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O (2001) * * * ½ Cooles Highschooldrama nach Shakespeares "Othello" - mit tollem Teenie-Cast (u.a. Josh Hartnett).
Oasis (2002) * * * ½ Bewegendes koreanisches Drama über die Liebe eines naiven Mannes zu einer Schwerstbehinderten.
Obchod na korze /
The Shop on Main Street (1965) * * * ½ Überlanges, aber beklemmendes und superb gespieltes Drama, das in der deutsch besetzten Slowakei spielt.
Obitaemyy ostrov / The Inhabited Island (2009)
- Dark Planet * * * Der erste Teil der epischen russischen Sci-Fi-Comicverfilmungen: Ein überschöner Blondlocke-Typ findet sich in einer all zu erdähnlichen Welt im All wieder, auf der die Mächtigen die Massen indoktrinieren und unterdrücken. Der Regisseur zeigt dabei grosse Paul-Verhoeven-Affinität, ist doch der Soundtrack aus "Conan" geklaut, stammen etliche Ideen aus "Starship Troopers" und andere aus "RoboCop". Trotz holprigem Schnitt und dem Versatzstück-Plot für Sci-Fi-Freunde durchaus einen Blick wert, alleine schon wegen des Aufwands.
Object of Beauty, The (1991) * * * Trotz guten Darstellern (John Malkovich, Andie MacDowell) etwas laue, wenn auch unterhaltsame Komödie.
Object of My Affection, The (1998) * * * Charmant gespielte Komödie mit sympathisch angepacktem Schwulenthema.
Oblivion (2013) * * * ½ Wendungsreiche und bildgewaltige Sci-Fi-Unterhaltung mit Tom Cruise.
Oblivion Island - Haruka and the Magic Mirror / Hottarake no shima - Haruka to maho no kagami (2009) * * * ½ Bildgewaltiger Trickfilm aus Japan.
O Brother, Where Art Thou (2000) * * * ½ Amüsanter, skurriler, bildprächtiger Film der Coen Brothers ('Fargo') mit einem George Clooney, der voll den Galöri macht.

Observe & Report (2009)
- Shopping-Center King - Hier gilt mein Gesetz * * ½ Spassiger als der Ideen-verwandte "Paul Blart", aber dennoch reichlich formelhaft und vorhersehbar.
Obsession, An / Tsumetai chi (1997) * * ½ Ein Thriller, der ganz von der Atmosphäre lebt, inhaltlich aber allzu verkünstelt daherkommt.
O.C. & Stiggs (1987) * * ½ Die wilde und ausgeflippte Komödie ist einer von Robert Altmans schwächsten Filmen: uneinheitlich und verworren.
Ocean Butterfly / Phii seua samut (2006)
* * Dröger Thai-Fantasyfilm mit schrecklichen Comedy-Einlagen.
Ocean Flame / Yi ban hai shui, yi ban hou yan (2008) * * ½ Anstrengendes und prätentiöses Amour-Fou-Drama, immerhin sinnlich und ansprechend gefilmt.
Ocean's Eleven (2001) * * * *  "Traffic"-Regisseur Soderbergh versammelt ein Starensemble: Clooney, Pitt, Roberts, Damon ... das Resultat: funky & cool.
Obsession, An / Tsumetai chi (1997) * * * ½ Berührender kleiner Film mit Jet Li in seiner ersten Drama-Rolle.
Ocean's Twelve (2004) * * * Etwas fades, aber immer noch höchst beschwingtes Sequel zum All-Star-Hit von 2001.
Ocean's Thirteen (2007) * * * ½ Schicker dritter Teil, der näher beim ersten liegt und mit coolen Dialogen, gut aufgelegten Stars und typischem Vegas-Look gefällt. Action gibts keine, Spannung kaum.
Ocean Waves / Umi ga kikoeru (1993) * * * ½ Charmante TV-Produktion des Studios Ghibli, leichtfüssig und wehmütig schön.

October Gale (2014)
- Herbstsurm * * * Ganz auf die düstere Stimmung getrimmtes, leicht kammerspielartiges Thrillerdrama mit stattlicher Besetzung.
October Sky (1999) * * * Rührender Film über Jugendliche mit Raketenbauerambitionen. Von Joe Johnston ('Jumanji', 'Jurassic Park III').
Octopussy (1983) * * * ½  Unterhaltsamer, abenteuerlicher Bond-Streifen mit melancholischem Titellied.
Odd Couple / Bo ming chan dao duo ming chuang (1979) * * * ½ Einer der Hongkong-Klassiker mit der meisten hochstehende Action. Ansonsten eher Durchschnitt.
Odd Life of Timothy Green, The (2012) * * ½ Disney'sche Sentimentalität, die nie über ihre anfängliche Seltsamkeit hinwegkommt, wonach ein Bub einfach so erscheint und Gutes tut. Was märchenhaft gemeint ist, wirkt seltsam unheimlich. Und ansonsten bleibts hübsch gemachter Kitsch von der Stange.
Odd Thomas (2013) 
 * * * Stephen Sommers verfilmte einen Roman von Dean Koontz als durchaus aufwendige Fantasygeschichte mit Humor und erstaunlich traurigem (wenn auch nicht vollends glaubwürdigem) Finale. Sauber gespielt, die Inszenierung etwas aufdringlich, die Tricks knapp über Durchschnitt. Aber stets unterhaltsam.
Odessa File, The (1974) * * * ½ Inhaltlich durchaus interessant, aber überlang umgesetzt.
Ode to Gallantry / Xia ke hang (1980) * * * Routiniertes, kurzweiliges Martial-Arts-Filmchen von Chang Cheh nach Louis Cha.
Ode to My Father / Gukjesijang (2014) * * * ½ Melodramatischer, aber fraglos bewegender Korea-Blockbuster, der die Elterngeneration ehrt.
Odette Toulemonde (2007) * * *
Niedlich-harmloses Regiedebüt vom Autor des Bestsellers "Monsieur Ibrahim", liebevoll gespielt und zum Wohlfühlen inszeniert.
Odna (1931) * * * ½ Inhaltlich etwas mühsamer, aber inszenatorisch vorbildlicher Propagandafilm aus der UdSSR.
Ofelas / Veiviseren (1988) * * * ½ Oscarnominierter Abenteuerfilm aus Norwegen, beeindruckend gefilmt und inszeniert.
Offence, The (1973) * * * ½ Beklemmender Thriller von Sidney Lumet mit Drama-Einschlag. Erst die komplexe zwiete Hälfte gibt etwas nach.

