noch mehr Comedy-Stars: Chevy Chase, Dan Aykroyd, Randy Quaid.
Cadence (1991) * * Das Handeln der Charaktere in dem Militärdrama von und mit Martin Sheen ist schwer nachzuvollziehen. Zudem zu Militär-freundlich.
Cadillac Man (1990) * * * Belanglose, aber gut gespielte und recht unterhaltsame Komödie mit Robin Williams und Tim Robbins.

Cadillac Records (2009)
* * * Etwas oberflächliche Wiederbelebung der Pionierzeit der Blues-Zeit in Chicago, aber stark besetzt und von den Stars (u.a. Beyoncé) eindringlich gesungen.
Cage aux folles, La (1978) - Ein Käfig voller Narren * * * ½ Amüsant, politisch unkorrekt und voller Tunten-Klischees. Fast schon ein Klassiker.
Cage aux folles II, La (1980) - Noch ein Käfig voller Narren * * ½ Minderwertige Fortsetzung mit noch mehr Schwulen-Klischees. Mässig unterhaltsam.
Caged Heat (1974) * * ½ Das Regiedebüt von "Silence of the Lambs"-Regisseur Demme ist ziemlich tough, aber auch klischeebeladen.
Caine Mutiny, The (1954) - Die Caine war ihr Schicksal * * * * Ein bewegendes Drama mit Humphrey Bogart, das trotz Überlänge fasziniert. U. a. auch wegen der famosen Musik.
Calamari Wrestler / Ika resuraa (2004) * * ½ Schräger Wrestling-Film aus Japan, für den ein Trio von Meerestieren in den Ring steigt!
Calcium Kid, The * * ½ Orlando Bloom als Milchmann, der unerwartet zum Boxer wird. Witzige, aber belanglose Brit-Comedy.
Calcutta (1969) * * * Louis Malles faszinierende Dok über die miserablen Lebenszustände in Calcutta, entstanden als Ableger von "Phantom India".
Calcutta Mail (2003) * * * Ebenso emotionales wie spannendes Bollywood-Thrillerdrama mit einer etwas allzu breit ausgelegten Story.
California Split (1974) * * * Harmlose Unterhaltung von Robert Altman. Der Schluss ist etwas allzu offen.
California Suite (1978) - Das verrückte California-Hotel * * * "Oscar"-gekrönte (Maggie Smith) Tragikomödie nach einem Drehbuch von Neil Simon.
Caligola / Caligula (1979) * * Tinto Brass' kultiger Historienschocker mit Porno-Sequenzen, von denen Stars wie Helen Mirren, Peter O'Toole und Malcolm McDowell nichts wussten.
Caligola: La storia mai raccontata / Caligula II (1981) * Von Joe D'Amato: Mal Historienschocker, mal Softsexfilm, mal Liebeschnulze - aber stets langweilig.
Call Girls, The / Ying zhao ming che (1977) * * Plumper pseudo-dokumentarischer Thriller über Prostitution von Hongkong-Filmstarlets. Von den Shaw Brothers.
Calvaire (2004) * * * Attraktiv gefilmter, ziemlich sadistischer Hinterwäldler-Horror aus Belgien, dem es an Logik und einem guten Schluss mangelt. Die Jesus-Parallelen sind sehr aufgesetzt.
Camellia Project: Three Queer Stories at Bogil Island / Dongbaek-kkot (2005) * * Träge Schwulen-Anthologie ohne Ideen oder Spannung.
Cámara oscura
(2003) - Deadly Cargo * ½ Ein spanischer Thriller zum Einpennen: Öde konstruiert, lahm gefilmt, plump aufgelöst - hier stimmt fast nichts.
Campus, Der (1998)
* * * Recht witzige und bissige Satire mit Heiner Lauterbach, die gegen Schluss aber an Pep verliert.
Canadian Bacon (1995) - Unsere feindlichen Nachbarn * * * Ziemlich bissige Satire, die zwar im Mittelteil etwas lahmt, aber herrlich Kanada und Amerika verarscht.
Candyman (1992) * * * ½ Musikalisch, visuell und atmosphärisch beeindruckender Horror nach einer Story von Clive Barker.
Candyman: Farewell to the Flesh (1995) * * ½ Die Fortsetzung langweilt über weite Strecken, bevor die Gewalt regelrecht explodiert.
Candy Rain / Hua chi liao na nu hai (2008) * * ½ Verkünstelte Fusion von vier mittelmässigen lesbischen Liebesgeschichten.
Cannibal Apocalypse (Apocalypse domani) (1980) * * ½ Die Idee mit dem Kannibalen-Virus ist ansprechend, aber langatmig umgesetzt. Zudem sind einige Schauspieler mies.
Cannibal Ferox (1984) * * Extrem blutiger Exploitation-Film. Grausiger und weniger tiefsinnig als Cannibal Holocaust. In unzähligen Ländern verboten.
Cannibal Holocaust (1979) * * * Kultfilm, der weniger abstossend ist, als sein Ruf: Er hat üble Szenen und dass Tiere real umgebracht werden ist unverzeilich, aber er ist tiefsinniger und sozialkritischer als 08/15-Splatter. Zudem ist die Ausgangslage à la "Blair Witch" ziemlich clever. Und die Musik ist wunderschön.
Cannibal! The Musical (1993) * * * ½ Die "Southpark"-Macher Parker & Stone drehten ein grelles, blutiges, visuell abgefahrenes Kannibalenmusical. Vertrieben durch Troma.
Cannonball Run, The (1980) - Auf dem Highway ist die Hölle los * * ½ Starbesetzter Crash-Klassiker. Witziger als viele Plagiate, die später kamen.
Cannonball Run II, The (1984) - Highway II * ½ Trotz gewaltigem Staraufgebot und viel Action mag das Sequel einfach nicht überzeugen.
Canterbury Tale, A (1944) * * * ½
Powell & Pressburgers flotte, ungewöhnlich erzählte, brillant gefilmte Variation von Chaucers Klassiker, wenn auch mit ein paar Hängern und etwas schwer im Zugang.
Can't Hardly Wait (1998) * * ½ Eigentlich süsse Teeniekomödie und liebenswert dank ihrer Sympathie für Aussenseiter - aber auch mit homophoben Gags und voraussehbarer Story.
Cape Fear (1961) - Ein Köder für die Bestie * * * ½ Kraftvoller Thriller mit Robert Mitchum und Gregory Peck - die auch in Scorseses Remake auftauchen.
Cape Fear (1991) - Kap der Angstl * * * * Das pulsierende Remake von Martin Scorsese hat sogar noch mehr Punch als das Original. Genial besetzt.
Cape No. 7 / Hai Kak Chhit Ho (2008) * * * In seiner Heimat Taiwan sehr erfolgreicher Edelkitsch der sympathischen Art.
Capote (2005) * * * ½ Umwerfend gespieltes Porträt des Schriftstellers Truman Capote während seiner Recherchen für "In Cold Blood".
Captain Blood (1935) - Unter Piratenflagge * * * ½ Der Film, der Eroll Flynn zum Star machte: Ein actionreiches Seeabenteuer mit schwachen "inneren Monologen".
Captain Corelli's Mandolin (2001) * * ½ Liebesschnulze vor Kriegshintergrund. Leute von drei Ländern sprechen alle gleich (Englisch) und Nicolas Cage ist als Italo fehlbesetzt.
Captive Factory Girls / Kankin Kojo: Kyonyuu Joko-tachi no Bohatsu (2007) * * Langweiliger Exploitationfilm, immerhin mit etwas Sex und Gewalt ...
Captive Factory Girls 2: The Revolt / Kankin Kojo: Hangyaku no Amazones-tachi (2007) * ½ Schwächliche Fortsetzung, die nochmals Dasselbe erzählt.
Captive Files I / Shiiku no heya (2002) * * ½ Japanisches Drama um die Beziehung zwischen einem Kidnapper und seinem Opfer.
Captivity (2007
) * ½
Fader "Torture Porn" mit konstruierter Story, schwacher Auflösung und bescheidener Spannung. Aber immerhin ein paar echt widerlichen Szenen.
Caravan (1971) * * * ½ Bollywood'sche Eastmancolor-Extravaganza. Ein paar Durchhänger im Mittelteil, aber herrlich pink.
Carbon Copy (1981) - Eine schöne Bescherung * * ½ Gefällige, aber oberflächliche Hautfarben-Komödie mit Denzel Washington in einer frühen Rolle.
Cargo (2006) * * ½ Daniel Brühl will an Bord eines unheimlichen Frachtschiffs aus Afrika nach Europa und entdeckt Schockierendes. Das finstere Drama beginnt gut, wird aber immer langweiliger.
Cargo (2009) * * ½ Preiswert realisierte und trotzdem mit bemerkenswerten Effekten ausgestattete Sci-Fi made in Switzerland. Während die Optik überzeugt, sieht man von Dauerdunkelheit und Strobo-Licht ab, gibt die Story zwischen "Alien", "Silent Running" und "Matrix" nicht viel her. Ausserdem spielen die Akteure unterkühlt und das Ganze ist mit über zwei Stunden mindestens 30 Minuten zu lang.
Carlito's Way (1993) * * * ½ Brian De Palmas Gangsterepos braucht eine Weile, um in Schwung zu kommen, doch von da an rauschts gewaltig. Stark fotografiert.
Carmen (1983) * * * Eine leidenschaftliche, aber auf Dauer etwas auslaugende Fusion aus Flamenco-Tanz, Bizet-Oper und Meta-Theater von Carlos Saura und Choreograf Antonio Gades.
Carne trémula (1998) - Live Flesh * * * * Vielleicht Pedro Almodóvars bester Film: "Schöne Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs" - schräg, sexy, böse, geil.
Carnival of Souls (1962) * * ½ Unheimlicher Low-Budget-Streifen, der vielerorts als Klassiker des B-Horrors gehuldigt wird. Mich liess er ziemlich kalt.
Carnosaur (1993) - Carnosaurus * * "Jurassic Park"-Ripoff aus der Roger-Corman-Küche. Trashig. Trivia: Hier spielt Mama Diane Ladd, in "Jurassic" Tochter Laura Dern.
Carnosaur II (1994) * * Eine Spur besser als der Vorgänger - aber immer noch nur passabel spannender Trash mit miesen Dialogen und schwachen Akteuren.
Carrie (1976) * * * * Moderner Horrorklassiker von Brian De Palma nach Stephen King. Hervorragend gespielt, stilsicher inszeniert und mit einem unvergesslichen Finale.
Carriers (2009) * * ½ Durchaus atmosphärischer Seuchenhorror, dessen dumme Hauptfiguren (um "Star Trek"-Captan Chris Pine) aber einen Grossteil der Spannung ruinieren.
Cars (2006) * * * ½ Der schwächste Pixar-Film bisher, aber immer nich ein bewegender, witziger und rasanter Kino-Trip.
Carry on, Papa (2004) * ½ Von Indern in Amerika produzierte Klamotte um einen Familienvater, der fremd gehen will.
Cartesius (1973)
* * Langweilige 162-minütige Geschichtslektion von Roberto Rossellini über den Mathematiker und Denker Descartes. Steif inszeniertes Dauergeschwätz auf hohem intellektuellem Niveau. Aber als Film schrecklich.
Carved: The Slit-Mouthed Woman / Kuchisake-onna (2007) * * Schlaffer J-Horror mit wenigen guten Momenten.
Casablanca (1942) * * * ½ Gutes Melodrama mit unsterblichen Dialogen und starkem Spiel - aber in meinen Augen einer der meistüberschätzten Filme. Ich setz mich damit voll in die Nesseln :)
Casanova (2005) * * * Sympathische Liebeskomödie, der nur Romantik und Sinnlichkeit abgehen. Highlights: Der buchstäblich fette Oliver Platt und der herrliche Jeremy Irons.
Casanova Vs. The Nurse (2005) * * Triviale RomCom aus Thailand.
Case of Itaewon Homicide / Itaewon Salinsageon (2009) * * ½ leicht tendenziöse, aber solide gemachte Aufarbeitung eines wahren Mordfalls.
Cash (2007) * ½ Richtig dumme Bollywoodkiste mit vermeintlich coolen Stars, aber ohne Stil und Tempo.
Cashback (2006) * * * Etwas breit gewalzter, aber gewitzter Liebesfilm des Modephotographen Sean Ellis, basierend auf seinem Oscar-nominierten Kurzfilm gleichen Namens.
Casino (1995) * * * * Wuchtiges, elegantes, gewaltreiches und stark gespieltes Mafia-Epos von Martin Scorsese. Mit Robert De Niro und der "Oscar"-nominierten Sharon Stone.
Casino Royale (2006) * * * * Actionreicher Bond für eine neue Generarion. Daniel Craig ist klasse, einzig das Finale schwächelt.
Casper (1995) * * * ½ Morbide Fantasykomödie mit klasse Effekten von ILM. Mit Bill Pullman und Christina Ricci.
Casque d'or (1952) * * * ½ Grossartig gefilmtes und gespieltes Liebesdrama zwischen Belle-Époque-Romantik Film-Noir-Ästhetik. Von Jacques Becker.
Cassandra Crossing (1976) * * * Spannendes Star-Vehikel (Sophia Loren, Richard Harris, Ava Gardner, Burt Lancaster) mit vielen Bahn-Szenen in der Schweiz.
Casshern (2004) * * * Bildgewaltiger Sci-Fi-Exzess aus Japan, der vor lauter Bombast vergisst, eine solide Geschichte zu erzählen.
Cast Away (2000) * * * ½ Top gespielt (Tom Hanks), perfekt inszeniert (Robert Zemeckis, "Forrest Gump") - aber was will diese Robinsonade vermitteln?
Castaway on the Moon / Kim ssi pyo ryu gi (2009) * * * ½ Witzige, rührende und skurrile Tragikomödie-
Castle in the Sky / Tenku no shiro Rapyuta (1986) * * * * ½ Einer der schönsten Zeichentrickfilme aller Zeiten. Punkt.
Castle of Cagliostro (1979) * * * * Hayao Miyazakis Frühwerk ist ein Anime voller Action, Spass und Spannung. Rasant!
Casualties of War (1989) * * * ½ De Palmas beklemmendes Kriegsdrama basiert auf Tatsachen   um die Vergewaltigung & Ermordung einer Vietnamesin durch GIs.
Cat Chaser (1989) * * * Miami-Vice-gestylter Thriller von Abel Ferrara. Relativ kurzweilig.
Catch-22 (1970) * * * ½ Starbesetzte Adaption des satirischen (und in meinen Augen fast unschlagbaren) Meisterwerks von Joseph Heller.
Catch Me If You Can (2002) * * * ½ Steven Spielbergs bunter, gefälliger Gangsterfilm mit Leonardo Di Caprio und Tom Hanks.
Catch That Kid (2004)
* * ½ Ordentlicher Kiddie-Thriller mit "Panic Room"-Girl Kristen Stewart.
Cat in the Hat, The (2003) * ½ Cooles Produktionsdesign, idiotischer Inhalt. Die Dr.Seuss-Verfilmung ist vor allem eines: laut!
Cat on a Hot Tin Roof (1958) - Die Katze auf dem heissen Blechdach * * * ½ Genial gespieltes Kammerspiel nach Tennessee Williams. Etwas angegraut.
Cat People (1981) - Katzenmenschen * * * Erotischer Horrorfilm von Paul Schrader mit Nastassja Kinski. Ästhetisch etwas vom 80er-Mief befallen.
Cat Returns, The / Neko no ongaeshi (2002) * * * ½ Süsser, fantasievoller Zeichentrickfilm aus Miyazakis Studio Ghibli.
Cats & Dogs (2001) * * ½ Effektgeladene Actionkomödie um den Krieg zwischen Hunden & Katzen. Recht witzig, aber konventionell & voraussehbar erzählt. Sieg den Katzen!
Cat's Eye (1985) - Katzen-Auge * * ½ Nette Gruselstories mit Satire-Touch nach Stephen King. Die Beste: Die James-Woods-Raucherstory.
Cat's Eye (1997) * * * ½ Japanische Realverfilmung eines Anime um drei sexy Kätzchen, die Gemälde klauen ...
Cat vs. Rat / Yu mao san hu jin mao shu (1982) * * * Witziges Martial-Arts-Duell zwischen Alexander Fu und Adam Cheng.
Catwoman (2004) * * ½
Actiontrash mit Halle Berry in Lack und Leder. Rrrrr.
Cave, The (2005) * * ½ Klischeehaftes, aber für Horrorfans durchaus kurzweiliges Monsterfilmchen. Kein Vergleich zu "Descent", versteht sich.
Cave of Silken Web / Poon shut dung (1967) * * * Kurzweiliger Shaw-Spass aus der "Journey to the West"-Reihe.
Cavite (2005) * * ½ Eindrücklich gefilmtes Independent-Thrillerdrama, leider ohne Ziel und politische Denkanstösse.

