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T h e   B l o s s o m i n g   o f   M a x i m o   O l i v e r o s

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

C a v i t e

Philippinen / USA 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

E x o d u s

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

I l u s y o n

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

K u t ob

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

L e t   t h e   L o v e   B e g i n

Reviewed 26.9.05

Philippinen 2005 Pia (Angel Locsin) stammt aus reichem Hause und besucht eine vornehme High School. Eric (Richard Guiterrez) arbeitet dort tagsüber als Abwart. Er lebt bei seiner Oma in einem heruntergekommenen Bezirk der Stadt. Doch Eric ist hochintelligent und ist der Musterschüler in der Abendschule an der High School. Dort sitzt er just an dem Platz, den tagsüber Pia besetzt. Und da sie nicht die hellste ist und Notizen auf den Tisch kribbelt, antwortet Eric ihr mit Lösungen. So glaubt er, endlich ihr Herz erobern zu können. Doch er findet nicht den Mut, sie aufzuklären, dass er ihr "Retter" ist. Fünf Jahre später arbeitet er noch immer als Abwart. Nun jedoch in einer grossen Firma. Die leitet ausgerechnet Pia. Findet er nun den Mut, seine Liebe zu gestehen? Er hofft dabei auf die Hilfe seiner Freunde Alex (Jennylyn Mercado) und Luigi (Mark Herras).
Der Kassenhit von Mac C. Alejandre (
Singles, Say That You Love Me) hat Charme und ein liebenswürdiges Pärchen in der Hauptrolle - doch mit 117 Minuten ist er viel zu lang gezogen. Ein Gefühl, das dadurch noch verstärkt wird, dass der Film völlig voraussehbar bleibt. Der Plot bedient sich bei gängigen romantischen Klischees, hat eine deftige Portion "crazy/beautiful" drin und zieht sogar (wohl ungewollt) ein paar Parallelen zum Bollywood-Hit Kuch Kuch Hota Hai: die burschikose beste Freundin beim Basketball - da ist es zu Kajol nicht mehr weit.
Diesen Part der besten Freundin spielt übrigens Jennylyn Mercado. Die tritt mit ihrem "StarStruck"-Kollegen und realen Lover Mark Herras vor die Kameras. Die zwei sind knuffig zusammen und zeigen das in der Hauptrolle der Teenie-Romanze Say That You Love Me eigentlich noch besser. Hier geben nämlich zwei andere den Ton an: Richard Guiterrez (I Will Survive), der Sohn der Schauspieler Eddie Gutierrez und Annabelle Rama, sowie Angel Locsin (Singles). Der Sieger im romantischen Duell ist schnell ausgemacht: Guiterrez zieht mit dem "he's so cute"-Auftritt die Blicke der weiblichen Zuschauer auf sich und sorgt mit seinem treuen Blick für ein paar Seufzer. Genau der richtige Kerl für eine solche Rolle. Miss Locsin gibt sich dagegen etwas spröde.
Dass sie am Ende dann endlich zusammen kommen werden, ist ja sicher kein Geheimnis - schliesslich handelt es sich um eine romantische Komödie. Und "Let the Love Begin" will dieses Genre keineswegs revolutionieren, deshalb spielt das Finale (Überraschung!) sogar am Flughafen. Wie bei 7'645 Filmen vor ihm. Aber bei romantischen Komödien ist der Weg das Ziel und dieser Weg hier ist durchaus sehenswert. Der übliche schwule Sidekick kommt erst gegen Schluss, die Protagonisten haben hohe Sympathie-Werte und die Musik ist von klebrig-gutlauniger Art. Man ist versucht zu sagen "ein Film wie ein kitschiges Liebeslied" - und so weit entfernt läge man nicht: "Let the Love Begin" basiert auf dem gleichnamigen 1987er-Song von Gino Padilla, der wiederum eine philippinische Fassung des Titellieds von "Thrashin'" ist, welches 1986 Carol Sue Hill und Jimmy Demers
intoniert haben.
Hier auf DVD erhältlich
Meine Disk (Phil): Code 0 NTSC. Tagalog 2.0 mit englischen Untertiteln. Vollbild.
Regie: Mac C. Alejandre

Liebesfilm

Humor * *

Spannung *

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M a s s e u r

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

M u l a w i n :   T h e   M o v i e

Philippinen 2005 Ausführliche Kritik: hier.