Office Christmas Party (2016)
* * ½ Was als witziger Mix aus Bürosatire und Weihnachtskomödie beginnt, wird bald zum reinen Exzess, bei welchem die Gags stets platter werden.
Officer and a Gentleman, An (1981) * * * ½ Die Armee-Propaganda ist mühsam, doch dank Romantik, Army-Klischees und tollem Soundtrack macht der Kassenschlager Spass.
Off Limites (1987) * * Düsterer Saigon-Krimi, leider an den Haaren herbeigezogen und mit rassistischem Einschlag.
Off Road (2007) * * * Solides Low-Budget-Drama aus Südkorea, etwas gar überzeichnet in seinem Drama, aber kurzweilig.
Offroad (2012)
* * ½ Die deutsche Komödie ist nett, vor allem dank der charismatisch-charmanten Hauptdarstellerin Nora Tschirner. Doch das durchschaubare und doch unnötig zerstückelte Script erzeugt nie Zugkraftm findet nie seinen Fokus, und so plätschert das Ganze nur angenehm vor sich her. Nett eben. 
Of Mice and Men (1992) * * * * Kitschige, aber stark gespielte, weitgehend werkgetreue und sympathisch inszenierte Steinbeck-Adaption von und mit Gary Sinise.
Of Unknown Origin (1983) * * ½ Spannungsreicher B-Horror mit Peter Weller, der seiner meist cleveren Story einen Psychothriller-Touch beifügt. Nur die Inszenierung sollte mehr hergeben.

Ohayo (1959) - Good Morning * * * ½ Satirische Millieustudie über Tratsch in der Nachbarschaft und den Einzug westlicher Kultur in Japan.
Oh Boy (2012)
* * * In schickem Schwarzweiss und mit vielen prominenten deutschen Co-Stars gefilmtes Jugenddrama, das in manchen Szenen genial ist, in anderen etwas den Fokus verliert. Und am Ende ist alles etwas zu dünn. Aber ein hübscher Film.
Oh! Brothers (2003) * * * Gut gespielte, charmante Korea-Komödie mit Anleihen bei "Rain Man".
Oh Darling Yeh Hai India (1995) * * Durchgeknallter, nicht wirklich guter Masala-Kracher mit Shahrukh Khan.
Oh! Happy Day (2003) * * ½ Witzige, kurzweilige, aber nicht allzu innovative Liebeskomödie aus Korea.
Oh Happy Day (2004) * * ½  Die klischeereiche dänische Komödie ist als Emanzipationsgeschichte zu oberflächlich, als Romanze zu kühl und als Musicalkomödie zu fad.
Oh! Lala Sisters / Oollala Sisters (2002) * * Bunte, ausgelassene Musikkomödie ohne viel Substanz.
Oh My Ghost! (2006) * Dümmliche Geisterklamotte von den Philippinen, amateurhaft inszeniert, peinlich gespielt.
Oh! My God / Guseju (2006) * * ½ Vorhersehbare, konstruierte Korea-Komödie mit ein paar guten Gags.
Oh! My God 2 / Guseju 2 (2009) * * Langweilige Fortsetzung, die nur ganz selten schmunzeln lässt.
Oh, My God!! (2008) * * Fade Bollywood-Komödie, die trotz interessanter Ausgangslage zu nichts führt.
Ohne einander (2007) * * * Vielschichtige, gut gespielte Martin-Walser-Verfilmung des ZDF, im Ton unentschlossen, aber gerade deshalb auch reizvoll.
Oh! My Zombie Mermaid / A! Ikkenya puroresu (2004) * * ½ Etwas langer und durchhängender, aber schön irrer Japan-Trash.
Oh Shit (2011) * ½ Beschämende Parodie auf Katastrophenfilme, billig gemacht, uninspiriert erzählt, lasch besetzt. Das Genre wäre reif für eine Veräppelung - aber bitte mit mehr Raffinesse. Das ist bei den Pro-7-Funny-Movies wohl zu viel verlangt.
Oh wie schön ist Panama (2006) * * * Liebenswert altmodische Adaption der Janosch-Comics mit Til Schweiger und Dietmar Bär als Zeichentrickfiguren auf Reisen. Ideal für die ganz Kleinen.
Oily Maniac / You gui zi (1976) * * Superhelden- bzw. Monster-Trash aus der Shaw-Brothers-Küche.
Oishii Man (2008) * * * Harmloser, aber süsser japanisch-koreanischer Film.

Oi! Warning! (1999)  * * * ½ Mit starken schwarz-weiss-Bildern gedrehtes Skinhead-Drama aus Deutschland. Die Akteure sind manchmal theatralisch, aber der Film überzeugt.
Ojos de Julia, Los (2010)
- Julia's Eyes * * * Sauber gemachter spanischer Thriller um eine zunehmend blinder werdende Frau, deren Schwester sich das Leben nahm. Was steckt dahinter? Mord? Geister? Wahnsinn? Man bleibt (trotz Logikschwächen) bis zum Ende dabei, vor allem dank den guten Schauspielern und der Giallo-inspirierten Atmosphäre.
Oktjabr (1927) - Oktober * * * ½ Sergej M. Eisensteins Propagandafilm fesselt mit furiosem EInsatz von Schnitt und Montage.
Oldboy (2003) * * * * Faszinierendes Psycho-Rachedrama mit Elementen von Kafka über Fincher bis Freud. Und wahrhaft faszinierender Film!
Oldboy (2013) * * * Spike Lees Remake des koreanischen Knüllers hakt die wichtigsten Episoden ab, aber ohne deren Genie im Original wirklich zu erkennen. Josh Brolin sit stark in der Hauptrolle, die Optik sitzt und Lee verwässert die Brutalität wenigstens nicht. Aber gebraucht hats dieses Nach-Nummern-Remake nicht.
Old Dark House, The (1932) - Das Haus des Grauens * * * * Atmosphärischer und kurzweiliger Gruselfilm von "Frankenstein"-Regisseur James Whale.

Old Dogs (2009)
* ½ Manchmal peinliche, oft öde und in ihren Pointen stets vorhersehbare Klamotte, mit der sich John Travolta und Robin Williams unter Wert verkaufen. Ein paar Mal musste ich aber lachen ...
Old Garden, The / Orae-doen jeongwon (2006) * * Träge und holprig inszeniertes Drama aus Korea, ambitioniert in seiner politischen Nebenhandlung, aber nie wirklich ausgereift.
Old Miss Diary (2006) * * ½ Koreas Antwort auf "Bridget Jones's Diary" - amüsant, aber überaus oberflächlich.
Old Potter, The / Dokjitneun neulgeuni (1969) * * * ½ Hochwertig inszenierte koreanische Tragödie.
Old School (2003) * * ½ Infantile Frat-Komödie mit talentierten Akteuren, aber lahmer Story.
Olgami / The Trap (1997) * * * Von der Ausgangslage her ziemlich simpler koreanischer "Böse-Schwiegermutter"-Thriller, der jedoch spannend und unterhaltsam bleibt.
Oliver & Company (1988) * * *  Grooviger Disney-Spass ohne grossen Tiefgang - basierend auf "Oliver Twist"
Oliver Twist (1951) * * * *  David Leans superbe, expressionistisch bebilderte Dickens-Interpretation.
Oliver Twist (2005) * * *  Polanskis aufwändige, gut gespielte, aber mutlose Interprtation ist Dickens-by-the-numbers und gibt Oliver keinen Raum, unsere Sympathie zu wecken.
Olle Hexe (1991) * * Der billige Märchenfilm mag Kinder noch ansprechen, dürfte Erwachsene jedoch kalt lassen.
O' Lucky Man (2003) * * Infantile, aber enorm sexy Liebeskomödie aus Thailand. Leider reichen die schönen Körper nicht, um 90 Minuten Langeweile zu kaschieren.
Olympia (1938) * * * ½ Zweiteiliger und umstrittener, aber cineastisch bemerkenswerter Dokfilm zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.
Olympus Has Fallen (2013) * * * Stereotypes Actionvehikel um Nordkoreaner, die das Weisse Haus stürmen. Aber am Anfang gehts schön ab, die Action überzeugt, die kernigen Typen auch. Popcorn eben.