Cecil B. Demented (2000) * * * Vulgäre, rockige Satire auf das US-Mainstreamkino. Provokation von John Waters. Krank aber geil.
Cell, The (2000) * * * ½ Visuell einzigartige Serienkillerstory mit Jennifer Lopez. Einige deftige Szenen aber diese Bilder! Ein Traum!

Cell 2, The (2009)
* Zwischen abstrus, bescheuert und langweilig pendelnde Fortsetzung, die weder Stil noch Spannung des Vorgängers auch nur anpeilt. Stattdessen setzt der Film eher auf Folterhorror à la "Saw" und auf einen Eva-Langoria-Klon in der Hauptrolle.
Cello / Chello hongmijoo ilga salinsagan (2005) * * Attraktiv gemachter, mies erzählter und einfach nicht unheimlicher Horrorfilm aus Südkorea.
Cellular (2004) * * * ½ Spannender, kleiner Thriller, dessen Konzept man akzeptieren muss - dann macht er Spass!
Cement Garden, The (1993)
- Der Zementgarten
* * * ½ Feinfühliges, poetsches Drama mit Charlotte Gainsbourg. Nur der Schluss ist etwas verknorzt.
Center Stage (1999) * * ½ Gefälliges Ballett-Drama ohne wirklich neue Ideen und zu konservativer Inszenierung. Die Darsteller sind leichtfüssig genug, um das Ganze zu retten.
C'era una volta il west / Once Upon a Time in the West (1968)
- Spiel mir das Lied vom Tod  * * * * ½  Opernhafter Westernklassiker mit brillanter Optik, grossartigen Akteuren und zeitloser Inszenierung.
Cercle rouge, Le (1970)
* * * ½  Jean-Pierre Melvilles düsterer, moralischer und unterkühlter Gangsterfilm mit Alain Delon. Etwas lang, aber ziemlich faszinierend.
Cérémonie, La (1995)
* * * ½ Wieder ein giftiger Blick auf die Bourgeoisie von Claude Chabrol. Mit Isabelle Huppert und Jacqueline Bisset.
C'est arrivé près de chez vous (1992) * * * ½  Rabenschwarze und brutale Satire auf Sensations-Journalismus. Preisgekrönt, low budget - und nur für starke, zynische Mägen.
C'est pas tout à fait la vie dont j'avais rêvé (2005) - Das Leben ist eine Orgie * * ½ Die komödiantische Regiearbeit von Michel Piccoli beginnt amüsant und verspielt, wird aber immer dröger.
Cet obscur object du désir (1977) * * * ½  Luis Buñuels Tragikomödie um die Absurditäten des (bürgerlichen) Lebens. Die weibl. Hauptrolle spielen abwechselnd 2 versch. Frauen!

Chaahat (1996) * * ½ Zum Schluss hin recht brutales, mässig unterhaltsames Bollywood-Thrillerdrama mit Shahrukh Khan.
Chaahat - Ek Nasha (2005)
* ½ Peinlicher Bollywood-Liebesthriller mit lieblosem Cast und nur ganz wenigen gelungenen Szenen.
Chaand Kaa Tukdaa (1994) * * Orientierungslos erzählter, fad inszenierter Masala-Mix aus Bollywood.
Chachi 420 (1998) * * * Turbulentes Bollywood-Remake von "Mrs. Doubtfire" - etwas lang, aber höchst unterhaltsam.
Chacun son cinéma (2007) * * *
33 Regisseure steuerten je einen 3-minütigen Kurzfilm zum 60. Jubiläum von Cannes bei. Gelungen sind u.a. Beiträge von Cronenberg, Zhang Yimou, Elia Suleiman, Salles, Moretti und Chen Kaige, an mir vorbei gingen die Dardenne-Brüder, Assayas, Cahine, Ruiz und August.
Chai Lai Angels: Dangerous Flowers / Chai lai (2007) * * ½ Dummer, aber meist unterhaltsamer Thai-Actionfilm.
Chain Kulii Ki Main Kulii (2007) * * ½ Vorhersehbares, aber gefälliges Bollywood-Remake von "Like Mike".
Chain of Fools (2000) * * * Etwas vorhersehbare, turbulente Komödie mit coolen Dialogen, gut gelaunten Stars und hübsch verzahnter Story. Toll: Elijah Wood als 17-jähriger Killer.
Chain Reaction (1980) - Die Kettenreaktion * * * Düsterer und bitterer australischer Katastrophenthriller, der mit geringem Aufwand gut unterhält.
Chain Reaction (1996) - Ausser Kontrolle * * ½ Nette Actionposse mit Keanu Reeves und Morgan Freeman.
Chak De! India (2007)
* * * ½ Flotter Bollywood-Sportfilm mit Shahrukh Khan, der an den Kinokassen zum Grosserfolg wurde.
Chal Chala Chal (2009) * ½ Plumpe Bollywood-Klamotte ohne Stil und Witz.
Chal Chalein (2009)
* ½ Gut gemeinter, aber durch und durch missglückter Bollywood-Jugendfilm.
Challenge of the Masters / Huang Fei-hong yu liu a cai (1976) * * * ½ Früher Chia-Liang-Liu-Knüller mit tollen Fights und gut gemeinter Moral.
Challenge of the Tiger / Gymkata Killer (1980)
* * Logikfreier Bruceploitation-Streifen mit massig Action.
Chal Mere Bhai (2000) * * ½ Bollywood-Komödie nach der üblichen Dreiecks-Story-Formel.
Chalte Chalte (2003) * * * Sympathischer, aber eigentlich uninspirierter Bollywood-Liebesfilm mit Shahrukh Khan und Rani Mukherjee.
Chamatkar (1992)
* * ½ Drollige, aber langfädige und nicht sehr einfallsreiche Bollywood-Fantasykomödie mit dem späteren Superstar Shahrukh Khan.