 

S a y   T h a t   Y o u   L o v e   M e

Reviewed 11.9.05

Philippinen 2005 Stephen (Mark Herras) lebt mit seinem Vater, der seit dem Tod seiner Frau nur noch durch Post-Its mit seinem Srössling kommuniziert. Der junge Mann sieht gut aus, ist aber sehr schüchtern. Wenn er mit einer Frau redet, die er mag, stottert er. Das kostet ihm die Liebe zu seiner Angebeteten Ana (Megan Young): Während Stephen noch zögert, angelt sich Greg (Benj Bacia) das schöne Mädchen. Während dieser Frust-Phase fährt Stephen den Scooter von Kristine (Jennylyn Mercado) an. Die junge Frau ist nicht auf den Mund gefallen und bringt Stephen dazu, sie fortan herumzufahren, bis ihr Fahrzeug repariert ist. Sie streiten ununterbrochen - und kommen sich dabei näher. Stephen ist der erste, der Kristine dabei hilft, über ihren Ex Gabriel (Joel Torre) hinweg zu kommen.
"Say That You Love Me" hat unnötige Nebenhandlungen, ist mit 116 Minuten eine gute halbe Stunde zu lang und verzichtet nicht auf gängige Stereotypen wie das "token gay"-Pärchen, das einfach in jedem philippinischen Mainstream-Film drin zu sein hat. Doch damit sind die Nachteile dieser Romanze weitgehend aus dem Weg geschafft. Denn trotz aller Mängel in Machart und Inhalt habe ich mich amüsiert. Mit ganz viel Goodwill reicht das für drei Sterne.
Jennylyn Mercado und Mark Herras, das "Neben"-Pärchen aus Let the Love Begin, sind beide ehemalige Kandidaten der Reality-Show "
StarStruck" und auch im realen Leben (mit Unterbrüchen) ein Paar. Ihre Chemie überzeugt auch auf der Leinwand. Amüsant ist vor allem, dass sie die Hosen anhat und der Kerl von ihr jederzeit herumgeschuppst und herumkommandiert wird. Diese Beziehung sorgt für ein paar herrliche Lacher. Die mit ehr vielen englischen Ausdrücken gespickte Sprache ist absichtlich urban, doch Regisseur Mac C. Alejandre (Singles) erlaubt sich trotzdem manchen Seitenhieb auf Landsleute, die sich mit Englisch profilieren wollen und dabei eher peinlich weg kommen.
"Say That You Love Me" geht wohl kaum als grosses Kino durch - die Inszenierung ist konservativ, die Beleuchtung nicht immer ideal und mit oben genannten spezifischen Problemchen gibts manches zu meckern. Doch der Gesamteindruck ist gut: sympathisch, witzig, romantisch. Dazu ein paar pfiffige Nebendarsteller wie die süssen Hollman-Zwillinge
KC und Bebs oder Tuesday Vargas als Kristines Floristin-Freundin, die Mühe mit der Aussprache von komplizierten Blumen-Namen hat, geben dem Ganzen den letzten Pfiff. Für Fans von Teenie-Romanzen empfehlenswert. Aber wirklich nur für die. Alle anderen sollten einen Stern abziehen.