Om (2003) * ½ Unnötig brutaler und konfuser Thriller aus Bollywood.
Omega Man, The (1971) * * * ½ Zynischer und düsterer Endzeitthriller nach dem Roman "I Am Legend".
Omen, The (1976) * * * * Beklemmender Horrorfilm mit oscargekrönter Top-Musik von Jerry Goldsmith.
Omen II - Damien (1978) * * * ½ Durchaus spannender und düsterer Nachzügler, nicht mehr ganz so atmosphärisch, aber sehr spannend.
Omen III - Final Conflict (1980) * * ½ Hier retten nur noch die apokalyptischen Visionen und Goldsmiths Musik über die Runden. Der Rest ist schlaff.
Omen IV - The Awakening (1991) * ½ Ab Fliessband produzierter Horror, das Aus für die gut begonnene Serie.
Omen / Sung horn (2003) * * Enttäuschendes Mystery-Einerlei der Regie-führenden Pang-Brothers.
OMG - Oh My God (2012) * * * Mutige, wenn auch nicht alle Möglichkeiten ausschöpfende Bollywood-Satire, die falsche Prediger aufs Korn nimmt.
Om Jai Jagadish (2001) * * * Moralisierendes Regiedebüt von Schauspieler Anupam Kher ("Bend It Like Beckham"), das aber bewegt und gut unterhält.
Omkara (2006) * * * ½ Grossartig inszenierte Bollywood-Interpretation von "Othello".
Om Shanti Om (2007) * * * *
Opulente Bollywood-Hommage mit wilder Masala- und Reinkarnations-Story.
Once (2007) * * * Subtiler und harmloser Liebesfilm in Form eines unaufdringlichen Musicals. Der irische Independentfilm holte etwas gar viel Lob (und einen Oscar), ist aber zweifellos schön.
Once Around (1991) - Ein charmantes Ekel * * * ½ Nicht gerade packende, aber stark gespielte und sympathische Tragikomödie von Lasse Hallström.
Once a Gangster / Fei saa fung chung chun (2010) * * * Kurzweilige Parodie aufs Hongkong-Gangsterkino.
Once a Thief / Zong heng si hai (1990) * * * Solider Hongkong-Actionthriller von John Woo.
Once in a Summer / Geuhae yeoreum (2006) * * * Liebenswertes Liebesdrama aus Korea, kein Knaller, aber ansprechend.
Once Upon a Crime (1992) * * ½ Toll besetzte, aber zu konfuse und hysterische Komödie.
Once Upon a Time / Wonseu Eo-on Eo Taim (2008) * * * Putziges Korea-Abenteuer, harmlos, aber flott.
Once Upon a Time in a Battlefield / Hwangsanbul (2003) * * * Ungewöhnliche Mischung aus albernem Humor und seriösem Historien-Schlachtenfilm.
Once Upon a Time in America (1984) * * * * ½ Melodramatische, grandios gespielte und schwelgerisch inszenierte Gangatserballade von Sergio Leone. Alleine schon die Musik von Ennio Morricone ist himmlisch.
Once Upon a Time in China / Wong Fei-hong (1991) * * * * Einer der grossen Martial-Arts-Filme der 90er. Von Tsui Hark mit Jet Li.
Once Upon a Time in China II / Wong Fei-hong ji yi: Naam yi dong ji keung (1992) * * * * Kürzer, kurzweiliger und heftiger als #1, dafür auch konfuser und weniger episch.
Once Upon a Time in China III / Wong Fei-hong tsi sam: Siwong tsangba (1993) * * * ½ Der unterhaltsamste der ersten OUATC-Filme und dank dem Setting (Peking) interessant.
Once Upon a Time in China IV / Wong Fei-hong zhi sei: Wang zhe zhi feng (1993) * * * Neue Hauptdarsteller, selbe Fabulierlust - aber die Luft ist dennoch langsam raus.
Once Upon a Time in China and America / Wong Fei-hong chi saiwik hung so (1997) * * * Die alten Stars sind zurück, doch das Flair ist reduziert.
Once Upon a Time in Mexico (2003) * * ½ Grandios besetzter, gestylter Actionfilm von Robert Rodriguez. Leider ein komplettes Chaos.
Once Upon a Time in Mumbaai (2010) * * * ½ Unterhaltsame Gangstergeschichte mit Retrot-Chic.
Once Upon a Time in Mumbaai: Dobaara (2013) * * ½ Passabel gemachtes, aber uninspiriertes Gangsterkino.
Once Upon a Time in Tibet / Xi Zang Wang Shi (2010) * * * Minimal verklärtes, bildstarkes Drama.
Once Were Warriors (1994) - Die letzte Kriegerin * * * * Geniales, beklemmendes Drama aus Neuseeland. Superb gespielt und inszeniert.

Ondine (2009)
- Ondine - Das Mädchen aus dem Meer * * * Der Film von Neil Jordan ist ein suggestiver Mix aus Erwachsenenmärchen und Drama, gehalten in dreckigen Bildern von Christopher Doyle. Etwas simpel gestrickt und am Ende überhastet, aber stets unterhaltsam.
One 2 Ka 4 (2001) * * ½ Halbgarer Bolly-Mix aus Musical, Actionthriller und Familienfilm - mit Superstar Shahrukh Khan.
One Armed Swordsman / Dubei dao (1967) * * * ½ Klassischer Schwertkampf-Streifen von Hongkongs Martial-Arts-Meister Chang Cheh.
One Day / You yi tian (2010) * * * Etwas abgehobene, aber süsse Romanze.
One Day (2011) - Zwei an einem Tag * * * Kurzweiliger, aber etwas stereotype Liebesfilm nach Romanvorlage, der vor allem durch die sympathisch harmonierenden Stars (Anne Hathaway, Jim Sturgess) aufgewertet wird. 
One Day in September (1999)
* * * Oscar-gekrönter Dok-Film des Baslers Arthur Cohn über den Terroranschlag an der Olympiade in München. Spannend, bis auf den Mittelteil.
One Evening After the War (1998) * * * Atmosphärisches Drama aus Kambodscha, das bildstark die Zeit nach den Roten Khmer zeigt.
One False Move (1992) * * * ½ Sympathischer B-Thriller, etwas gewöhnlich inszeniert, aber kernig gespielt und erzählt.
One Fine Day (1996) * * * Harmlose Komödie, aber dank seinen Stars (George Clooney, Michelle Pfeiffer) überaus charmant.
One Flew Over the Cuckoo's Nest (1992) * * * * ½ "Oscar"-gekröntes, fantastisch gespieltes Irrenhaus-Drama mit bewegendem Finale.