Chambre, La (1972)
* Eine Kamera dreht sich und irgendwo im Zimmer liegt die Regisseurin, Chantal Akerman. Das formalistische Ego-Projekt ist mindestens so banal wie vieles, was Akerman danach drehte - mit 11 Minuten aber signifikant kürzer. Zum Glück.
Chameleon (2008) * * ½ Blasser und nur mässig unterhaltsamer japanischer Actionthriller.
Chameli (2004)
* * * Mutiges, und von Kareena Kapoor klasse gespieltes Bollywood-Drama.
Chamini (2005)
* Irrsinnig schlechter Kannada-Actionfilm mit pummeliger Heldin.
Chamku (2008)
* ½ Sterbenslangweiliger Actionthriller aus Bollywood mit einem Hauptdarsteller, der die Ausstrahlung eines Holzpflocks hat.
Champion (2002) * * * Schön gefilmte, super gespielte Boxer-Biografie aus Korea, die jedoch etwas an der Oberfläche bleibt.
Champion (2000) * * ½ Unterhaltsamer Actionstreifen mit Sunny Deol und Manisha Koirala - der jedoch zu jeder Minute voraussehbar ist.
Champions (2008) * * ½ Athletische Fights, viel Leerlauf dazwischen.
Chanbara Beauty / Onechanbara: The Movie (2008)
* * Gute Idee (sexy Girls vs. Zombies), schwache Umsetzung.
Chanbara Beauty - vorteX / Onechanbara: The Movie - Vortex (2009) * ½ Sterbenslangweiliges Update.
Chance Pe Dance (2010)
* * ½ Harmloses Bollywood-Einerlei mit charmantem Star.
Chances Are (1989) - Ein himmlischer Liebhaber * * * ½ Charmant besetzte, erfrischend gespielte Wiedergeburts-Story.
Chanchal (2008) * ½ Dröge Bollywood-Tragikomödie ohne Höhepunkte.
Chand Bujh Gaya (2005) * ½ Gut gemeinter, aber amateurhafter Bollywood-Streifen über die 2002er-Unruhen in Gujarat.
Chand Ke Paar Chalo (2006)
* * Moralisch simpel gestricktes, inhaltlich durchschaubares, aber immerhin harmloses Bollywood-Vehikel.
Chandni (1989) * * * ½ Yash Chopras erfolgreicher Bollywood-Liebesfilm mit tollen Songszenen in der Schweiz.
Chandni Bar (2001) * * * Ziemlich bewegendes, aber stereotypes Frauendrama aus Indien.
ChandraMukhi (2005) * * Überraschend langweiliger Masala-Trash, der die tamilischen Kinokassen sprengte.
Chang (1927) * * * ½ Stummfilm-Doku von den "King Kong"-Machern Cooper & Schoedsack mit grandiosen Tieraufnahmen.
Changeling (2008) - Der fremde Sohn * * * ½ Von Clint Eastwood elegant inszeniertes und von Angelina Jolie stark gespieltes Thrillerdrama mit Tatsachenhintergrund. Krasser Stoff, vielleicht eine Spur zu lang und formelhaft in der Erzählung.
Changing Lanes (2002) * * * ½ Assergewöhnlich erzähltes und packend gespieltes Thrillerdrama mit Samuel L. Jackson und Ben Affleck.
Chang Puen Kaew 2 (2004) * * Billig gemachtes Kinderfilm-Sequel, das zwar kurz, aber extrem gestelzt ist. Aus Thailand.
Chaos / Kaosu (1999) * * * ½ Verzwickter, nicht chronologisch erzähltes Thrillerpuzzle vom Regisseur von "Ringu". Bis auf den etwas müden Schluss ein klasse Film.
Chaos / Saam bat gun (2008) * * Billiger Apokalypse-Reisser aus Hongkong.
Chaos in the Graveyard (2003) ½ Sturzdoofe Gruselkomödie aus Thailand.
Chaplin (1992) * * * ½ Richard Attenboroughs starbesetzte, bewegende und detailverliebte Hommage an die Comedy-Ikone.
Charade (1963) * * * * Toller Mix aus Lovestory, Thriller und Komödie - edel besetzt mit Audrey Hepburn und Cary Grant. Von Stanley Donen und nicht wie viele meinen von Hitchcock.
Charas (2004)
* * ½ Durchschnittlicher Bollywood-Thriller von routinierter Machart.
Chariots of Fire (1980) - Die Stunde des Siegers * * * ½ "Oscar"-gekröntes, heroisches Sportdrama mit kongenialer Musik von Vangelis.
Charisma / Karisuma (1999) * * * Ein weiterer stilsicherer Film von Kiyoshi Kurosawa ("Kaïro") - dessen Story jedoch völlig abstrus ist.
Charley's Tante (1996) * * ½ TV-Remake der Rühmann-Klamotte. Mit Thomas Heinze ansprechend besetzt, aber die Story ist einfach zu ausgelutscht.
Charley Varrick (1973) * * * Ich bin kein Fan von Don Siegel (Ausnahme: "Invasion of the Body Snatchers") - dieser Actionthriller ist aber recht gut. Mit Walter Matthau.
Charlie and the Chocolate Factory (2005)
* * * ½ Visuell verspielte, inhaltlich schnuckelige und trotzdem schräge Roald-Dahl-Adaption.
Charlie Chan and the Curse of the Dragon Queen (1980) * * Ustinov ist genial als Charlie Chan - der Rest ist Humbug.
Charlie's Angels (2000) - Drei Engel für Charlie * * * * Knallbunte, sexy, actionreiche TV-zu-Kino-Adaption der 70er-Serie. Mit Cameron Diaz, Drew Barrymore.
Charlie's Angels: Full Throttle (2003) * * * ½ Achterbahn voller Trash, Farben und Action - sturzdumm, aber ein himmlischer Spass.
Charlie Wilson's War (2007) * * * ½ Auf Tatsachen basierende, ebenso süffige wie unterhaltsame Politsatire von Mike Nichols mit Tom Hanks und Philip Seymour Hoffman in Bestlaune.
Charlotte Gray (2001) * * ½ Gut gespielt, hervorragend fotografiert - aber ziemlich langweilig und noch schlimmer: unglaubwürdig.
Charlotte's Web (2006) * * * Der süsse, prominent besetzte Kinderfilm ist keine Konkurrenz für "Babe": zu didaktisch die Botschaft, zu predigthaft das Finale. Dabei reicht doch "that'll do, pig".
Charme discret de la bourgeoisie (1972) * * * ½ Armee, Kirche, Staat und natürlich das Bürgertum werden von Buñuels Satire schonugnslos attackiert.
Charulata / The Lonely Wife (1964)
* * * Subtil inszeniertes, stark gespieltes, aber etwas zu behäbiges Drama.
Chase, The (1994) * * ½ Die Autojagden dieses Charlie-Sheen-Actionfilms kennt man - und erst noch besser. Das bisschen Humor hilft.
Chaser, The / Chugyeogja (2008) * * * ½ Nihilistischer, spannender Thriller aus Korea.
Chasers (1994) * * Dennis Hoppers Armeekomödie hat zwei sexy Stars (Erika Eleniak, William McNamara), ist aber sonst ziemlich hilflos.
Chasing Amy (1997) * * * * Kevin Smiths Meisterwerk mit coolen Dialogen, tollen Schauspielern und geistreich-witziger Story.
Chasing World, The / Riaru onigokko (2008) * * ½ Billiger und selten logischer, aber meist unterhaltsamer Sci-Fi-Film.
Château de ma mère, Le (1990) - Das Schloss meiner Mutter * * * ½ Herzensgute, wunderschöne Fortsetzung von "La gloire de mon père".
Chato's Land (1972) * * * Harter, aber etwas langer Neowestern, der als Vietnam-Allegorie angesehen wird.
Chatrapathi (2005)
* * * Macho-Reisser des Telugu-Kinos, strohdumm, aber äusserst unterhaltsam.
Chaw / Chawoo (2009)
* * ½ Dümmlicher, aber meist unterhaltsamer Horrorspass aus Korea.
Chaya (2003) * ½ Ermüdender, ausgebleichter Thai-Horror ohne die kleinste Überraschung.
Cheaper by the Dozen (2003) * * ½ Moralisch unsaubere, antiquierte Komödie mit Steve Martin, die nur hie und da witzig ist.
Cheaper by the Dozen 2, The (2006)
* * Unnötiges, erschreckend Pointen-armes Sequel mit vielen Kindern. Die beste Szene: Carmen Electra wird von eine Köter "übermannt".
Cheaters / Nae Yeojaeui Namjachingoo (2007)
* * * Erotische Seitensprungkomödie, mit kleinem Budget gewitzt inszeniert.
Cheats / Cheaters (2002) * * ½ Amüsante Highschool-Komödie um ein paar Jungs, die sich durch alle Tests mogeln.
Check It Out, Yo! / Chekeraccho!! (2006)
* * * Sympathische Feelgood-Musik-Teenie-Tragikomödie aus Japan mit durchwegs charmantem Cast.
Cheeni Kum (2007) * * * Sympathische Bollywood-Romanze, gegen Schluss abflachend, aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsam.
Cheenti Cheenti Bang Bang (2008) * * Bemühter Zeichentrickfilm aus Indien, wenigstens recht kurz.
Cheerful gang Turns the Earth / Yoki na gyangu ga chikyu o mawasu (2006) * * * Nette japanische Gaunerkomödie, die toll startet und in der Mitte etwas durchhängt.
Cheetah Girls: One World * * Im dritten "Cheetah"-Film drehen die Disney-Heldinnen in Bollywood - mit schlaffen Songs, künstlichen Sets und platten Freundschafts-Parolen. Dafür ohne echtes Bollywood-Flair. Gähn.
Chehraa (2005) * * Ziemlich langweiliges Bollywood-Thrillerdrama mit ein paar Twists und Logiklöchern.
Chellamae (2004)
* * * Überlanger, aber trotzdem eindrücklicher und spannender tamilischer Liebesthriller.
Chenna Kesava Reddy (2002) * ½ Mülliger Actiontrash aus Südindien mit Bollywood-Star Tabu in einer unbedeutenden Nebenrolle.