Hier auf DVD erhältlich
Meine Disk (Phil): Code 0 NTSC. Tagalog 2.0 mit englischen Untertiteln. Vollbild.
Regie: Mac C. Alejandre

Teenie-
Romanze

Humor * * *

Spannung *

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S h a k e ,   R a t t l e   a n d   R o l l   2 k 5

Reviewed 2.7.06

Philippinen 2005 1) Eine Okkultistin (Ai Ai delas Alas) legt mit ihren Gehilfen (Rainier Castillo, Jenine Desiderio, Biboy Ramirez) gutgläubige Klienten übers Ohr. Übersinnliche Fähigkeiten hat sie keine. Doch mit ihren Tricks haben sie den letzten Job vermasselt, weshalb sie aussteigen wollen. Da taucht eine alte Dame (Gloria Romero) auf, die für eine Stange Geld den Dienst der Okkultisten noch einmal kauft. Sie sollen Kontakt mit dem verstorbenen Enkel (Marco Alcaraz) aufnehmen.
2) Benjie (Ogie Alcasid) zieht mit seiner Frau Janice (Ara Mina) und seinem Sohn Paul (Paul Salas) in ein Apartment. Dort steht ein seltsames Aquarium im Kinderzimmer. Eine alte Frau warnt Janice davor, das Aquarium zu verschieben. Doch schon bald gehen von dem Teil unheimliche Zwischenfälle aus. Als ein junger Klempner (Reggie Curley) im Aquarium den Tod findet, weiss Janice: Sie alle schweben in Lebensgefahr.
3) René (Mark Anthony Fernandez) zieht mit seiner schwangeren Frau (Tanya Garcia) in ein abgelegenes Dorf auf dem Land. Dort scheinen alle Kinder umgekommen zu sein, und das junge Paar beschleicht ein seltsames Gefühl. Tatsächlich sind sie in einem Ort des Grauens gelandet.
Zwischen 1984 und 1997 entstanden sieben "Shake, Rattle and Roll"-Anthologien. Nach achtjähriger Pause fand der erste Beitrag des neuen Jahrtausends den Weg auf die Leinwände der Philippinen. Es ist eine Rückkehr, die wohl niemand gebraucht hat: Ein lustloser Horrorfilm, der nach schlechtem Start zwar besser wird, aber nie gut. Zu voraussehbar die Geschichten, zu spannungsarm die Erzählweise, zu belanglos die Gesamtpräsentation.
Die erste Story, eine Horrorkomödie namens "Poso" von Horrorregisseur Uro Q. dela Cruz (
Bahay ni Lola), ist in erster Linie doof. Der Humor abgestanden, der Horror nicht existent. Ein paar mässige Spezialeffekte lenken nie von diesen grundsätzlichen Problemen ab. Und der Twist zum Schluss gehört sicherlich zu den schwächeren. Dazu etliche Logiklöcher und hyperaktive Darsteller, fertig ist der frustrierende Auftakt zu einer unnötigen Anthologie.
Rico Maria Ilarde ("
Sa Ilalim ng cogon") machts mit "Aquarium" besser. Sein Beitrag ist atmosphärischer und spannender, wenngleich auch hier die echten Überraschungen ausbleiben. Immerhin zahlen sich hier die Spezialeffekte besser aus, da sie stilvoller eingesetzt sind - das täuscht über die mangelhafte Qualität besonders der CGI-Tricks hinweg. Es dürfte knapp die beste Episode der Anthologie sein, wenngleich der Abschluss mithalten kann.
Gemeint ist "Lihim
ng San Juaquin", der blutigste Beitrag, inszeniert vom Ausstatter, Autor und Regiedebütanten Richard Somes. Der Plot ist dünn, doch die Machart atmosphärischer als jene der beiden anderen Filme. Zudem ist das Gore-Level höher, schliesslich erinnert die Episode leicht an "From Dusk Till Dawn", da eine unschuldige Familie in einem wahren Nest von hungrigen Monstern landet. Da endet der Vergleich denn auch schon, da "Lihim" ansonsten in allen Belangen den Kürzeren ziehen würde. Ein unterdurchschnittlichen Abschluss für eine (wegen Episode 1) untersdurchschnittlichen Anthologie.
Hier auf DVD erhältlich
Meine Disk (Phil): Code 0 NTSC. Tagalog 2.0 mit englischen Untertiteln. Vollbild.
Alternativer Titel: SSR2K5
Regie: Uro Q. dela Cruz, Rico Maria Ilarde, Richard Somes