One for the Money (2011)
- Einmal ist keinmal * ½ Schlapper Mix aus Krimi und Komödie, der weder spannend noch lustig ist und damit trotzdem Katherine Heigl noch überfordert. Besonders schlecht wirds gegen Ende, wenn es Tote gibt und das Ganze immer noch "locker-leicht" sein soll.
One Hour Photo (2002) * * * ½ Superb gespieltes Thrillerdrama mit Robin Williams.
One Hour With You (1932) * * * ½ Kurzweiliges, freches Lubitsch-Musical mit herrlicher Situationskomik und doppeldeutigen Pre-Code-Dialogen. Die Songs selbst sind nicht der Knüller.
One Hundred and One Dalmatians (1961) * * * ½  Disney-Klassiker mit mässiger Animation aber hohem Unterhaltungswert. Klassen besser als die Real-Versionen.
One Million Years B.C. (1966) * * * Völliger Trash mit Raquel Welch in kultig knappen Klamotten. Aufgwertet durch Tricks von Ray Harryhausen.
One Million Yen Girl / Hyakuman-en to nigamushi onna (2008) * * * Sympathisches Beinahe-Roadmovie um die Lebensabenteuer einer jungen Frau.
One Minute to Love (2005) * * Kurze thailändische Trivialromanze ohne bleibenden Wert und ohne Verletzungsgefahr.
One Missed Call / Chakushin ari (2003) * * * Takashi Miikes "Ring"-Ripoff ist erstaunlich unheimlich und von all den Klonen wohl einer der besten.
One Missed Call 2 / Chakushin ari 2 (2005) * * Schwaches, Miike-loses Sequel, das nicht viel Sinn macht und nicht gerade spannend ist.
One Missed Call: Final / Chakushin ari final (2006) * * ½ Solider Abschluss der Horrorreihe, vom Konzept her beunruhigend, dramaturgisch etwas missglückt.
One Missed Call (2008)  - Tödlicher Anruf  * ½ Lahmes, ja oft gar lächerliches US-Remake von Takashi Miikes Handy-Horror. EIn paar der Geistertricks sind gelungen, der Rest ist Müll.
One Night at McCool's (2001) * * * ½ Liv Tyler verführt as Femme Fatale Matt Dillon, John Goodman und Michael Douglas. Schräg, witzig und erotisch.
One Night Husband / Kuen rai ngao (2003) * * * Gut gespieltes, sauber inszeniertes und recht gefühlvolles Thrillerdrama aus Thailand.
One Night Stand (1997) * * * Solides Drama mit Wesley Snipes und Nastassja Kinski, dessen superteuren Drehbuchentwurf von Joe Eszterhas von Mike Figgis komplett umgeschrieben wurde.
One Night Stand / Won Nait Seutaendeu (2010) * * ½ Zwei schwache, eine ganz nette Episode - in einem Film.
One Nite in Mongkok (2004) * * * Von der Kritik wohlwollend aufgenommener Hongkong-Thriller, der zwar routiniert gemacht ist, aber kaum vom Hocker haut.
One Shining Day / Nunbushin haru (2006) * * ½ Drei Kurzfilme von unterschiedlicher Qualität.
One Step More to the Sea / Bada Jjokeuro, Han Bbyeom Deo (2009) * * * Sensibles Independentdrama.
One Take Only (2001) * * ½ Extrem gestylte Aussenseiter-Ballade des Hongkong-Thailänders Oxide Pang ("The Eye").
One True Love (2008) * * Fade philippinische Schnulze mit Überlänge.
One, Two, Three (1961) * * * * Köstlicher Ost-West-Spass von Billy Wilder.
One Two Three (2008) * * Eine weitere Deppenkomödie aus Bollywood. Nein danke.
One Way (2007) * ½  An den Haaren herbeigezogener Selbstjustiz-Langweiler mit internationalem Cast, holpriger Inszenierung auf TV-Niveau und reisserischem Vergewaltigungs-Inhalt.

One Week (2008)
* * * Klischeereicher und etwas gar patriotischer, aber stets sympathischer "was tu ich in den letzten Wochen meines Lebens"-Film voller Ferienbilder und Musik aus Kanada. Das Beste: die ironische Brechung durch die sanfte Erzählstimme von Campbell Scott.
One Wonderful Sunday / Subarashiki nichiyobi (1947) * * * Visuell ansprechendes, etwas gar sentimentales und überlanges Neorealismus-Drama von Akira Kurosawa.
Onfatsoenlijke vrouw, De (1991) * ½ Gpflegte Soft-Erotik. Gähn.
Ong-bak (2002) * * * ½ Knallharter, unnachgiebiger Thai-Actionfilm, der seine Fights im Stile der klassischen Hongkons-Martial-Arts-Streifen präsentiert.
Ong-Bak 2 (2008) * * * Hat nichts mit dem Vorgänger zu tun, liefert aber heisse Action.
Ong-Bak 3 (2010) * * ½ Wirrer und überdunkelter, aber in Actionszenen recht gelungener Abschluss der Trilogie.
On Her Majesty's Secret Service (1969) * * * * Der Bond mit John Barrys bestem Soundtrack. Gut inszeniert und mit einem perfekten Ende. Nur Lazenby ist etwas schwach.
On His Majesty's Secret Service / Dai noi muk taam 009 (2009) * * Tumber Martial-Arts-Ulk von Wong Jing.
Onibaba (1964) * * * * Atmosphärisches Gruseldrama aus Japan mit brodelnder Sexualität und Musik. Ein wahrer Leckerbissen.
Onimasa / Kiryuin Hanako no shogai (1982) * * * ½ Etwas langes, aber behertes Yakuza-Drama von Hideo Gosha.
Onimusha: Dawn of Dreams - The Story (2006) * ½ Aus Game-Szenen und animierten Bruchstücken montierter Lärm.
Only God Forgives (2013) * * * ½ Mit Inspirationen von Alejandro Jodorowsky, Seijun Suzuki, Stanley Kubrick und der Ödipus-Sage schuf "Drive"-Regisseur Nicolas Winding Refn eine in Bild und Ton gloriose Gewaltorgie im Thai-Design. Der Plot ist nichtig, Ryan Gosling agiert viel zu passiv und so manche Stelle ist arg prätentiös, doch die Atmosphäre mit ihrer Sogwirkung entschädigt dafür - ähnlich einem Werk von Gaspar Noë. Kleine Highlights: Die Beleidigungen spuckende Kristin Scott Thomas und der völlig entspannt killende Thai-Cop.
Only Lovers Left Alive (2013) * * * Edel gestaltetes und gut gespieltes Vampirdrama von Jim Jarmusch mit melancholisch-romantischem Einschlag, doch bis auf den etwas belebteren Mittelteil ist der Film oft lethargisch und gefangen in seinem Hipster-Depro-Feeling.
Only Son, The / Hitori musuko (1936) * * * ½
Yasujiro Ozus erster Tonfilm ist ein behutsames Drama, das bereits alle stilistischen Elemente eines klassischen Ozu-Werks hat und mit einer kurzweiligen Erzählweise überzeugt.
Only the Lonely (1991) * * * Solide Liebeskomödie von Chris Columbis mit John Candy. Toll die Besetzung der Altstars Maureen O'Hara und Anthony Quinn, die beide schon in einer Version von "Der Glöckner von Notre Dame" dabei waren.
Only the Strong (1993) * ½ Primitives Haudrauf-Vehikel mit knackigen Stars und schicker Brasil-Musik.
Only Yesterday (1991) * * * * Herzerwärmender Anime-Liebesfilm vom Regisseur von "Grave of the Fireflies".
Only You (1994) * * * ½ Liebenswerte Liebeskomödie von Normal Jewison mit liebenswerten Darstellern. Muss man fast lieben.
Onmyoji (2001) * * * In Japan extrem erfolgreicher Fantasyfilm mit viel Special Effects und landeseigenen Legenden.
Onmyoji II (2003) * * * Gelungenes, aber nicht gar so packendes Sequel zum japanischen Kassenhit.