Che: Part 1 / The Argentine (2008)
- Che: Teil 1 * * * Der erste Teil von Steven Soderberghs epischer Biografie ist gut gespielt und penibel rekonstruiert, aber dem nüchternen Werk fehlen Seele, Tiefgang und Spannung.
Che: Part 2 / The Guerilla (2008) - Che: Teil 2 * * * Noch länger, noch langsamer, aber dafür etwas intimer und dank den Locations in Bolivien sowie der melancholischen Hoffnungslosigkeit der Revolution etwas besser als der Vorgänger.
Chéri (2009) * * * Edel inszeniertes, inhaltlich etwas dünnes Drama von Stephen Frears, für das die Stars (allen voran Michelle Pfeiffer) sich von ihrer besten und erotischsten Seite zeigen.
Cherie / Xue er (1984) * * ½ Eine zierliche, belanglose Shaw-Komödie, ganz und gar zugeschnitten auf Cherie Chung.
Chermin (2007) * * ½ Solider, wenn auch reichlich unausgereifter Malaysia-Horror.
Cherry Falls (2000) - Sex oder stirb * * * Ziemlich freche Horrorkomödie, in der Teens Sex haben müssen, um nicht gemeuchelt zu werden. Der Schluss ist eher gewöhnlich.
Cherry, Harry and Raquel (1969) - Megavixens * * * Einer von Russ Meyers Besten: Nach einem etwas seltsamen Start gibts Gewalt, Sex und Riesenbrüste - vulgärer als sonst: Kult.
Cherry Tomato / Bongwooltomato (2008) * * ½ Nettes Korea-Drama mit jedoch schwachem Schluss..
Chetna - The Excitement (2005) * ½ Schlüpfriger Bollywood-"Thriller", der diese Bezeichnung mangels Spannung eigentlich gar nicht verdient.
Chevaliers du ciel, Les / Sky Fighters (2005) * * ½  Frankreichs Antwort auf "Top Gun" und "Iron Eagle" ist aufwändig und CGI-arm, doch Macho-Gehabe und 08/15-Plot schwächen den Spass.
Cheyenne Autumn (1964) * * * Mit diesem überlangen Western macht Regisseur John Ford einen Teil seiner filmischen Ungerechtigkeiten gegen die Indianer wieder gut.
Chhal (2002) * * * Indischer Gangsterfilm mit vielen Spielereien, aber einer packenden Story à la "Donnie Brasco".
Chhalia (1960)  * * * Kurzweiliges Bollywood-Drama mit toller Besetzung, aber nicht ganz durchdachtem Plot.
Chhodon Naa Yaar (2007) * * Träge Bollywood-Mystery auf den Spuren von "The Blair Witch Project".
Chhota Chetan (1998) * * * Hindi-Re-Release des beliebten tamilischen 3D-Kinderabenteuers inklusive neuen Szenen mit Urmila Matondkar. Fun.
Chhupa Rustam (1973)
* * * Etwas langer, in der Mitte durchhängender, aber immer noch cooler Bollywood-Thriller.
Chicago (2002) * * * ½ Oscargekröntes, brillant gespieltes und choreografiertes Musical mit Längen - und einer eigentlich schwachen Story.
Chicken Little (2005) - Himmel und Huhn * * * Drolliger CGI-Kinderfilm von Disney, ohne grosse Ansprüche, aber unterhaltsam dank skurrilen Figuren
Chicken Mexicaine (2007) * * Planlos erzählte und öde inszenierte Schweizer Tragikomödie um das Knastleben eines Verlierers.
Chicken Run (2000) - Chicken Run: Hennen rennen * * * * ½ Plastilin-Hühner unter der Leitung von Mel Gibson brechen aus. Köstliche Animation v. d. 'Wallace & Gromit'-Schöpfern.
Chien andalou, Un (1927) * * * ½ Der berühmteste und einer der wichtigsten Kurzfilme aller Zeiten. Der surreale Klassiker macht wenig Sinn, fasziniert aber mit seiner Bildsprache.
Chiesa, La / The Church (1988) * * ½ Italohorror mit Gothic-Einschlag - und der unverkennbaren Handschrift von Producer/Autor Dario Argento.
Chihwaseon - Painted Fire / Strokes of Fire (2002) * * * Preisgekröntes, aber überraschend konventionelles, biografisches Künstlerdrama aus Korea.
Chiko (2008) * * *
Im vorhersehbaren Stil von Produzent Fatih Akins frühen Werken gehalten (Gewalt, Macho-Kerle, Türken-Slang), aber immerhin kurz und heftig. Moritz Bleibtreu spielt eine Nebenrolle.
Child Blood (2005) * ½ Weder brutal noch spannend noch sonst was. Aber dieser Thai-Horror ist wenigstens nicht allzu übel inszeniert.
Childhood Days / Shonen jidai (1990)
* * * ½ Rührend-nostalgischer Jugendfilm von Masahiro Shinoda.
Children of a Lesser God (1986) - Gottes vergessene Kinder * * * ½ Engagiertes, schauspielerisch anregendes Drama, das nur stilistisch etwas zu konservativ geriet.
Children of Men (2006) * * * * Fulminant inszeniertes, düsteres Zukunftsszenario mit 1A-Akteuren. Top: Der Doku-Look der zweiten Hälfte und ein langer, genialer Shot inmitten eines Häuserkampfes. Etwas mühsam sind die polemischen und diffusen Bezüge zur heutigen Zeit sowie ein paar Logiklöcher. Die fallen aber kaum ins Gewicht.
Children of the Corn (1984) - Kinder des Zorns * ½ Am Anfang noch erträglich wird diese Stephen-King-Adaption immer wie unlogischer und dümmer.
Children of the Corn II: The Final Sacrifice (1993) - Kinder des Zorns II: Tödliche Ernte * Neue Darsteller - der selbe Müll. Nur noch dümmer.
Children of the Corn III: Urban Harvest (1995) - Kinder des Zorns III: Das Chicago Massaker * ½ Weniger blutig als die Vorgänger und eine Spur besser als II. Aber was heisst das schon.
Children of the Corn IV: The Gathering (1996) -Kinder des Zorns IV: Mörderischer Kult * ½ Brutaler als die Vorgänger. Nicht besser, aber mit mehr Horror.
Child's Play (1988) - Chucky, die Mörderpuppe * * * Tolle Kameraführung und gute Effekte machen diesen ersten "Chucky" besser als sein Ruf.
Child's Play 2 (1990) - Chucky 2 - die Mörderpuppe ist wieder da * * Blutiger und ekliger als Teil 1 - aber auch nicht halb so liebevoll inszeniert.
Child's Play 3 (1991) - Chucky 3 * * Chucky wütet in einer Militärschule: Ziemlich billiger, aber effektiver Horror.
Chill Factor, The (1999) - Der Chill Faktor * ½ 08/15-Action fürs Videoregal. Eine Schande für Cuba Gooding, jr.
China Gate (1998) * * * ½ Bollywood-Blockbuster mit einer Altmänner-Starriege und dem Hit-Song "Chamma Chamma" (der zu "Sad Hindi Diamond" für "Moulin Rouge" ge-remixt wurde!)
China Syndrome, The (1979) * * * * Dieser Atomunfall-Thriller mit Jane Fonda und Michael Douglas ist so aktuell wie eh und je.
China Town (1962)
* * * Gefälliger Bollywood-Thriller mit Shammi Kapoor.
Chinatown (1974) * * * * Roman Polanskis fulminante Hommage an den Film Noir. Mit Jack Nicholson in Hochform.
China White / Gwang tin lung fu wui  (1989)
* * * Inhaltlich etwas dürftiger, aber in seiner Action durchaus solider Hongkong-Reisser, der in Amsterdam spielt.
Chinese Boxer, The / Long hu men (1970) * * * ½ Blutgetränktes Rache-Epos von und mit Jimmy Wang Yu. Natürlich von den Shaw Brothers.
Chinese Ghost Story, A / Sinnui yauman (1987) * * * * Ein geniales Spiel aus Gewändern und Farben, das der Schwerkraft den Kampf ansagt. Kult aus Hongkong.
Chinese Ghost Story II, A / Sinnui yauman II (1990) * * * ½ Der zweite Teil der berauschenden Hongkong-Trilogie lief sogar im NY Museum of Modern Art.
Chinese Ghost Story III, A / Sinnui yauman III (1991) * * * ½ Rasanter Abschluss der Trilogie mit viel Spass, Action und Blut.
Chinese Midnight Express (1998) * * 08/15-Knast-Thriller/Drama mit dem stets souveränen Tony Leung.
Chinese Odyssey, Part One: Pandora's Box (1994) * * * ½ Schrill-schräge und ziemlich konfuse Interpretation des chinesischen Klassikers "Journey to the West".
Chinese Odyssey, Part Two: Cinderella (1994) * * * Noch wirrere, etwas ödere Fortsetzung mit Stephen Chow in bester Spiellaune.
Chinese Odyssey 2002 / Tian xia wu shuang (2002) * * * Ausgeflippte, visuell eindrückliche Historienparodie aus Hongkong.
Chinese Tall Story, A / Ching din dai sing (2005)
* * ½ CGI-Overkill basierend auf "Journey to the West". Lose basierend. Wirklich lose.
Chinese Torture Chamber Story (1994) * * * Schock-Groteske mit Blut, Sperma und viel Folter. Sicher nicht für jedermann - aber  wer "Sex & Zen" mochte, wird auch den mögen.
Chingaari (2006) * * Gut gemeintes und von Sushmita Sen gut gespieltes, aber elend langweiliges Bollywood-Drama.
Chiriakhana: The Zoo (1967)
* * ½ Der gemächliche Krimi gehört zu Satyajit Rays schwächsten Werken.
Chocolat (2000) * * * Extrem süsslicher Publikumsliebling mit Top-Besetzung (u.a. Johnny Depp, Judi Dench, Juliette Binoche). Zu voraussehbares Märchen.
Chocolate (2005) * * Bollywoods Antwort auf "The Usual Suspect": ein orientierungsloser, uninspirierter Thriller.
Chocolate (2008) * * * Zunehmend harter Thai-Reisser mit einigen coolen Fights.
Chokher Bali (2003) * * ½ Blendend gemachte und superb gespielte Adaption des bengalischen Klassikers - aber sterbenslangweilig!
Choo (1972) * * ½ Überlanger, ziemlich schematischer, aber adrett gefilmter Thai-Abenteuerthriller.
Chori Chori (1956) * * * ½ Flottes Bollywood-Remake der Screwball-Komödie "It Happened One Night". Mit Raj Kapoor und Nargis.
Chori Chori (2003) * * ½ Liebenswertes, aber voraussehbares und nicht sonderlich originelles "Housesitter"-Remake mit Rani Mukherjee und Ajay Devgan.
Chori Chori Chupke Chupke (2001) * * * ½ Liebenswertes Familienepos aus Bollywood - mit Salman Khan, Preity Zinta und Rani Mukherjee.
Chor Machaye Shor (2002) * * ½ Witziges, aber überlanges Bollywood-Remake von "Blue Streak".
Chor Mandli: The Gang (2006) * * Billig gemachtes Bollywood-Remake von "Welcome to Collinwood".
Chorus Line, A (1985) * * ½ Gymnastik-artiges Dance-Musical von Richard Attenborough. Nett choreographiert, aber seicht und langatmig.
Christie Malry's Own Double-Entry (2000) * * * Irgendwie nicht ganz zu Ende gedachte, aber sehr subversive und rabenschwarze britische Terror-Groteske.
Christine (1983) * * * John Carpenter adaptiert lose ein Buch von Stephen King und schafft nicht seinen besten, aber immerhin höchst effektiven Horror.
Christmas in Connecticut (1945) * * * Nette Weihnachtskomödie mit Barbara Stanwyck.
Christmas in Connecticut (1992) - Weihnachten in Connecticut * * ½ Kitschiges, recht liebevolles TV-Remake des 1945er-Films ohne viel Pfiff. Regiedebüt von Arnold Schwarzenegger!
Christopher Columbs: The Discovery (1992) * * * Das starbesetzte Abenteuerepos war im Kino ein Flop und Darsteller Marlon Brando distanzierte sich vom Werk.
Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (2005)
* * * Teurer Fantasy-Serien-Auftakt, dem es an Schwung und Inhalt fehlt.
Chronicles of Narnia: Prince Caspian (2008) * * * Düsterer und kraftvoller, aber dafür überlang und weniger magisch als Teil eins. Besonders schwach sind alle Kids, denen martialische Schlacht-Schreie in Zeitlupe aufgebrummt werden, was eher peinlich wirkt. Und: Die Story ist etwas fantasielos. Warum Aslan überhaupt im selbstauferlegten Exil ist, wird gar nie klar.
Chronicles of Riddick, The (2004) * * * Effektstrotziges, bomastisches, aber leider Story-mässig enttäuschendes Sequel von "Pitch Black".
Chrysalis (2008) - Chrysalis - Tödliche Erinnerung * * * 
Kurzweiliger und gestylter Thriller mit Sci-Fi-Touch und harten Fights, produziert in Frankreich und mit "Fincher light"-Kameratricks. Es wäre aber noch mehr heraus zu holen gewesen.
Chukkallo Chandrudu (2006) * * * Drollige, manchmal etwas hysterische Telugu-Komödie mit Jungstar Siddharth.
Chumpae (1976)
* * * Überlanger, aber unterhaltsamer Thai-Kassenhit der 70er.
Chungking Express (1994) * * * ½ Melancholischer visueller Leckerbissen von Wong Kar-Wai, der Neon-Atmosphäre mit Coolness mixt und das Hongkong-Kino aufwühlte.
Chung on tsou / Crime Story (1993) * * * Flinker Actionkrimi von Jackie Chan, der bereits ziemlich westlich orientiert war.
Chup Chup Ke (2006)
* * ½ Schwerfällige, nur sporadisch gelungene Bollywood-Komödie mit guten Songs.
Chupke Chupke (1975) * * * Gefällige Bollywood-Komödie mit Amitabh Bachchan, deren abstruse Ausgangslage aber viel vom Spass raubt.
Chupke Se (2003) * * ½ Voraussehbares Bollywood-Liebesmärchen inspiriert von "Pretty Woman" bis "Miss Congeniality"
Chura Liyaa Hai Tumne (2002) * * ½
Hippes aber unnötiges Bollywood-Remake des Cary-Grant-Klassikers "Charade".
Chushingura (1962) * * * ½ Epische, langsame, aber faszinierende Verfilmung der "47 Ronin"-Geschichte.

Cicak-Man (2006) * Unbeschreiblich langweiliger Superheldenstuss aus Malaysia, der in seiner Heimat ein Riesenhit war.
Cicak-Man 2: Planet Hitam (2008) * * Teurere und etwas weniger auf Nonsens ausgerichtete Fortsetzung, die immer noch enttäuscht.
C.I.D. (1956) * * * Routiniert gemachter Bollywood-Thriller mit Starbesetzung, der aber etwas wenig Drive hat.
Cidade de Deus / City of God (2002) * * * * Brasilianisches Ghetto-Drama mit unglaublicher Power.
Cider House Rules, The (1999) - Gottes Werk und Teufels Beitrag * * * ½ "Oscar"-gekröntes, bewegendes und wunderschön inszeniertes Abtreibungsdrama.
Cimarron (1960) * * ½ Überlanger Western mit Maria Schell und Glen Ford, der in der zweiten Hälfte zur Seifenoper verkommt.
Cinderella (1950) * * * *  Der zweitbeste Zeichentrickfilm der 50er-Jahre: Edel animiert, unterhaltsam für die ganze Familie.
Cinderella (2006)
* ½ Plumper Korea-Horror um geklaute Gesichter und wütende Kind-Geister. Gähn.
Cinderella II: Dreams Come True (2002) * * Episodische, langweilige, absolut unnötige und viel zu kindische Direct-to-Video-Fortsetzung.
Cinderella III: A Twist in Time (2007) * * ½ Überflüssig und uninspiriert, aber kurzweilig und flott erzählt. Und auf jeden Fall besser als Teil 2.
Cinderella Man (2005) * * * Überlanges und durchkalkuliertes Boxerdrama, das aber zweifellos berührt. Und Russell Crowe spielt klasse.
Cinderella Story, A (2004) * * Fader, liebloser Teeniefilm mit Hilary Duff als modernem Aschenbrödel. Ein paar Botox-Gags sind witzig, aber das Ganze ist extrem kalkuliert.
Circle / Seokkeul (2003)
* * Als Thriller verkauftes Mystery-Liebesdrama mit unattraktiver Inszenierung und schwachen Figuren.
Circus (1927) * * * ½ "Oscar"-gekrönte Slapstickkomödie von und mit Charlie Chaplin - eine Art Geheimtipp unter Chaplin-Liebhabern.
Cité des enfants perdus, La (1995) - Die Stadt der verlorenen Kinder * * * * Eine visuelle Tour-de-Force von den Machern von Délicatessen. Co-Regie: Jean-Pierre Jeunet ("Amelie").
Citizen Kane (1941) * * * * ½ Für viele der beste Film aller Zeiten und tatsächlich filmtechnisch ein Meilenstein & Genistreich. Aber wie Pauline Kael sagte: "auch etwas leer".
Citizen 2 / Freedom of Taxi Driver / Freedom of Thongphun Khopho (1984) * * * ½ Packendes Thai-Drama von Chatrichalerm Yukol.
Citizen Dog / Mah nakorn (2004) * * * ½ Kunterbunter, visuell bestechender Thai-Liebesfilm der schrillen Art.
Citizen Toxie: The Toxic Avenger IV (2001) * * ½ Grauenhaft unterhaltsames Trash-Spektakel aus dem Hause Troma.
Citizen X (1995) * * * ½ Für den TV-Sender HBO gedrehter, recht harter Thriller mit Donald Sutherland. Basiert auf wahren Ereignissen in Russland.
City Hall (1995) * * * ½ Starbesetzter Politthriller, der ebenso interessant wie gut gespielt (Al Pacino, Bridget Fonda, John Cusack) ist.
City Hunter / Cheng shi lie ren  (1993) * * ½ Turbulenter, aber ziemlich infantiler Jackie-Chan-Actiongaudi.
City Lights (1931) - Lichter der Grossstadt * * * * Das Melodrama gilt bei vielen als Chaplins Bester ... dem schliesse ich mich zwar nicht an, aber der Stummfilm hat Klasse.

