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Tragikomödie
Japan 1973
Alternative Titel Otoko wa tsurai yo: Torajiro wasurenagusa; Tora-San 11; 男はつらいよ:寅次郎忘れな草

Regie Yoji Yamada
Drehbuch Yoji Yamada, Yoshitaka Asama
Darsteller Kiyoshi Atsumi, Ruriko Asaoka, Chieko Baisho,
Tatsuo Matsumura, Chieko Misaki,
Gin Maeda, Hisao Dazai, Chishu Ryu, Hayato Nakumura, Koenko Edoya, Gajiro Satoh

Länge 100 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung
o.A.

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
. .

©  Text Marco, molodezhnaja 24.8.08
©  Bilder Shochiku, Screenshots molodezhnaja


STORY
Torajiro (Kiyoshi Atsumi) hält es daheim in Shibamata bei Onkel Tatsuzo (Tatsuo Matsumura), Tante Tsune (Chieko Misaki) und Schwester Sakura (Chieko Baisho) nicht lange aus. Auf dem Weg nach Hokkaido trifft er die schöne Barsängerin
Lily Matsuoka
(Ruriko Asaoka), mit der er lange Gespräche führt und sich bestens besteht, weil sie beide aus Tokio sind und ihr Leben in Wanderschaft verbringen. Er zieht weiter und verdingt sich im Norden als Bauer, wird aber auf dem Land schon nach drei Tagen krank. Sakura holt ihn heim, wo er sich rasch von der körperlichen Überanstrengung erholt. Gerade als er nach einem Streit wieder das Weite suchen will, steht Lily vor der Tür. Sie wohnt für ein paar Tage im Laden von Toras Familie und erobert mit ihrer lockeren Art die Herzen der ganzen Sippe. Auch ihr tut dies gut, denn sie lebt in einer kalten Welt. Richtig geliebt habe sie noch gar nie. Kann Tora ihr Herz erobern? Oder hat er es vielleicht sogar schon?

 

REVIEW
Die zweite Hälfte von "Tora-San's Forget Me Not" hat einige Szenen, die zum Schönsten gehören, was die Reihe zu bieten hat. Wenn Lily etwa am Esstisch sagt, Tora sei ihre erste Liebe und er aus Scham und Ungläubigkeit breit lacht, nur um sich dann zu verziehen, dann kommen jene echten und doch so überhöhten Gefühle zum Tragen, welche diese Serie auszeichnen. Natürlich kriegt Tora die Frau nicht, das wissen wir in der mittlerweile elften Folge ziemlich genau - aber zu sehen, wie nahe er seinem Glück kommt, erzeugt immer noch ein wohliges Gefühl da oben in der Brust.

Doch der Reihe nach: Die Traumsequenz, die den Film eröffnet, ist nicht wirklich gut. Yoji Yamada hatte zwei Folgen zuvor angefangen, solche Traumsequenzen an den Anfang zu stellen, was er mit sinkender Relegmässigkeit bis zu den letzten Folgen auch beibehielt, doch die ersten Gehversuche waren noch von mässigem Reiz. Auch was danach kommt, prickelt noch nicht so richtig. Lachen musste ich beim Satz "jetzt ist der Onkel also doch endlich tot", den Tora bei der ersten Heimkehr von sich gibt und der bestens die Beziehung der beiden auf den Punkt bringt. Später wenn er Lily vorstellt, führt er den Onkel als den "alten Mann" und die Tante als "die dicke Frau" ein. Nicht nett. Aber in dem Haus herrscht eben durchaus Hassliebe.

In die Gänge kommt "Forget Me Not" mit dem Auftauchen von Lily. Tora trifft die schöne Frau auf dem Weg nach Hokkaido und führt ein paar stille Gespräche mit ihr. Die beiden passen freilich überhaupt nicht zusammen, das zeigt sich etwa dann, wenn sie davon redet, dass das Leben wie eine Luftblase ist, die leicht platzt, und Tora dies mit einem Furz in der Badewanne vergleicht. Doch etwas klickt zwischen den beiden und sobald es das tut, hebt der Film ab. Das liegt nicht zuletzt an der zauberhaften Ruriko Asaoka (Goyokin), deren Lächeln umgehend entzückt. Wenn sie Sakuras kleinen Sohn Mitsuo küsst, der von Folge 9 bis 25 von Hayato Nakamura verkörpert wird, dann hat sie die "Awww"-Gefühle der Zuschauer auf ihrer Seite.

Die restlichen Stars sind gewohnt gut, allen voran Kiyoshi Atsumi als unsterblicher Tora und Chieko Baisho als liebenswerte Schwester. Sie hat in fast jeder Folge einige der stillen, schönen Szenen, die einfach vor familiärer Liebe strotzen - trotz allem Streit dazwischen. Mit den überlegenen Schauspielern, der zauberhaften Ruriko Asoka und den fremdartigen und daher umso tolleren Szenen mit Tora auf dem Bauernhof schafft "Tora-San's Forget Me Not" nach etwas schwachem Auftakt doch noch die Wende zum sehenswerten Film auf gewohntem Reihen-Niveau. Yamada war mit dem Resultat offensichtlich auch zufrieden und liess Lily in den Folgen 15, 25 und 48 (der letzten also) erneut antreten.

Fortsetzung: Tora-San Loves an Artist (1973)

 

MEINE DVD
Hongkong, Code 3, NTSC
Bild: Letterboxed Widescreen
Ton: Japanisch mono mit englischen und chinesischen Untertiteln.

 

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Yesasia (Liefert aus HK)
YesAsia (Japanischer Re-Release mit überarbeitetem Bild)

 

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