On ne choisit pas sa famille (2011)
- Zum Glück bleibt es in der Familie * * ½ Formelhafte Komödie um zwei Lesben, die in Thailand ein Kind adoptieren wollen - und dazu auf die Hilfe von Regisseur/Star Christian Clavier angewiesen sind. Ganz nett dank Claviers "Visiteurs"-Co-Star Jean Reno, aber die Klischees überwiegen. 
On Next Sunday / Kondo no nichiyobi ni (2009) * * * Subtile Romanze, nichts Grosses, aber ganz nett.
On the Beach (1959) * * * * Hochbewegende Adaption des Endzeitromans von Nevil Shute. Grenzt ans Sentimentale, bleibt aber starker Stoff.
On the Beach (2000) * * * Etwas lange, aber bewegende Umsetzung des klassischen Anti-Atom-Stoffs.

On the Road (2012)
* * * ½ Walter Salles' Adaption des Beat-Romans von Jack Kerouac mag den als unverfilmbar geltenden Vibe der Vorlage vielleicht nicht einfangen, aber das macht nicht viel: Als Roadmovie-Schrägstrich-Milieustudie ist das Drama auf jeden Fall unterhaltsam, dank Sex, Drogen und Musik, sich kindisch verhaltenden, aber charismatischen Darstellern und einem generell sehr angenehmen Lebensgefühl, das zwar vor Melancholie strotzt, aber doch irgendwie Laune macht.
On the Town (1949
) * * * * Flottes Musical mit Gene Kelly und Frank Sinatra, schwacht nach gloriosem Anfang leicht ab, bleibt aber stets schwungvoll.

Ooku: The Movie / O-oku (2006) * * * Opulente Filmversion der beliebten Kostümseifenoper.
Oops! (2003) * * ½ Ziemlich gewagter (visuell und inhaltlich) Bollywood-Streifen mit mässigen Performances und Inszenierung.
Oorlogsgeheimen (2014)
- Das grosse Geheimnis * * * Der holländische Film mischt nicht virtuos, aber höchst kompetent und bewegend ein typisches Jugenddrama mit dem Horror des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden.
Opapatika (2007) * ½ Lahme und philosophisch verquaste Thai-Mystery-Action.
Open City / Moobangbi Dosi (2008) * * ½ Verkrampft dramatischer Thriller, aber spannend und ansprechend inszeniert.
Open Grave (2013) * * ½ Der Horrorfilm mit Sharlto Copley beginnt stimmungsvoll und hat auch später noch Potential, doch es bleiben zu viele Fragen offen und werden zu viele Stereotypen bedient, um voll zu überzeugen. 
Open Graves (2009)
* * Plumper Mix aus "Jumanji" und "Final Destination" mit einigen miesen CGI-Tricks bei Dunkelheit. Cool ist höchstens, dass die Horrorszenen nicht sofort ausgeblendet werden, sondern die Opfer erstaunlich lang beim Leiden gezeigt werden. Autsch.
Opening Night (1977) * * * Superb gespieltes Schauspieler-Drama, das in der zweiten Hälfte etwas zu sehr aus dem Ruder läuft.
Open Range (2003) * * * ½ Angenehm altmodischer, langer und edler Western von und mit Kevin Costner.
Open Windows (2014) * * Der Film mit Elijah Wood und Ex-Pornostar Sasha Grey baut am Anfang ein interessantes Netz aus Found Footage, Voyeurismusthriller und computertechnischer Verknüpfung auf, doch daraus erwächst ein zunehmend konfuseres und lachhafteres Gebilde.
Open Season (2006) * * * Der erste Trickfilm von Sony Animation: Flott, frech, kurzweilig - aber mit den immergleichen Cartoon-Standards jüngerer Zeit (Donkey-Verschnitt, Film-Verweise, Scrat-Kopien).