City of Ember, The (2009)
* * * Kurzweilige Fantasyverfilmung mit solider Besetzung und nettem Maschinen-Sci-Fi-Look. Doch die Inszenierung und die leicht vorhersehbare Story wirken ziemlich steril.
City of Angels (2001) * * ½ Hoffnungslos romantisches & melancholisches Remake von Wim Wenders' "Himmel über Berlin". Kommt kaum voran.
City of Fathers / Busan (2009) * * * Routine-Gangsterfilm, aufgewertet durch Inszenierung und Schauspieler.
City of Hope (1991) - Stadt der Hoffnung * * * Independent-Regisseur John Sayles sackte für das episodische Drama viel Lob ein. Nicht von mir: Der Film ist recht bieder und zu lang.
City  of Industry (1997) * * * Technisch präziser Gangster-Thriller mit Stephen Dorff und Harvey Keitel.
City of Joy (1992) - Stadt der Freude * * * Roland Joffes Calcutta-Drama ist gut gespielt, aber lang und oberflächlich.
City of Life and Death / Nanjing! Nanjing! (2009) * * * * Beklemmendes Kriegsdrama um das Massaker von Nanjing.
City of Lost Souls, The / Hazard City / Hyôryuu-gai  (2000) * * * ½ Ein weiterer grenzgenialer Film von Takashi Miike: Schräg, blutig, rasant und trashig.
City of Violence / Jjakpae (2006) * * ½ Enttäuschender Action-Nachschlag des "Arahan"-Regisseurs.
City on Fire (1978) - Stadt in Flammen * * ½ Immer wieder gern gesehener Katastrophenfilm mit pyrotechnischen Glanzleistungen und vielen Stars.
City on Fire / Long hu feng yun (1987) - Cover Hard 2 * * * Düsterer Hongkong-Thriller, der Quentin Tarantino zu "Reservoir Dogs" inspirierte.
City Slickers (1991) * * * * Absolut köstliche "Grossstädter im Wilden Westen"-Komödie mit Billy Crystal. Jack Palance holte dafür den "Oscar".
City Slickers II: The Legend of Curly's Gold (1994) * * * Ganz nette Fortsetzung ohne den Charme des ersten Teils.
City Without Baseball / Mou ye chi sing (2008)
* * * Inhaltlich nicht ganz ausgereift, aber ansprechend präsentiert.
Civil Action, A (1998) * * * ½
Steven Zaillians Anwaltsstück ist thematisch nahe bei "Erin Brockovich", inhaltlich jedoch grimmiger & pessimistischer. Alles andere als Grisham-Futter.
CJ7 / Cheung Gong 7 hou (2008) * * * Nette Fantasykomödie von Actionkomödien-Star Stephen Chow.
C Kkompany (2008) * * Schlaffe Bollywood-Komödie, die einfach nie in Fahrt kommt.

Claim, The (2000) * * * ½ Michael Winterbottoms wunderbar gefilmtes, etwas langes, aber bewegendes Frontier-Drama mit Wes Bentley, Nastassja Kinski, Milla Jovovich.
Clan Feuds / Da qi ying xiong chuan (1981) * * * Etwas wirre, actionreiche und unterhaltsame Gu-Long-Verfilmung.
Clan of Amazons / Xiu hua da dao (1978) * * * Wirrer, aber unterhaltsamer Actionkrimi der Shaw Brothers.
Clan of the White Lotus / Hung wen tin san po pai lien chao (1980) * * * ½ Starkes Shaw-Sequel von "Executioners from Shaolin".
Clans of Intrigue / Chu liu xiang (1977) * * * ½ Sehr unterhaltsamer Shaw-Brother-Abenteuerfilm mit prachtvoller Ausstattung.
Clash of the Titans (1981) * * * Sympathisch altmodische Sagen-Fantasy mit FX von Ray Harryhausen. Über dem Film liegt leider ein seltsam nebliger Grauschleier.
Classe tous risques (1960) * * * ½ Von den Stars um Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo grandios gespieltes Thrillerdrama der kurzweiligen und manchmal sogar rührenden Art.
Classic, The (2003) * * * ½ Wunderschönes koreanisches Melodrama vom Regisseur des Megahits "My Sassy Girl".
Classic - Dance of Love (2005) * Sterbenslangweiliger und untalentiert montierter Bollywood-Ramsch vom Regisseur und Star von "Disco Dancer".
Class of Nuke 'Em High (1986) * * Troma-Trash mit viel Radioaktivität, Schleim, Sex und Blut. Nicht übel, aber andererseits bloss was für Troma-Freaks.
Claustrophobia / Chan mat (2008) * * * Extrem subtiles, melancholisches, bildstarkes Drama.
Clay Bird / Matir moina (2002) * * * Gemächliches, etwas zersaustes, aber vielschichtiges Drama aus Bangladesch.

Cleaner (2007)
* * ½ Spannende Grundidee, tolle Besetzung - aber ein Skript, das formelhaft ins Nichts schleicht und von Renny Harlin öde inszeniert ist.
Clean, Shaven (1994) * * * Faszinierendes, etwas überschätztes Low-Budget-Psychorgramm eines Schizophrenen.
Clear and Present Danger (1994) - Das Kartell * * * ½ Die zweite Tom-Clancy-Verfilmung mit Harrison Ford: Top inszenierter, etwas konservativer, aber effizienterThriller.
Clearcut (1991) - Die Rache des Wolfes * * * Ziemlich radikaler und brutaler Indianerfilm, der inhaltlich letztendlich etwas banal ist.
Cléo de 5 à 7 (1962) * * ½ In Echtzeit ablaufendes Drama von Agnès Varda, das mich überhaupt nicht bewegt hat.
Cleopatra (1934) * * * * Cecil B. DeMilles grandioser und überraschend kurzer Monumental-Stummfilm, der nicht so grossgekotzt ist, wie die 1962er-Version, aber superb unterhält.
Cleopatra (1962) * * * * An den Kinokassen ein Flop, aber ich mag den 243-Minuten-Monumentalschinken halt doch: Aufwändig, top besetzt - und einfach übergross.
Cleopatra (1999) * * * Hallmark-Intertpretation der legendären Königin vom Nil: aufwändig, aber etwas steril. Leonor Varela ist lecker.
Clerks (1994) * * * * Dialogstarke, rotzfreche Independent-Komödie von Kevin Smith. Kostete lächerliche $27 000
Clerks II (2007) * * * ½ Nostalgische und oft aberwitzige Farb-Fortsetzung des Kultfilms mit Gags von Ass-to-Mouth über Tiersex bis ... Star Wars. Erst gegen Schluss geht etwas die Luft aus.
Click (2006) * * Plumpe Adam-Sandler-Komödie, beginnt halbwegs witzig und endet in einer Attacke des moralischen Holzhammers.
Client, The (1994) - Der Klient * * * ½ Routinierte, toll gespielte John-Grisham-Adaption von Joel Schumacher. Der kleine Brad Renfro ist beachtlich.
Cliffhanger (1993) * * * ½ Wunderbare Bergsteiger-Action von Renny Harlin mit Sylvester Stallone.
Clockers (1995)l * * ½ Überlanges, streckenweise etwas spannungsarmes Sozialdrama von Spike Lee.
Clockwork Orange, A (1971) - Uhrwerk Orange * * * * ½ Stanley Kubricks umstrittene Adaption von Anthony Burgess' Buch. Kraftvoll, kontrovers, genial.
Cloning (2001)
* ½ Lustloser Thai-Gruselthriller um zwei Klone, die sich an den Kragen wollen.
Closed Note (2007) * * * Bewegendes, überlanges Japan-Melodrama.
Close Encounters of the Third Kind (1977) * * * * ½ Und wieder ein Spielberg-Meisterwerk: Ein bewegender Sci-Fi-Film von visionärer Kraft und handwerklichem Können.
Closer (2004) * * * ½ Beziehungs-sezierendes Liebesdrama mit vier makellosen Akteuren: Julia Roberts, Jude Law, Clive Owen und Natalie Portman.
Closer to Home (1995)
* * Langatmiges und nicht sehr überraschendes philippinisches Drama mit gewagtem Ende.
Close to You (2006) * * * Sympathischer Liebesfilm von den Philippinen, ohne grossen Tiefgang, aber mit charmanten Mimen.
Cloudy with a Chance of Meatballs (2009) - Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen * * * Temporeiche und witzige Trickfilm-Adaption eines Kinderbuchs, die im Vorbeigehen vor Masslosigkeit und Völlerei warnt, und dank schräger, knallbunter Optik fasziniert. Leider wird die Idee zu langgestreckt und läuft sich tot.
Cloverfield (2008) * * * * Godzilla via Blair Witch: Der simpel gestrickte, aber hocheffiziente und konsequent aus der Opferperspektive gedrehte Monsterfilm für die Youtube-Generation glänzt mit 9/11-Schreckensbildern, grandiosen Bild- und Toneffekten sowie einer packenden Pseudo-Dok-Inszenierung. Logik (wieso hält der Kamera-Aku so lange?) ausblenden und die volle Dröhnung kriegen.
Clown, Der (2005) * * Möchtegern-modern geschnittener Actionschrott mit fader Story, ödem Score, schwachen Akteuren und dämlichen Dialogen. Aber die Action kracht.
Club Butterfly (2001) * ½ Moralinsaures Erotikdrama aus Korea, das aus dem Partnertausch eine Art Religion machen will - und dann zurückzieht.
Club Paradise (1986) * * Harmlose Touristen-Komödie mit Robin Williams und Rick Moranis.
Club Zaa (2003) * * Thailändische Teeniekomödie mit mageren Girls und noch magererem Humor. Nur selten lustig.
Clueless (1995) * * * ½
Überraschend intelligente, knallbunte und liebenswerte Satire auf Highschool- und Teeniefilm-Klischees. Alicia Silverstone war nie süsser ...

Coal Miner's Daughter, The (1980) * * * ½ Etwas lange, aber top gespielte Musiker-Biografie von Michael Apted.
Coast Guard (2002) * * * * Beklemmender, technisch eindrücklicher Bootcamp-Streifen aus Korea.
Cobalt Blue / Gunjo: Ai ga shizunda umi no iro (2009)
* ½ Extrem langweiliger Mix aus Japan-Kiscth und Kunstfilm.
Cocktail (1987) * * ½ Stromlinienförmiges, 80's-gestyltes Aufsteiger-Drama mit Tom Cruise und viel Kitsch.
Cocktail / Boon chui yan gaan (2006) * * ½ Hip beginnender, moralisierend werdender Hongkong-Film.
Coco avant Chanel (2009) - Coco Chanel * * *
Gut gespielte und edel inszenierte, aber inhaltlich etwas dürftige Biografie der Modeschöpferin. Mit "Amélie" Audrey Tautou.
Cocoon (1985) * * * ½ Liebevoll-witzige Sci-Fi-Komödie von Ron Howard mit wunderbarer Musik von James Horner.
Cocoon: The Return (1988) * * * Nicht mehr ganz so frisch und etwas gefühlsduselig, aber immer noch charmant.
Code, The / Za kodo: Ango (2008) * * ½ Retro-Krimi mit guter Idee, aber etwas zäher Ausführung.
Code a changé, Le (2009) * * ½
Geschwätzige, leicht ungelenk erzählte Ensemble-Tragikomödie von Danièle Thompson ("Jet Lag").
Coeur en hiver, Un (1992)
- Ein Herz im Winter
* * * Rührendes und schauspielerisch intensives Kammerspiel mit einigen Längen. Emmanuelle Béart ist einfach zum Anbeissen.
Cofee and Cigarettes (2003) * * * Über 15 Jahre hinweg entstandene Sammlung von Kurzfilmen Jim Jarmuschs, in dem ein paar Stars über allerlei Themen schwadronieren.
Coffin, The / Long tor tai (2008) * * ½ Thailändische Horror-Routine, nett gefilmt, aber inhaltlich dünn.

