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> MULAWIN: THE MOVIE
Fantasyfilm
Philippinen 2005
Alternative Titel
-
Regie Dominic
Zapata, Mark Reyes
Drehbuch Don Michael Perez
Darsteller Richard Guiterrez, Angel Locsin, Dennis Trillo, Dingdong
Dantes,
Bianca King, Boy2 Quizon, Paolo Contis, Nicole Anderson, Eddie Gutierrez,
Sunshine Dizon, Michael De Mesa, Iza Calzado, Vallerie Concepcion, Karylle
Länge 116 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung ab 12
Humor | Spannung | Action | Gefühl | Anspruch | Erotik |
. |
© Text Marco,
molodezhnaja 28.3.06
© Bilder Regal Films,
Screenshots molodezhnaja
STORY
Die böse Königin Pirena (Sunshine Dizon) greift mit den Streitkräften Ravenas
das Königreich Encantadia an, um ihrer Schwester, Königin Amihan (Iza Calzado)
den "Gelben Sprössling" zu entwenden. Dieser bringt Tote zum Leben zurück und
verleiht ihnen übermenschliche Kräfte. Damit erweckt Pirena den diabolischen
Ravenum (Michael De Mesa) zum Leben, der die Macht in allen Welten an sich
reissen will. Der einzige, der sich ihm entgegen stellen kann, ist sein Sohn
Aguiluz (Richard Gutierrez). Der hat jedoch sein Gedächtnis verloren und lebt
unter Menschen. Als er sich endlich erinnert, dass er der Anführer der
Mulawin-Vogelmenschen ist, sucht er seine Geliebte Alwina (Angel Locsin), die
kurz davor steht, Gabriel (Dennis Trillo) zu heiraten - denn auch sie hat ihr
Gedächtnis verloren. Mit Unterstützung von Aviona (Bianca King) bringt Aguiluz
ihr Gedächtnis zurück. Die Gruppe zieht in den Kampf gegen Ravenum, braucht aber
nich Hilfe: Von den Tres Aves Banoy (Paolo Contis), Langay (Nicole Anderson) und
Palong (Boy2 Quizon).
REVIEW
"Mulawin" schliesst an die seit 2004 laufende
TV-Serie gleichen Namens an. Für Filmfreunde wie mich, welche diese
philippinischen Fantasy-Seifenoper nicht gesehen haben, ist der Genuss des Films
deshalb etwas getrübt: Etliche Aspekte werden nicht speziell erklärt, sondern
als Serien-Vorwissen vorausgesetzt. Der Zugang zum Stoff ist deshalb schwierig.
Aber es ist zu schaffen, zumal die Story nicht viel mehr ist, als ein Mix
gängiger Fantasy-Stereotypen. Manche Szenen erinnern stark an "Lord of the
Rings", andere scheinen "Star Wars" entlehnt. Aber "Mulawin" ist weniger ein
Plagiat, als Popkultur-gefilterter Genre-Einerlei, welches in Dutzenden
Geschichten ähnlicher Art vorkommt.
Da ist der Kampf Gut gegen Böse, die Verwandtschaft mit dem Bösewicht, die Helfer, die zu bestehenden Prüfungen, die heldenhafte Opferung und das immer etwas ärgerliche Element eines Wiederbelebungs-Stoffes. Der sorgt dafür, dass Spannung flöten geht, immerhin kann man dann ja jede Figur neu beleben. Echtes Bangen um Leben und Tod wird dadurch aufgehoben. Aber "Mulawin" ist eh nie spannend genug, als dass man mitbangen würde: Die Geschichte kommt zäh voran, die Actionszenen sind lahm, der Schnitt ungelenk, die Dramaturgie holprig.
Das augenfälligste Problem dürften jedoch die Tricks sein. "Mulawin" setzt ausgiebig auf Bluescreen und CGI - und beide Techniken sind nicht gut. Bei CGI könnte ich das noch vergeben, da die Philippinen nicht das tricktechnisch fortschrittlichste Land sind - aber Bluescreen? Manchmal sind die Bilder so matt, dass man kaum mehr erkennt, was eigentlich abgeht. Selbst in B-Filmen der 50er-Jahre sah das besser aus als hier. Der ganze Look wird dadurch billig, was durch die unstrukturierten Kostüme noch unterstrichen wird. Das Ganze bekommt einen "Xena light"-Anstrich. Ich hätte mir mehr Kostüme wie jenes von Vallerie Concepcion gewünscht (Bild zwei), das sich traur, sexy zu sein. Oder dann Rüstungen, die eine Geschichte haben, die wirklich geschmiedet scheinen. Irgendwas. Stattdessen haben die Kostümbildner die Leute einfach mit Accessoires zugedeckt.
Aber immerhin: was für Leute. Jeden Fan philippinischer Filme dürfte das Aufgebot an Jungstars durchaus beeindrucken. Und sie sind auch alle nicht schlecht. Der 21-jährige Richard Gutierrez, der den Part auch in der Serie spielte, mag für die Kriegerrolle noch etwas milchbubihaft wirken, doch man nimmt es ihm bald einmal ab. Auch die Chemie mit Angel Locsin stimmt, da die beiden bereits etliche Male (z.B. Let the Love Begin, "Mano Po III") gemeinsam vor der Kamera standen. Diese attraktive Crew gehört zu den wenigen Freuden in "Mulawin". Hätten die Kostümdesigner sie wenigstens in brauchbare Kluft gesteckt, man hätte was fürs Auge geboten bekommen. So ist das Fantasy-Gebräu von Dominic Zapata und Mark Reyes (der die Szenen in Encantadia gedreht hat und so seine beiden TV-Serien "Encantadia" und "Etheria" mit "Mulawin" vereinte) auf keiner Ebene wirklich befriedigend.
MEINE DVD
USA, Code 0, NTSC
Letterboxed Widescreen
Tagalog 2.0 mit englischen Untertiteln.
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HKFlix (Liefert aus USA)
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