Open Season 2 (2008)
- Jagdfieber 2 * * * Temporeiche Direkt-fürs-Heimkino-Fortsetzung, in Handlung und Animation reichlich uninspiriert - aber immerhin spassig. Ich mag die Hasen. Und den deutschen Akzent des Dackels.
Open Season 3 (2010)
- Jagdfieber 3 * * ½ Kurzweiliger und durchaus amüsanter Aufguss, dessen Story aber am Reissbrett entwickelt wurde und die der sowieso schon mittelmässigen Computertrick-Reihe nichts mehr Neues hinzuzufügen hat.
Open Season: Scared Silly (2015) * * ½ Gewohnt kurzweilige, aber auch ziemlich ideenlose Fortsetzung, bei der man mehr denn je das Gefühl von Fliessbandproduktion bekommt.
Open Water (2003) * * * ½ Beklemmendes True-Life-Albtraum-Szenario, das mit 81 Minuten genau kurz genug ist, um nicht zu langweilen.
Open Water 2: Adrift (2006) * * ½ Eher Remake als Fortsetzung - bloss ohne Haie. Psychologisch spannend, leider gar lang und nicht so packend wie der echte "Open Water".
Opera (1987)
* * * Ziemlich guter Dario-Argento-Film mit nervtötender Heavy-Metal-Musik und einer absurden Motivation des Killers. Stilistisch top wie immer.
Opera Jawa (2006) * * * Für westliche Augen und Ohren nicht leicht zugängliche, aber faszinierende Filmoper aus altertümlichen und modernen Elementen.
Operation Avalanche (2016)
* * * Hübsch im Zeitkolorit gehaltenes Mockumentary über die Fälschung der Mondlandung. Das wird Verschwörungstheoretikern leider Auftrieb geben, aber immerhin auch Filmfans einigermassen beglücken: Vor allem die Anfangsphase, bei der auch Stanley Kubrick zum Zug kommt, ist gelungen. Der Thriller-Teil später wirkt formelhafter.
Operation Petticoat (1959) * * * ½ Harmloser, höchst unterhaltsamer Komödien-Hit von Blake Edwards.
Operation: Pussycat / Pusshikyatto daisakusen (2004) * * ½ Kurze, rasante, aber halt doch recht plumpe Hommage an Russ Meyers "Faster, Pussycat! Kill! Kill!".
Opernball (1998) * * * ½ Aufwendiger, starbesetzter und trotz Überlänge spannender TV-Thriller von Urs Egger.
Opium and the Kung-Fu Master / Hung kuen dai see (1984) * * * Routinierter und kurzweiliger Martial-Arts-Film.
Oppai Chanbara - Striptease Samurai Squad (2008) * Dröger Japantrash der faden Art.
Oppai Volleyball / Oppai bare (2009) * * ½ Zahme Teeniekomödie aus Japan.
Opposite of Sex, The (1998) * * * ½ Giftige, knisternde Komödie mit klasse Darstellern.
Orange County (2002) * * * Weniger eine Teeniekomödie als ein Coming-of-Age-Film mit Herz und vielen Cameos. Die grossen Überraschungen bleiben indes aus.
Oranges, The (2011) - Die Tochter meines besten Freundes * * ½ Trotz einer namhaften Besetzung wirkt diese Alter-Mann-liebt-junge-Frau-(aus der Familie des besten Freundes)-Komödie etwas abgestanden und formelhaft. Etwas mehr Ecken und Kanten hätten drinliegen müssen, aber die Stars sorgen immerhin für wohlige Kurzweil.
Ordet (1955) * * * * Intensives religiöses Kammerspiel von Carl Theodor Dreyer, mit kargen, aber starken Bildern. Der Film ist extrem religiös und braucht Zuschauer, die "Übersinnliches" akzeptieren.
Ordinary Days (2010) * * Langweiliger Episodenfilm über Verlust und Trauer.
Ordinary People (1980) * * * ½ Etwas formelhaftes, aber bestechend gespieltes und nachwirkendes Drama von Robert Redford, das zu den Überraschungs-Oscargewunnern der Geschichte zählt.
Ordinary People (2009) * * * Fast zu gemächliches, dokumentarisch angehauchtes Drama über die Banalität der Gewalt anhand eines Trupps im Balkankrieg, der nichts anderes zu tun hat, als gefangene Zivilisten zu exekutieren. Schockierend in seiner Nüchternheit, aber mit leichtem Hang zur Distanz und Arthouse-Langeweile, weil dramaturgisch mit dem Protagonisten wenig passiert.
Ore Kadal - The Sea Within (2007) * * * Behäbiges und nicht vollends glaubwürdiges, aber einnehmendes Drama aus Südindien.
Orfanato, El (2007) * * * ½ Atmosphärisches, leicht überschätztes Gruseldrama, das von Erwartung und Anspannung lebt. Der Schluss berührt, aber die Charaktere lassen etwas kalt, zumal (anders als bei den Genre-Verwandten "The Others" und "Sixth Sense") die Hauptfigur keine Charakterentwicklung durchmacht, sondern nur Red Herrings folgt.
Orfeu negro (1959) * * * Rhythmische Tragikomödie voller Musik und Anlehnungen an der griechischen Orpheus-Sage. Machte den Bossa Nova im Westen bekannt, bietet sonst aber nicht viel.
Organ (1996) * ½ Für alle Liebhaber von Fleisch, Geschwüren, Blut und Fäulnis: Ein Japan-Schocker der wirren Art.
Orgazmo (1997) * * * Primitiv, vulgär, billig - oder meistens ziemlich geil. Typisch Matt Stone und Trey Parker.
Original Sin (2001) * * ½ Sehr erotisches Historien-Liebesdrama mit Antonio Banderas und Angelina Jolie. Beide oft nackt - aber zuviel Melodrama und recht schleppend.
Ori okeanis saidumloeba (1955) - Geheimnis zweier Ozeane * * Zähe Sci-Fi-Romanverfilmung aus der Sowjetunion.
Orlando (1993) * * * ½ Feministische Ode an die Weiblichkeit, etwas zu verkünstelt und träge, aber vor allem dank Tilda Swintons Darbietung faszinierend.
Ornamental Hairpin / Kanzashi (1941) * * * ½ Zauberhafter kleiner Film von Hiroshi Shimizu, inhaltlich vielleicht etwas gar dünn.
Orochi - Blood (2008)
* * ½ Atmosphärischer, aber inhaltlich dünner Gruselfilm.
Orphan (2009) * * * Völlig abstruser, aber weitgehend spannender und ungewohnt sadistischer "böses Kind"-Horror mit starkem Damendoppel: Vera Farmiga und Kinderdarstellerin Isabelle Fuhrman.
Oprhée (1949) * * * Etwas klarere Story als "Sang d'un poète" und der beste Teil der Trilogie, aber dennoch oft nur eine intellektuelle Seifenblase mit netten Visuals.
Orz Boyz / Jiong nan hai (2008) * * * Sympathische Tragikomödie um Kindsein und Erwachsenwerden.
Osaka Elegy / Naniwa ereji (1936) * * * ½ Eindrücklich inszeniertes Frühwerk von Kenji Mizoguchi.
Osaka Tough Guys / Naniwa yuukyoden (1996) * * * Schräges Frühwerk von Takashi Miike.
Oscar (1991) * * ½ Auch wenn Sylvbester Stallones Comedy-Debüt etwas in die Hosen ging, gibts dank starker Akteure ab und zu was zu lachen.
Oscar et la dame rose (2009) - Oscar und die Dame in Rosa * * *
Etwas sentimental und heterogen erzähltes, aber gefühlvolles, witziges und überzeugend gespieltes Drama des Romanautors und Regisseurs Eric-Emmanuel Schmitt.
Oseam (2003) * * * ½