Coffin Rock (2009)
* * ½ Solider und recht ruppiger australischer Seitensprung-Thriller, der reizvoll beginnt und dann wegen seiner Vorhersehbarkeit durchhängt.
Coldblooded (1995)
* * * ½ Rabenschwarze, coole Komödie mit dem "Beverly Hills 90210"-Star Jason Priestly als tumbem Killer-Lehrling. Der Mord an Michael J. Fox ist köstlich.
Cold Creek Manor (2003) * * Langweiliger Hollywood-Thriller mit voraussehbaren Wendungen. Erst zum Schluss ein bisschen spannend.
Coldest Winter, The / Botongsonyeon (2008) * * Fades und ziemlich ermüdendes Korea-Independentdrama.
Cold Mountain (2003) * * * ½ Epischer Liebesfilm getarnt als Kriegsdrama. Mit Starbesetzung, aber auch mit strukturellen Problemen.
Collage of Our Life / Renai shashin (2003)
* * * Rührendes, aber gegen Ende hin etwas zu abgedrehtes Liebesdrama.
Collateral (2004) * * * ½ Starker Thriller von Michael Mann, in dem Tom Cruise mal hezhaft böse sein kann.
Collateral Damage (2002) * * ½ Kein Arnie-Highlight, aber solide Actionthriller-Unterhaltung ohne Inspiration und Plausibilität.
Colic (2006) * * Anfänglich interessanter, jedoch schnell ungeheuer absurd werdender Thai-Horror.

Color of Money (1986) - Die Farbe des Geldes * * * ½ Martin Scorseses Billard-Drama ist blendend gespielt, doch Kameramann Michael Ballhaus verfällt dem 80's-Neon-Mief.
Color of Night (1994) * ½ Viel zu langer Thriller, durchsetzt mit uninspirierten, aber ziemlich offenherzigen Sexszenen zwischen Bruce WIllis und der Nymphe Jane March.
Color Purple, The (1985) - Die Farbe Lila * * * * Ergreifendes Drama von Spielberg, das 11 Nominationen (u.a. Oprah Winfrey, Whoopi Goldberg) holte, aber keinen "Oscar" gewann.
Colors (1988) * * * ½ Grimmiger, brutaler und bewegender Actionkrimi von Dennis Hopper mit Sean Penn und Robert Duvall.
Colour of Magic, The (2008) * * * Trotz Überlänge und etwas sterilem Look eine höchst vergnügliche TV-Adaption von zwei Terry-Prachett-Bestsellern.
Colour of the Loyalty (2005) * * ½ Solider Hongkong-Thriller ohne gewaltige Höhepunkte.
Colour of the Truth / Hak bak sam lam (2003) * * * Routinierter, spannender Hongkong-Thriller ohne viel Firlefanz.
Colt Is my passport, A / Koruto wa ore no pasupoto (1967) * * * ½ Visuell bestechender Japan-noir.
Coma (1978) * * * ½ Beklemmender Thriller um illegale Organtransplantationen. Michael Crichton inszenierte den Film nach seinem eigenen Roman.
Come Drink With Me / Da zui xia (1966) * * * * Wegweisender Martial-Arts-Film der Shaw Brothers, delikat inszeniert von King Hu.
Coming In (1997) * * * ½ Eine liebenswerte Schwulenkomödie mal andersrum: Schwuler merkt, dass er Heti ist und auf Franka Potente steht ... tun wir das nicht alle?
Coming Soon (2008) * * ½ Solider Thai-Horror, trotz einige netten Ideen aber wenig berauschend.
Coming to America (1988) - Der Prinz aus Zamunda * * * ½ Erfolgreicher, unterhaltsamer Eddie-Murphy-Ulk von John Landis.
Commando (1985) * * * Reisserischer, aber kompetent inszenierter Actionfilm mit Arnold Schwarzenegger und der späteren Sexbombe Alyssa Milano als sein Kind.
Commando (1988)
* * ½ Bollywood'scher Actiontrash mit leckerer Besetzung und wild geklautem Soundtrack.
Commitment, The (2004) * * ½ Trivialer 08/15-Horror made in Thailand.
Commitments, The (1991) * * * * Spritziger Musikfilm aus Irland, dessen Soundtrack zum Bestseller avancierte.
Committed (2000) * * Abgehobene Komödie mit interessantem Cast aber ohne Ziel.
Como agua para chocolate (1992) - Bittersüsse Schokolade * * * ½ Alfonso Araus Liebesdrama trägt den spröden Witz und die Surrealität leider nicht in die zweite Hälfte und verkitscht.
Company (2002) * * * ½ Einer der besten Bollywood-Filme des Jahres: Ein düsteres, packendes Gagsterdrama mit 1A-Performances.
Company of Wolves, The (1984) * * * ½ Visuell bestechendes, artifizielles Rotkäppchen für Erwachsene. Eine etwas langatmige Parabel auf das Erwachen der Sexualität.
Complicato intrigo di donne, vicoli e delitti, Un (1986) * * * Italo-Tragikomödie von Lina Wertmüller: Etwas klischeereich, aber interessant.
Compulsion (1959) - Der Zwang zum Bösen * * * * Sozialkritisches Plädoyer gegen die Todesstrafe. Das letzte Drittel ist schlicht Famos. Mit Orson Welles und Dean Stockwell.
Comrade / Double Agent / Ijung gancheob (2003) * * * Ein Arthaus-Agententhriller ohne Spektakel, aber mit einigen psychologisch spannenden Momenten.
Con Air (1997) * * * ½ Action-Gaudi der hirnlosen, aber spektakulären und unterhaltsamen Art. Simon West und Jerry Bruckheimer versammelten ein regelrechtes Staraufgebot.
Conan the Barbarian (1982) * * * * John Milius' martialischer Fantasy-Abenteuerklassiker mit einem wortkargen Schwarzenegger. Basil Poledouris' Musik ist einfach eine Wucht.
Conan the Destroyer (1984) * * * ½ Richard Fleischers trashigeres, oft gescholtenes Sequel hat ein paar grauenhafte Sets, aber auch ein paar nette Fights und einen grandiosen Soundtrack.
Concent / Konsento (2001) * * ½ Seltsamer Mix aus Mystery, Erotik und Psychodrama.
Conduct Zero / Manner Zero / Pumhaeng zero (2002) * * ½ Frischer koreanischer Highschool-Film, bei dem man aber keine Ahnung hat, was er eigentlich sagen will.
Coneheads (1993) * * * Spassige Aussenseiter-Komödie mit netten Tricks und Dan Aykroyd.
Confession of Pain / Seung sing (2006) * * * Stilsicherer, sauber gespielter Thriller mit hohem Drama-Anteil. Bloss einfach nicht sehr spannend.
Confessions of a Dangerous Mind (2002) * * * ½ George Clooneys Regiedebüt nach dem Drehbuch von Charlie Kaufman ("Adaptation"). Mit Clooney, Julia Roberts, Drew Barrymore.
Confessions of a Shopaholic (2009) - Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin * * ½
Vorhersehbare und überlange, aber dank der sympathischen Besetzung und einigen gelungenen Gags gerade noch unterhaltsame Bestsellerverfilmung.
Confessions of a Teenage Drama Queen (2004) * * ½ Die Komödie ist eine Vorstudie von "Mean Girls" und lebt von Lindsay Lohans Natürlichkeit - doch der Plot fällt auseinander.
Confidence (2003) * * * Konventioneller Gangsterfilm, der durch die Spiellust seines Starensembles ganz unterhaltsam wird.
Congo (1995) * * * Konventionell Inszeniertes Abenteuerfilmchen von Frank Marshall nach einem Roman von Michael Crichton.
Conman in Tokyo (2000) * * ½ Effektreicher Kartenspieler- und Actionstreifen aus Hongkong. Der Humor ist jedoch ziemlich unpassend und die Story holpert zum Finale.
Connected / Bo chi tung wah (2008)
* * * Solides und unterhaltsames Hongkong-Remake von "Cellular".
Conquest of Earth (1980
) * * ½ Solider dritter "Galactica"-Teil, leider mit offenem Ende, da danach die TV-Serie anschloss.
Conquest of Space (1955) * * ½ Nach wissenschaftlichen Kriterien geradezu lächerlicher Sci-Fi-Film mit damals guten FX. Regie: Byron "War of the Worlds" Haskin.
Conspiracy Theory (1997) * * * Interessanter Verschwörungsthriller mit einem (fast zu) hysterischen Mel Gibson und (einer blassen) Julia Roberts.
Constant Gardener, The (2005)
* * * ½ Bewegendes, engagiertes Thrillerdrama nach John Le Carré.
Constantine (2005)
* * * ½ Effektreiche Comicadaption mit düsterer Grundtsimmung und skurrilem Humor.
Contact (1997) * * * ½ Robert Zemeckis' meisterliche Inszenierung und die starken Schauspieler lassen einen das doofe Ende fast vergessen.
Conte d'été (1999) - Sommer * * ½ Dritter Teil von Eric Rohmers Jahreszeiten-Zyklus: Subtiles Anspruchs-Kino ohne Filmmusik. Wer's mag ...
Contender, The (2000) - Rufmord * * * ½ Stark gespieltes Thrillerdrama um die amerikanische Politik - leider zum Schluss zu versöhnlich.

Contract, The (2006)
* * ½ Mit Morgan Freeman und John Cusack grandios besetzter Thriller von Bruce Beresford, leider schleppend und unspektakulär inszeniert.
Contract (2008) * ½ Fader Gangsterfilm von Ram Gopal Varma.
Control (2007) * * * ½
Inhaltlich ist die Bio des Joy-Division-Sängers keine Offenbarung, aber vom Fotografen Anton Corbijn in starken Schwarzweissbildern inszeniert. Sam Riley, Samantha Morton spielen toll.
Convent, The (2000) * ½ Kurzer Horrorfilm mit nervtötender Musik und (bis auf das Blut) miesen Effekten. Warum leuchten die Zombies, als hätten sie Neon-Röhren im Arsch??
Convent of the Sacred Beast, The / Sei ju gakuen (1972) * * ½ Japanischer Nunsploitation-Streifen mit wenig Sinn aber viel bizarrer Blasphemie.
Conversaion, The (1974) - Der Dialog * * * ½ Trotz finanziellem Misserfolg gilt Francis Ford Coppolas Paranoia-Thriller als einer der besten 70er-Filme. Mich packte er nicht soooo fest.
Convict Killer, The / Cha chi nan fei (1980)
* * * Anschaulicher Martial-Arts-Krimi mit beachtlicher Präsentation.
Convoy (1978) * * * Sam Peckinpahs Actionfilm mit Kris Kristofferson ist belanglos, aber voller trockenem Humor.
Cookie (1989) * * * Liebevolle Mafiakomödie mit Peter Falk als New Yorker Pate.
Cook, the Thief, His Wife & Her Lover, The (1989) * * * * Stilistisch perfektes, inhaltlich dekadentes Kunstdrama um Kannibalenkochkunst - von Peter Greenaway.
Cooler, The (2003) * * * ½ Stilsicheres Las-Vegas-Drama kombiniert mit einer blendend gespielten Verlierer-Ballade. Alec Baldwin wurde verdient "Oscar"-nominiert.
Cool Hand Luke (1967) * * * ½ Cooler Männerfilm, der zuweilen aber auch Herz zeigt. Hervorragend besetzt. Inklusive legendärer Eier-Ess-Szene von Paul Newman.
Coolie (1983) * * * Gepäckträger Amitabh Bachchan kämpft gegen korrupte Kapitalisten - eine eindrückliche, gottesfürchtige, kommunistische Seifenoper.
Coolie No. 1 (1995) * ½ Triviale Govinda-Komödie aus Bollywood.
Cool Runnings (1993) * * * Unterhaltsame Sportkomödie nach wahren Begebenheiten um das jamaikanische Bob-Team. Bei den "you can do it"-Szenen verliert der Film an Fun.
Cool World (1992) * * * ½ Abgedrehter Krimi mit einem jungen Brad Pitt in der Zeichentrickwelt von Ralph Bakshi. Nicht jedermans Sache - aber mal was anderes. Ich find ihn gut.
Copland (1997) * * * ½ Intensives Polizisten-Drama mit einem hervorragenden Sylvester Stallone in der melancholischen Hauptrolle.
Cops and Robbersons (1994) * * ½ Chevy Chase und Jack Palance in einer mässig unterhaltenden Komödie.
Cops Vs Thugs / Kenkei tai soshiki boryoku (1975) * * * ½ Roher und ästhetisch interessanter Yakuza-Thriller von Kenji Fukasaku.
Copycat (1995) - Copykilll * * * ½ Höchst fesselnder und kompetent inszenierter Thriller mit starken Frauenrollen (Sigourney Weaver, Holly Hunter).
Copycat Killer / Moho han (2002) * * ½ Fantasievoll inszenierter, aber inhaltlich letztendlich etwas schwacher Thriller aus Japan.
Coraline (2009) * * * ½ Basierend auf einem Roman von Kultautor Neil Gaiman schuf Henry Selick ("Nightmare Before Christmas") einen höchst unterhaltsamen Jugend-Fantasyfilm, der weniger auf seine etwas dünne Story als auf seine skurrilen Figuren und die schicke Stop-Motion-Welt baut. Kommt sehr gut in 3-D!
Corazón del guerrero, El (2000) - The Heart of the Warrior * * * Feuchter Bubentraum für Rollenspiel-Freaks. Der sexy und effektreiche spanische Fantasyfilm hat leider ein doofes Ende.
Corbeau, Le (1943) * * * * Damals von links bis rechts verschrien - aber der Mix aus Satire, Thriller und Drama ist eine subversive, geniale Attacke auf das Denunziantentum der Gestapo.
Core, The (2003) * * * Katastrophenfilm im Stil der 50er bis 70er: Nett anzusehen, recht spannend - aber wissenschaftlich hirnrissig.
Corinna, Corinna (1994) * * * Ziemlich feinfühlige, aber auch recht klischeereiche Tragikomödie mit Ray Liotta und Whoopi Goldberg.
Corporate (2006)
* * * ½ Präzise inszenierter und überraschend bewegender Wirtschaftsthriller made in Bollywood.
Corpse Bride (2005) * * * ½ Tim Burtons Nachfolge-Animationswerk zu "The Nightmare Before Christmas". Schaurig gut.
Corpse Mania / Si yiu (1981) * * ½ Ekliger, von Gialli inspirierter Hongkong-Horror mit wenig Spannung.
Corridors of Blood (1958) * * * Boris Karloff sucht nach einem Betäubungsmittel für Operationen und wird besessen. Solide als Horrorthriller, besser als Drama.
Corruptor, The (1999) * * * Gestylt inszenierter Thriller mit Mark Wahlberg und Chow Yun-Fat - aber etwas langatmig.
Cosi fan tutte (1992) ½ Frivoler, primitiver und frauenfeindlicher Schmuddelstreifen von Tinto Brass. Zu allem Übel sind auch noch die Darsteller unerotisch.
Cosmic Rescue: The Moonlight Generations (2003) * * ½ Trivialer, aber kurzweiliger Sci-Fi-Film mit der Hälfte der japanischen Teenie-Band "V6".
Cotton Club, The (1984) * * * Francis Ford Coppolas edles, brutales Musiker- und Gangsterporträt. Leider etwas episodenhaft.
Countdown (1968) - Countdown: Start zum Mond * * * Robert Altmans gelungenes Sci-Fi-Drama entstand noch vor der Mondlandung 1969.