Horror-
Episodenfilm

Spannung *

Humor *

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T e r r o r i s t   H u n t e r

Reviewed 30.3.06

Philippinen 2005 Islamische Terroristen spannen mit dem linksgerichteten, philippinischen Gangstersyndikat Cobra zusammen, um die Welt zu beherrschen und ihre Opfer mit Gehirnimplantaten auszustatten. Der Cobra-Anführer General Abdul Malik (Dennis Roldan) entführt, um Lösegeld zu fordern, die Tochter von General Cruz (Lito Legaspi): Sheila (Maricar de Mesa). Die Regierung handelt sofort und entsendet die sechsköpfige "Suicide Force" unter Capt. Samson (Eddie Garcia), um die junge Frau zu retten.
"Terrorist Hunter" ist schon um 2003 entstanden, kam aber erst 2005 ins Kino. Doch wenn man sich diesen B-Actionreisser anschaut, könnte man genau so gut meinen, er habe seit 20 Jahren in den Archiven Staub angesetzt: Er hört sich an wie 80er-Jahre Trash, sieht aus wie 80er-Jahre-Trash und hat eine Story wie gängiger 80er-Jahre-Trash. Und wenn wir schon bei dieser magischen Zahl sind: Hauptdarsteller Eddie Garcia, der den heldenhaften Anführer des Kommandos spielt, wurde 1921 geboren. Er hat die 80 also auch schon hinter sich.
Warum nur? Muss man wirklich einen Opa in eine solche Rolle drängen, in der selbst der fitte und 10 Jahre jüngere Clint Eastwood keine gute Figur machen würde? Es wird auch nie gross erklärt, warum der General eigentlich so alt ist oder warum die Regierung nicht auf einen jüngeren Mann setzt. Die restlichen Leute im Kommando sind jünger, eine davon ist eine nicht wirklich tough wirkende Frau. Auch hier: Keine Erklärung, warum sie dabei ist. Es ist jedoch nicht so schwer zu erraten, dass Damen in "Terrorist Hunter" nur als erotisches Beigemüse dienen. Die hübsche Schurkin an der Seite von General Malik trägt die kürzesten Röcke, das Entführungsopfer Sheila wird dafür immer mal wieder gerne abgeleckt und angefummelt. Zu stören scheint sie das nicht gross.
Aber was suche ich auch nach Erklärungen. Der Film ist Trash - und leider kein unterhaltsamer. Die ewig gleichen, langweiligen Actionszenen reihen sich lustlos aneinander, die 104 Minuten wollen einfach nicht vorüber gehen. Jeder im Cast sieht abgehalftert aus, die Bildsprache ist eine Beleidigung fürs Auge, das menschliche Drama zwischen den Figuren ödet an, die Dialoge sind ein Witz. Bloss ist leider alles ziemlich ernst gemeint und dementsprechend peinlich. Waren die Chuck-Norris-Heuler der 80er doch auch schon schwer zu ertragen, so überbieten sie diesen ähnlich gelagerten Stuss noch spielend. Und nicht nur, weil der Hauptdarsteller mehr Falten als Muckis hat, sondern auch, weil alles grauenhaft statisch und lustlos inszeniert ist. Am besten amüsiert habe ich mich, als bei einem startenden Turboprop-Flieger die Geräuschkulisse eines landenden Düsenjets hörbar war. Das ist nicht das einzig Lachhafte an dem Film, dessen spannendster Aspekt das Mitwirken von Ex-Parlamentarier und Ex-Basketballer Dennis Roldan ist. Der sitzt seit 2005 im Knast, da er in die Entführung des dreijährigen Sohnes eines Millionärs verwickelt war.

Hier auf DVD erhältlich
Meine Disk (Phil): Code 0 NTSC. Tagalog /Englisch 2.0 mit englischen Untertiteln. Vollbild.
Regie: Val Iglesias

Actionfilm

Action * * *

Spannung *

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