Bezaubernder koreanischer Zeichentrickfilm mit unerwartet deprimierendem Schluss.
Osmosis Jones (2001) * * * Ziemlich witziger, kurzweiliger Animationstrip in die Anatomie von Bill Murray. Die Realfilmszenen (Regie: Die Farrellys) sind etwas lahm.
Osombie (2012) * * ½ Trashiger, blutiger Zombie-Film rund um eine Plage in Afghanistan. Dass hier Moslems - radikale oder nicht - zu meuchelnden Untoten werden und abgeschlachtet werden müssen, könnte man als politisch fragwürdigen Subtext ansehen, aber solcher wird hier irrelevant, wenn es nur um Fun und Nonsens geht. Weit schwerer wiegt, dass sich der Film mit der Zeit tot läuft und etwas repetitiv wird.
OSS 117: Le Caire nid d'espions (2006)
- OSS 117 * * * Alberne, aber witzige Agentenparodie um einen Spion mit grossem Ego und kleinem Verstand. Vom Islam hat er keine Ahnung - aber immerhin vom Hühnerwerfen.
OSS 117: Rio ne répond plus (2009) - OSS 117: Er selbst ist sich genug * * * ½ Herrliche Agentenparodie, die sich politisch korrekt über Frankreich ebenso lustig macht wie über Juden und Antisemitisten. Dem Film ist nix heilig und 80% der Gags treffen.
Ossessione (1942) * * * ½ Luchino Viscontis triste, aber packende Erstverfilmung des Erfolgsromans "The Postman Always Rings Twice".
Ossos (1997) * ½
Ansprechend gefilmtes, aber in seiner erzwungenen Dialogarmut und dem aufgedrückten Weltschmerz nur prätentiöses und sterbenslangweiliges Porträt mehrerer kaputter Seelen in einem Armenquartier von Lissabon.
Osterman Weekend, The (1983) * * * ½ Spannender Actionthriller, etwas sexistisch und antikommunistisch, aber kultig umgesetzt
Ostre sledované vlaky (1966) - Scharf beobachtete Züge * * * ½ Tragikomomisches, "Oscar"-gekröntes Regiedebüt um das sexuelle Erwachen eines Bahnhofvorstands.
Ostwind (2013) * * * Grundsolider Pferdefilm mit einigen gelungenen Szenen und einer abwechselnd starken und etwas zu arroganten Hauptdarstellerin. Immerhin hat sie Charakter. Und die mittlerweile in Amerika lebende deutsche Regisseurin  Katja von Garnier ("Bandits") inszeniert souverän.
Ostwind 2 (2015) * * ½ Die Fortsetzung ist weniger frisch und herzlich, bringt aber besonders für Pferdenärrinen abermals den Kick. Aber wohl nur für die.
Osynlige, Den / The Invisible (2002) * * * * Packendes Mysterydrama aus Schweden um Teenager, Geister und Mord.
Other End of the Line, The (2008) * * * Harmlose, aber sympathische amerikanisch-indische Romanze.
Ostre sledovane vlaky (1966
) * * * ½ Schwarzhumorige Tragikomödie um sexuelle und andere Probleme eines angehenden tschechischen Bahnhofsvorstands während des 2. Weltkriegs.
Othello (1952) * * * ½ Visuell beeindruckende Shakespeare-verfilmung von Orson Welles, die vor dem Release arg zerstückelt wurde.
Othello (1995) * * ½ Knisternedem aber etwas öde Klassikerverfilmung mi Laurence Fishburne und Kenneth Branagh.
Other Guys, The (2010) - Die etwas anderen Cops * * * ½ Nicht so der Brüller wie die besten Werke von Adam McKay ("Talladega Nights", "Anchorman"), aber als Buddy-Movie-Parodie überaus witzig - nicht zuletzt wegen des Duos Will Ferrell und Mark Wahlberg.
Other Man (1993) * ½ Fade Erotik trifft auf mittelmässigen Thrill. Vom indischen Regisseur Jag Mundhra.
Other Man, The (2008) * * ½ Gut gespieltes Dreiecks-Drama (Liam Neeson, Antonio Banderas, Laura Linney) mit zunehmend lascher werdender Dramatik-Kurve.
Other People's Money (1991) * * * ½ Prophetische Finanzkomödie von Norman Jewison, mit Danny DeVito.
Others, The (2001)  * * * ½ Starkes Horrordrama mit überraschendem Schluss. Produziert von Tom Cruise, mit einer überzeugenden Nicole Kidman. Das Ende erinnert an ... ich darf nix verraten!
Other Woman, The (2014) * * ½ Eine nette Frauenrache-Idee mit namhafter Besetzung. Aber es dauert viel zu lange, bis die eigentliche Vergeltung kommt, und die fällt erst noch recht plump aus. Davor gibts zu viel Geheule von Leslie Mann, zu wenig Sex Appeal von Kate Upton (ja das hab ich so geschrieben) und zu wenig Cameron Diaz in Bestlaune. Ein paar Gags sitzen, aber der Film bleibt erstaunlich fad.
Oto-na-ri (2009) * * * Reizendes, zurückhaltendes Liebesdrama.
Otroki vo vselennoy (1974)
- Roboter im Sternbild Kassiopeia * * * Unterhaltsamere Fortsetzung des sowjetischen "Moskva-Kassiopeya".
Otto e mezzo (1980) - 8 ½  * * * ½ Für die meisten Cineasten ist Fellinis subjektive Reflexion über das Filmemachen ein Meisterwerk. Mir sagt sie weniger: zu episodisch, zu harmlos.
Otto er et næsehorn (2013) - Otto ist ein Nashorn * * ½ Simpel gestrickte, für Kinder sicher noch ganz passable Animationskomödie aus Dänemark. Die Tricktechnik kann freilich nicht mit jener aus Hollywood mithalten.
Otto's Eleven (2010)
* * Otto ist passé. Sein Versuch, mit etlichen bekannten Co-Stars, eine Einbruchs-Komödie zu veranstalte, geht zu 75% schief. Ein paar Schmunzler gibts aber immerhin noch.
Ouija (2007) * * 08/15-Geisterhorror made in Asia, diesmal halt von den Philippinen.
Ouija (2014)
* * Hübsche Teens in Gefahr: Nett inszeniert, aber nahezu frei von Überraschungen. Horror von der Stange.
Ouija: Origin of Evil (2016) * * * Das Prequel ist tatsächlich besser als der Vorgänger: Vor allem die erste Hälfte gefällt mit atmosphärischer Inszenierung. Gegen Ende wirds etwas foemelhafter.
Our Family Wedding (2010)
* * Klischeehafte Schwarz-heiratet-Latina-Posse mit all den üblichen Konflikten und Spässen. Ja ein paar Gags sind ok, aber vieles wirkt ausgelutscht.
Our Little Sister / Umimachi Diary (2015) * * * * Bewegendes, subtiles Drama von Hirokazu Kore-eda.
Ours, L' (1988) - Der Bär * * * ½ Die Story ist dünn, doch Tierszenen und Naturaufnahmen beeindrucken.
Our School E.T. / Woolhakkyo I-ti (2008) * * ½ Überlange Korea-Komödie mit geringer Pointen-Dichte.
Our Sweet Days / Gibbeun woori jolmeunnal (1987) * * * Etwas langes, aber unterhaltsames Melodrama.
Our Town / Uri dongne (2007) * * * ½ Brutaler Korea-Thriller, nicht 100% glaubhaft, aber packend und komplex.
Outbreak (1995) * * * ½ Starbesetzter, spannender Seuchenthriller, nicht ohne Logiklöcher.
Out Cold (1989) * * ½ Skurrile Komödie mit John Lithgow.
Outland (1980) * * * ½ Spannungsreicher und trickstarker Sci-Fi-Thriller nach dem Muster von "High Noon".