Countess, The (2009)
- Die Gräfin * * * Düsterer, spekulativer Historienfilm von und mit Julie Delpy um die Gräueltaten der Blutgräfin Bathory im 17. Jahrhundert. Könnte noch etwas blutiger und facettenreicher sein.
Count of Monte Cristo (2002) * * * Ansehnlich inszenierte und gespielte, aber eigentlich unnötige Neuverfilmung des Dumas-Klassikers. Mit Guy Pearce und Jim Caviezel.
Coup de torchon (1981) * * * ½ Rabenschwarze Krimisatire mit jazzigem Score und tollem Hauptdarsteller (Philippe Noiret). Vielleicht ein Spürchen zu lang.
Couples Retreat (2009)
- All Inclusive * * ½ Dank Ferienoptik und tollen Komikern amüsiert der simpel gestrickte Spass meistens schon. Doch es fehlt an Ideen und Biss.
Couple témoin, Le (1977) * * ½
William Klines Satire über die Studie eines Vorzeigepärchens beginnt wie eine prophetische Kritik an der Big-Brother-Voyeurs-und-Konsumgesellschaft, fällt in der zweiten Hälfte aber ins Bodenlose.
Courage Under Fire (1996) - Mut zur Wahrheit * * * Sehenswerte Schauspieler und eine packende Inszenierung - doch das Ganze verkommt leider zu einem patriotischen Murks.
Court Martial of Billy Mitchell, The (1955) * * * ½ Das Kriegsdrama von Otto Preminger ist zwar nicht gegens Militär gerichtet - aber gegen unbedingten Gehorsam.
Covenant, The (2006) - Der Pakt * * Langweiliger, oft plumper Hokuspokus-Horror zur Macho-Zelebrierung. Aber das College voller knackigem Boy-Fleisch bietet was fürs Auge.
Cover Story (2000) * ½ Träger und billig inszenierter Malayalam-Thriller mit Bollywood-Star Tabu.
Cow / Dou niu (2009) * * * ½ Eindrücklicher Mix aus schwarzer Komödie und düsteren Kriegsfilm.
Cowboy Bebop: The Movie (2001) * * * ½ Kino-Ableger der kultigen Anime-Serie: actionreicher, düsterer Sci-Fi-Streifen.
Coweb / Zhang wu shuang (2009)
* * Fader Fightfilm aus China.
Coyote Ugly (2000) * * ½ 
Hochgestylte, dumme Bruckheimer-Produktion mit viel Musik und einer weiblichen Traumbesetzung ;)

Cracked Eggs & Noodles (2005) * * ½ Schräge, aber nicht ganz befriedigende, weil etwas zu kalkulierte Tragikomödie aus Südkorea.
Crackers (1998) - Schrille Nacht - Ein verrücktes Weihnachtsfest * * ½ Ausgeflippte australische Weihnachtskomödie mit ein paar guten Gags.
Crack in the World (1965) - Ein Riss in der Welt * * ½ Völlig an den Haaren herbeigezogener, aber mit durchaus ansehnlichen Effekten gespickter Sci-Fi-Katastrophenfilm.
Cradle 2 the Grave (2003) - Born 2 Die * * * Dialoge, Plot und Charaktere kann man vergessen, aber die Action in dieser Joel-Silver-Produktion ist einfach geil.
Craft, The (1996) - Der Hexenclub * * * Dank den guten Darstellern einigermassen unterhaltender Horrorfilm.
Crank (2006) * * * * Endgeiler Highspeed-Actionreisser, rotzig, brutal, rasant und ziemlich duchgeknallt. Eine echte Paraderolle für Jason Statham.
Crank 2: High Voltage (2009) * * * ½ 
Geistesgestörter Reisser mit ungeheurer Energie und absurder Story zwischen Videogame und Superhelden-Action. Der erste Teil war besser, der hier versucht nochmals alles zu überbieten - und scheitert manchmal.
Crash (1996) * * * ½ Voyeurs-Satire? Fetisch-Drama? Freakshow? Cronenbergs kontroverser Crash-Fetischismus ist sicher nicht jedermans Sache, aber eiskalt erotisch und mutig.
Crash / L.A. Crash (2005) * * * * Bewegendes Ensemble-Drama über die Absurdität von Rassismus und die Unkontrollierbarkeit des menschlichen Zusammenlebens. Etwas zu kurz.
Crash Kids (1996) * * ½ Mit vielen Teenie-Klischees inszeniertes und im Postkarten-Stil gefilmtes Drama aus Deutschland.
Crazed Fruit / Kurutta kajitsu (1954) * * * ½ Die Dreiecksgeschichte dreier gelangweilter japanischer Beach-Teenager als stimmungsvolles Moralstück.

Crazies, The / Code Name: Trixia (1972) * * ½ Die armeekritischen und pazifistischen Ansätze machen George Romeros Zombiefilm interessant, doch er ist viel zu lanweilig.
crazy/beautiful (2001) * * * Süsse Teenager in einer modernen, ehrlichen und tristen Romeo-und-Julia-Variante. Der Film ladet sich viel Drama auf und weht es am Schluss plump weg.
Crazy Cops 191½ (2003) * ½ Langweilige Cop-Komödie aus Thailand, die eigentlich nie richtig in Schwung kommt.
Crazy Family, The / Gyakufunsha kazoku (1984)
- Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb * * * * Kultig-schräge Satire von Sogo Ishii.

Crazy First Love / Cheotsarang sasu gwolgidaehoe * * Langweilige, voraussehbare, sexistische und nicht sonderlich komische Korea-Komödie.
Crazy Lips / Hakkyousuru kuchibiru (2000)
* * Öder Japan-Schocker, der in manchen Kreisen als Kultfilm hochgejubelt wird.
Crazy People (1990) * * Mässige Komödie mit Dudley Moore, der in der deutschen Version schlecht synchronisiert wird.
Crazy Shaolin Disciples / Di zu ye feng kuanh (1983) * * Wirre Shaw-Brothers-Komödie mit ein oaar hübschen Kung-Fu-Einlagen.
Crazy Stone / Fengkuang de shitou (2006)
* * * Etwas wirre, aber höchst unterhaltsame Gangsterkomödie made in China.
Crazy Waiting / Gidarida michyeo (2008)
* * ½ Wenig prickelnde Liebes-Tragikomödie um vier koreanische Pärchen, wie wegen des Militärdiensts getrennt werden.
Créa cuervos (1976) - Züchte Raben * * * ½ Einfühlsame Gratwanderung zwischen Familiendrama und fantasyhaftem Jugendfilm. Toll v.a. die Akteure und das Lied "Porque te vas", das zum Hit wurde.
Creature (1985) * * Recht blutiger Sci-Fi-Horror mit OK Effekten.Aber letztendlich nicht mehr als eine dreiste Kopie von "Alien".
Creature (1998) * ½ Dummer, langatmiger TV-Horror nach einem Roman von "Jaws"-Autor Peter Benchley.
Creature From the Black Lagoon (1954) - Der Schrecken vom Amazonas * * * ½ Kultiger Monsterfilm vom legendären B-Regisseur Jack Arnold.
Creatures the World Forgot (1970) ½ Sinnlos schlechte Mischung aus Abenteuerfilm, Sexfilm und Horrorfilm.
Creep (2004) * * * Kurzweiliger britischer Schauderstreifen mit Franka Potente auf der Flucht vor einem U-Bahn-Killer. Erst unheimlich, dann gory. Aber nie sehr logisch.
Creepshow (1982) * * ½ Passabler Horror-Episodenfilm von George Romero. Ich mag solche Anthologien einfach nicht besonders, da die Einzelepisoden übereilt wirken.
Crescent Moon, The / Choseung-dal-gwa-bam-bae (2003) * * * Süsses, attraktiv gefilmtes Drama, das etwas gar dick aufträgt.
Crest of Betrayal / The 47 Ronin / Chushingura gaidan yotsuya kaidan (1994) * * * Genre-Gemisch von Kinji Fukasaku mit eindrücklicher Atmosphäre.

Crew, The (2009)
* * * Etwas langatmiger und manchmal stereotyper Brit-Thriller mit kernigen Kerlen und harten Szenen.
Crime and Punishment in Suburbia (2001)
* * ½  Dostoyevski meets "Cruel Intentions" meets "American Beauty" - Thrillerdrama mit mässiger 2. Hälfte.
Crime de Monsieur Lange, Le (1935) * * * ½ Jean Renoirs erster Tonfilm ist sozialkritisch, wenn nicht sogar kommunistisch - aber dennoch voller Ironie.
Crimen del padre Amaro, El (2002) * * * "Oscar"-nominiertes Religionsdrama aus Mexiko mit sexy Jungstar Gael Garcia Bernal.
Crime of a Beast (2001) * Hong-Kong-Sleaze-Film um einen jungen Vergewaltiger & Mörder. Billig gefilmt und mit Trivialpsychologie bis die Wände wackeln.
Crimes and Misdemeanors (1989) - Verbrechen und andere Kleinigkeiten * * * ½ Keiner verwebt einen Comedy-Teil und einen Drama-Teil so geschickt wie Woody Allen.
Crimes of Passion (1984) - China Blue bei Tag und Nacht * * ½ Trotz Obszönität und halb-pornografischen Szenen ist der Film nicht so provokativ wie Ken Russells bessere Filme.
Crime Story / Zhong an zu (1993) * * * ½ Jackie-Chan-Actionthriller ohne den Hauch von Humor, aber mit sehr gefälliger Düsternis.
Criminal Law (1989) * * Trotz überzeugenden Gary Oldman und guter Musik von Jerry Goldsmith gelingt es Regisseur Martin Campbell nicht, den Film übers Mittelmass zu heben.
Criminal Woman: Killing Melody / Zenka onna: koroshi-bushi (1973)
* * * ½ Cooler Yakuza-Exploitation-Streifen der "Pinky Violence"-Reihe.
Crimson Pirate, The (1952) - Der rote Korsar * * * ½ Der Abenteuerfilm bringt zu den Piratenfilmen der 30er und 40er nichts Neues - ausser Farbe. Nimmt sich zum Glück nicht so ernst.
Crimson Tide (1995) * * * ½ Fesselnd inszenierter U-Boot-Thriller von Tony Scott mit genialer Tonkulisse und guten Darstellern.
Crippled Avengers / Can que (1978) * * * ½ Einer von Chang Chehs besten Spätfilmen: Brutal, blendend choreografiert und over the top.
Criss Cross (1949) * * ½ Überraschend öder Film Noir von Robert Siodmak. Andere meinen, es sei ein Klassiker. Na ja.
Critters (1986) * * * Irgendwo zwischen infantil und kultig: Die Pelz-Monster-Kugeln achen jedenfalls Spass. Zum Glück reden sie hier noch nicht, sondern Murmeln mit Untertitel.
Critters 2: The Main Course (1988) * * Mehr vom Selben. Störend wirkt vor allem das alberne Geschwätz der Knuddel-Biester.
Critters 3 (1991) * * Schwaches Drehbuch, dümmliche Effekthascherei - aber immerhin ist ein ganz junger Leonardo Di Caprio dabei.
Critters 4 (1991) * * Critters im Weltall: Trotz Stars (Angela Bassett, Brad Dourif) die billigste Folge der Kugelmonster-Reihe.
Crocodile / Ag-o (1996) * * * Skrupelloses, wenn auch inhaltlich etwas dürres Debüt von Ki-duk Kim.
Crocodile Dundee (1986) * * * ½ Flotte Aussie-in-Amerika-Komödie, die ein so grosser Hit wurde, dass zwei Sequels folgten. Irgendwie etwas angegraut, aber noch immer unterhaltsam.
Crocodile Dundee  II (1988) * * * Nicht mehr so spritzig wie der Vorgänger, aber noch immer ein netter Zeitvertreib.
Crocodile Dundee in Los Angeles (2001) * ½ Retro-Komödie, bei der die Gags selten sitzen und das Timing nicht stimmt. Dundees Zeit ist vorbei ...
Crocodile Hunter: Collision Course, The (2002) * * Fantasieloser Kino-Abklatsch von Steve Irwins Wildlife-TV-Serie.
Croix de bois, Les (1932) * * * ½ Grossbudgetiertes Kriegsdrama des beinahe in Vergessenheit geratenen Franzosen Raymond Bernard. Bildstark, etwas repetitiv, aber eindrücklich.
Cromartie High School: The Movie (2005) * * ½ Durchgeknallte, handlungsfreie japanischen Anarcho-Komödie.
Cronos (1992) * * * ½ Das Erstlingswerk des "Blade II"-Regisseurs Guilermo Del Toro ist ein edles, gestyltes Horror-Juwel voller Metaphern.
Crossing / Keurosing (2008)
* * * Bewegendes südkoreanisches Drama, manchmal allzu melodramatisch, aber stets rührend.
Crossing Guard, The (1995) * * * Gemächliches, aber edel gefilmtes (Kamera: Vilmos Zsigmond) Gangsterdrama von Sean Penn mit Jack Nicholson.
Crossing Over (2009
) * * ½
Das gut gemeinte Flüchtlingsdrama mit Harrison Ford wurde von Produzent Harvey Weinstein radikal gekürzt und weichgespült, zudem liess Sean Penn seine Szenen rausschneiden. Übrig blieb "Crash light": wenig Ambitionen, wenig Virtuosität, nur ein paar Handlungsstränge bewegen.
Cross of Iron (1976) - Steiner, das eiserne Kreuz * * * Es wird viel geschrien, geschossen und gestorben in Sam Peckinpahs Kriegsfilm. Das Ende ist doof.
Crossroads (1986) * * * Der Subplot mit dem Teufel wirkt unausgegoren, aber die groovigen Musikszenen tragen den Film mit "Karate Kid" Ralph Macchio sehr gut.
Crossroads (2002) - Not a Girl * ½ Britney-Spears-Fans werden mich hassen, aber ihr Kinodebüt ging wirklich in die Hosen: Nur selten charmant, aber immer voraussehbar und langweilig.
Crouching Tiger, Hidden Dragon (2000) - Tiger & Dragon * * * * Kung-Fu-Action auf höchstem Niveau in einem grossen Epos von Ang Lee ("Ice Storm").
Crow, The (1994) - Die Krähe * * * Visuell erschlagender, düsterer Fantasythriller, der in die Filmgeschichte einging, weil der Star Brandon Lee am Set umkam.
Crow: Salvation, The (2000) * ½ Idiotischer, langweiliger dritter Teil der Crow-Saga. Kein Blut, kein Stil, kein Tiefgang.
Crowd, The (1928) * * * ½ Sozialkritisches Meisterwerk von King Vidor, für das er sieben Schlüsse drehte und zwei davon an den Verleiher ablieferte.
Crows Zero / Kurozu zero (2007)
* * * Unterhaltsamer Schul-Reisser von Takashi Miike.
Crows Zero II / Kurozu zero II (2009)
* * * Ebenso unterhaltsame, wenn auch etwas austauschbare Fortsetzung.
Cruel Attendance, A / Educationg Kidnappers / Janhokhan Choolgeun (2006) * * * Gefälliger koreanischer Genre-Mix, anfänglich sehr amüsant, später überraschend bewegend.
Cruel Gun Story / Kenju zankoku monogatari (1964)
* * * ½ Düsterer japanischer Film noir.
Cruel Intentions (1999) - Eiskalte Engel * * * ½ Fiese, erotische Pop-Version von "les liaisons dangereuses". Mit jedem mal schauen besser.
Cruel Intentions 2 (2000) - Eiskalte Engel 2 * ½  Blödes Sequel, das nicht mehr knistert und nicht mehr besonders erotisch ist. Auch de Stars aus dem geilen Vorgänger fehlen.
Cruel Intentions 3 (2004) - Eiskalte Engel 3 * * Böse und recht sexy - doch die Cleverness des ersten Teils fehlt völlig. Da das Ganze nur 82 Minuten dauert, ists besser als Teil zwei.
Cruel Restaurant / Zankoku hanten (2008) * * ½ Brutale japanische Groteske mit Blut und Sex, aber auch ein paar Längen.
Cruel Winter Blues / Yeolhyeol-nama (2006)
* * * Bemerkenswertes koreanisches Drama, etwas simpel gestrickt, aber umso toller gespielt.
Cruising (1980) * * Die Schwulenszene erscheint in dem Thriller von William Friedkin als schleimige, dreckige und aggressive Leder- und SM-Subwelt. Das ist plakativ und plump.
Crush, The (1993) - Das Biest * * ½ Alicia Silverstone in einer biestigen Paraderolle als Nymphe, die für einen älteren Mann über Leichen geht. "Fatal Attraction"-Abklatsch für Teens.
Crush (2001) * * *  Britische Tragikomödie, in der sich eine >40-jährige (Andie MacDowell) in einen Jüngling verliebt. Anfangs schwungvoll, später schleppend.
Crush and Blush / Misseu Hondangmu (2008)
* * * ½ Widerborstige Komödie, produziert von Park Chan-wook ("Oldboy").
Cry-Baby (1990) * * * ½ John Waters' schrille Hommage an die 50er mit herausragenden Darstellern: Johnny Depp, Porno-Starlet Tracy Lord, Iggy Pop, Ricki Lake. Kult!
Cry Freedom (1987) - Schrei nach Freiheit * * * ½ Engagiertes Rassismus-Drama von Richard Attenborough mit Kevin Kline und Denzel Washington.
Crying Fist / Jumeogi unda (2005) * * * ½ Beeindruckendes Boxerdrama aus Korea. Etwas gar lang.
Crying Freeman (1995) * * * ½ Gestylt-melodramatisches Actiondrama vom "Pacte des loups"-Team Gans (Regie) und Dacascos (Star). Letzterer sieht mit den Tattoos geil aus.
Crying Game, The (1992) * * * ½ Neil Jordans Liebesdrama-Politthriller-Mix mit einer der erinnerungswürdigsten Überraschungen der Filmgeschichte. "Oscar" fürs Drehbuch.
Crying Fiddle (2004) * ½ Langweiliger Thai-Horrorfilm ohne den Hauch von Grusel oder Spannung.
Crying Out Love, in the Center of the World / Sekai no chushin de, ai o sakebu (2004)
* * * ½ Rührendes, in Japan extrem erfolgreiches Melodrama.
Crying Tree, The / Jun-Ka-Por (2003) * Einflättiger Schlitzerfilm Thai-Style. Keine Spannung, wenig Gore, kein Hirn.
Cry in the Dark, A (1988) * * * Ergreifende Adaption von wahren Begebenheiten. Manchmal allzu plakativ aber von Meryl Streep und Sam Neill stets toll gespielt.
Cry of the Owl (2009)
- Der Schrei der Eule * * ½ Atmosphärische, gut gespielte Patricia-Highsmith-Adaption, die aber langsam verpufft und viel zu abrupt endet.
Cry_Wolf (2006) * * Gute Ausgangslage, müde Inszenierung: Diesen PG13-Teenie-Slasher mit seinem schwachen und unglaubhaften Twist kann man nur wegen seiner Kürze loben.

C U at 9 (2005) * ½ Hyper-gestylter, aber völlig nutzloser Billig-Bollywood-Slasherstreifen.
Cuba (1979) * * * Der Politthriller von "Beatles"-Regisseur Richard Lester mit Sean Connery floppte in den Kinos.
Cube (1998) * * *  Besser spät im Kino (2000) als nie: Klaustrophobischer, blutiger Low-Budget-Horror aus Kanada, der ausschliesslich in Würfeln spielt.
Cure, The (1995) - Mississippi - Fluss der Hoffnung * * * Trotz Naivität ein höchst liebenswerter Film mit zwei tollen Jungstars: Joseph Mazzello und Brad Renfro.
Cure / Kyua (1999) * * * ½ Superb inszenierter Japan-Thriller mit einer extrem bedrohlichen Stimmung. Am Schluss bleiben ein paar Fragen zu viel offen ...
Curiosity Kills the Cat / Hao qi hai shi mao (2006)
* * * Stimmig gefilmtes, clever erzähltes, aber nicht von allen Akteuren getragenes Thrillerdrama.
Curious Case of Benjamin Button, The (2008)
* * * * Bewegendes, ambitoniertes und episches Drama von David Fincher.
Curious George / Coco - der neugierige Affe (2006) * * * Süsser, kindgerechter Zeichentrickfilm mit Stimmen von Will Ferrell und Drew Barrymore sowie Songs von Jack Johnson..
Curly Sue (1991) * * * Drollige John-Hughes-Komödie mit James Belushi und der köstlich frechen Alison Porter.
Cursed / Cho kowai hanashi A: yami no karasu (2004)  * * ½ Billig produzierter, aber in ein paar Bildern angenehm unheimlicher Japan-Horror.
Curse of the Golden Flower / Man cheng jin dai huang jin jia (2006)
* * * * Umwerfendes, bildgewaltiges Historienepos von Zhang Yimou mit Gong Li und Chow Yun-Fat.
Curse of the Jade Scorpion, The (2001) * * * Woody Allens Krimikomödie beginnt äusserst witzig, fällt nach etwa einer Stunde aber ziemlich auseinander
Curse of the Pink Panther (1983) * * Peter Sellers starb 1982, seither ist die Panther-Serie am serbeln. Die Co-Stars machen diesen Film erträglich. Sequel: Son of the Pink Panther.
Curse of the Sun (2004) * * ½ Billiger Thai-Actionfilm voller Logiklöchern. Doch immerhin geht es zünftig ab und nach 80 Minuten ist der Spuk bereits vorbei.
Customer Is Always Right, The / Sonimeun wangida (2006)
* * * Etwas holpriges, aber stilistisch gewagtes Thrillerdrama aus Korea.
Cut (2000) * *  Der australische "Scream"-Klon hat wenig Hirn und wenig Spannung. Zudem ist die Auflösung mies.
Cutie Honey / Kyûtî Hanî (2004) * * ½ Völlig überdrehte, aber bald einmal ziemlich durchhängende Anime-Realverfilmung.
Cutthroat Island (1995) - Die Piratenbraut * * * Ein finanzielles Mega-Desaster. Aber eigentlich ist Renny Harlins moderner Piratenfilm gar nicht so übel ...
Cyborg She / Boku no kanojo wa saibogu (2008)
* * *
½ Teure Sci-Fi-Romanze vom Regisseur von "My Sassy Girl", etwas chaotisch, aber unterhaltsam und rührend.
Cyclo (1995) * * * ½ Fiebriger, gestylter und brutaler Film aus Vietnam, der in Venedig den "Goldenen Löwen" gewann.
Cypher (2002) * * * ½
Kühl und streng inszenierter, angenehm verworrener High-Tech-Thriller mit leicht enttäuschendem Finale.