Outlander (2008)
* * * Höllisch unterhaltsamer Mix aus Vikinger-Action und Monster-Sci-Fi. Die Tricks sind nicht die besten, die Story ist vorhersehbar - aber das Teil macht erstaunlich viel Spass.
Outlaw (2008) * * Reaktionär angehauchter Reisser des "Football Factory"-Regisseurs mit hysterisch verwackelter Kamera, aber immerhin starken Mimen.
Outlaw / Moobeonja (2010) * * ½ Kurzweiliger, aber völlig überzeichneter Thriller.
Outlaw Brothers / Zui jia zei pai dang (1989) * * ½ Coole Action, nette Stunts - aber trotzden ziemlich langweilig.
Outlaw Killers: The Three Mad Dog Brothers / Hito-kiri Yota: Kyoken San-kyodai (1972) * * * ½ Krasser Gangsterstreifen im typischen Kinji-Fukasaku-Stil.

Outcast (2014)
* * In Inhalt und Ausführung eher billiger Abenteuerfilm mit Exotik-Einschlag und dem ausdruckslos spielenden Hayden Christenen. Nicolas Cage chargiert sich durch eine kleinere Nebenrolle.
Out of Africa (1985) - Jenseits von Afrika * * * ½ Opulenter, etwas biederer, aber stark gefilmter Oscargewinner.
Out of Control (2003) * * Klischeebehaftetes Aufeinandertreffen von Indien und Amerika - im Bollywoodstil.
Out of Sight (1998
) * * * * Bei diesem superedlen Thriller knistert die Leinwand.
Out of the Dark (1988) * * Erotische Thrillersatire mit ungewöhnlichem Look und solide Akteuren, ansonsten höchst banal.
Out of the Wind / Kaze no sotogawa (2007) * * ½ Sehenswretes, aber zielloses Japan-Drama.
Outomlionnye solntsem (1994) * * * ½ Bei dem tragikomischen Oscargewinner fühlt man sich zu keiner Sekunde ins Russland des Jahres 1936 versetzt. Ansonsten ganz nett.
Out on a Limp (1992) * * Nur wenige lustige Szenen, ansonsten eher dumm. Immerhin mit den "Ferris"-Stars Matthew Broderick und Jeffrey Jones.
Outrage / Autoreiji (2010) * * * Heftiger, etwas unterkühlter Gangsterstreifen von Takeshi Kitano.
Outrage Beyond / Autoreiji Biyondo (2012) * * * Mehr vom selben, aber handwerklich völlig ok.
Outrageous Fortune (1987) * * * ½ Am Anfang zum Brüllen komische Komödie, die erst gegen Ende etwas nachlässt.
Outsiders, The (1982) * * * * Mit tollen Jungstars besetztes Jugenddrama von Francis Ford Coppola.
Outsourced (2006) * * * ½ Hochsympathische indisch-amerikanische Komödie, die selbst Klischees charmant herüberbringt.
Out to Sea (1997
) * * ½ Jack-Lemmon-Walter-Matthau-Vehikel mit wenig Pfiff.
Overboard (1987) * * * ½ Witziger Spass mit dem Paar Goldie Hawn, Kurt Russell.
Overheard / Qie ting feng yun (2009) * * * Solide Hongkong-Ware mit starker Besetzung.
Overlord (1975) * * * * Das Low-Budget-Kriegsdrama mischt penibel recherchierte Dokaufnahmen von WW2 mit einer leicht surrealen, simplen Story. Tolle Bilder, hypnotische Stimmung.
Over My Dead Body / Sichega Dolawassda (2012) * * ½ Koreanische Komödie, die eher wirr als wild ist.
Overnight, The (2015)
* * ½ Die Indie-Komödie ist ziemlich keck und amüsiert mit Erwachsenenhumor, doch der Story geht recht schnell mal die Luft aus und zu echten Überraschungen kommt es nicht.
Overnight Delivery (1998) * * ½ Halbwegs witzige "Road Trip"-mässige Komödie mit immerhin süsser Reese Witherspoon.
Over the Border / Gukgyeong-ui namjjok (2006) * * ½ Zögerliches Drama aus Südkorea, das zwar interessante EInblicke in den nordkoreanischen Alltag bietet - aber nur wenig mehr.
Over the Hedge (2006) * * * ½ Äusserst unterhaltsamer DreamWorks-Trickfilm.
Over the Top (1987
) * * Oft lächerliches Muskelspiel von Sylvester Stallone, nahe am Kitsch.
Overture, The / Hom rong (2004) * * * Routiniertes, schön anzusehendes Musikdrama aus Thailand.
Owl and the Sparrow / Cu va chim se se (2007) * * * Sympathisches vietnamesisches Jugenddrama.
Owl's Castle / Fukuro no shiro (1999) * * * Etwas langes und kompliziertes Ninja-Abenteuer mit beachtlichen Schauwerten.
Ox-Bow Incident, The (1942) * * * * Kurzer, aber bestechender Western, der gleichsam eine Parabel auf die Gräueltaten der Nazis ist.
Oxford Blues (1984) * * ½ Routinekomödie mit dem jungen Rob Lowe.
Oy! (2009) * * ½ Grundsolider, aber wenig einfallsreicher Telugu-Liebesfilm.
Oye Lucky! Lucky Oye! (2008) * * * Nette Bollywood-Komödie mit speziellem Delhi-Lebensrhythmus.
Oz - The Great and Powerful (2013) - Die fantastische Welt von Oz * * * Sam Raimi inszenierte die Vorgeschichte des Klassikers "The Wizard of Oz" (1939), doch da Warner Bros. die Rechte an jenem pickelhart verteidigt, durften die Macher nur auf Material aus dem Roman von L. Frank Baum zurückgreifen, nicht aber aus dem Film (z.B. rote Schuhe oder "Somewhere Over the Rainbow"). Das hat auf die Qualität indes wenig Einfluss, schwerer wiegt der Umstand, dass das mit vielen eigenen Ideen gespickte Skript wenig hergibt und die Hauptdarsteller James Franco und Mila Kunis akut fehlbesetzt sind. Immerhin machen Rachel Weisz und Michelle Williams mehr Freude, die CGI-Tricks wirken gut in 3D und das Auge wird mit allerlei kuriosen Einfällen verwöhnt. Viel Spektakel, Farben und Spass, etwas wenig Charisma.