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molodezhnaja
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17.5.12
Kurzkritik von "Men
in Black 3"
(* * *
½)
15.5.12 Kurzkritik von "LOL"
(* *
½)
14.5.12 Kurzkritik von
"Pride
and Prejudice"
(* * * *)
Kurzkritik von "J.
Edgar"
(* * *)
13.5.12
12.5.12
Kurzkritik von "The
Dictator"
(* * *
½) Kurzkritik von "Les
infidèles" (*
* *)
10.5.12
9.5.12 Kurzkritik von
"The Grey" (* * *
½) Kurzkritik von "Hysteria"
(* * *) Kurzkritik von
"Beneath the Darkness (*
½) Kurzkritik von "Sherlock:
The Reichenbach Fall" (*
* *
½) Kurzkritik von "Blackthorn"
(* * *)
8.5.12
7.5.12 Kurzkritik von
"Un monstre à Paris" (* * *)
Kurzkritik von "Dolphin
Tale" (* * *)
Kurzkritik von "Intruders" (* *
½)
6.5.12
4.5.12
Kurzkritik von "Hotel
Lux" (* * *) Kurzkritik von "The
Divide" (* * ½)
3.5.12
2.5.12. Kurzkritik von
"Sherlock:
The Hounds of Baskerville"
(* * * ½)
1.5.12.
Kurzkritik von
"Another Earth" (*
* *) Kurzkritik von
"Shark
Night 3D"
(* *) 29.4.12 28.4.12 27.4.12 Kurzkritik von
"Project X" (* * *) Kurzkritik von "Let
Me In" (* * * ½) Kurzkritik von "Sherlock:
A Scandal in Belgravia" (* * *
½) Kurzkritik von "Precious"
(* * * ½) 26.4.12 25.4.12 24.4.12 Kurzkritik von "Life
During Wartime"
(* * *) Kurzkritik von "12
Angry Men" (* * * *)
Kurzkritik von "The War Room" (*
* *)
Kurzkritik von "Anatomy of a Murder" (* *
* *) Kurzkritik von "Zazie
dans le métro"
(* * *) Kurzkritik von "Cul-de-sac"
(* *
*
½) Kurzkritik von
"Les cousins"
(* * ½)
Kurzkritik von "Le beau Serge" (* * *) Kurzkritik von "Tiny
Furniture" (* * *) Kurzkritik von "Identificazione
di una donna" (* *) 8.4.12 Kurzkritik von "Jane Eyre" (* * *
½) 7.4.12 5.4.12 Kurzkritik von "Melancholia"
(* * * *) Kurzkritik von "Kill
List" (* * *) Kurzkritik von
"New Year's Eve" (* *)
Kurzkritik von "There Be Dragons" (*
*) 3.4.12 Kurzkritik von "American
Reunion" (*
* *) 2.4.12 Kurzkritik von "London
Boulevard"
(* * *) Kurzkritik von
"The
Darkest Hour" (*
*) 1.4.12 31.3.12 30.3.12 Kritik des Kurz-Dramas Magician(s)
(* * ½)
Kurzkritik von "La solitudine dei numeri primi" (* * *) 28.3.12 27.3.12 Meiner Katze geht es überhaupt nicht gut. Gestern Tierarzt,
heute nochmals. Daher war filmtechnisch etwas Flaute. Aber ich hol zuerst Mal
ein paar Kurzkritiken nach. "Alvin and the
Chipmunks: Chipwrecked" (* *) "La piel que
habito" (* * *
½) "Le Havre"
(* * * ½) 24.3.12 Kurzkritik von "The
Help" (* * * ½) Kurzkritik von "One
Day" (* * *) Kurzkritik von
"Paranormal Activity 3" (* *) 21.3.12 Kurzkritik von "Mirror
Mirror" (*
* *) 20.3.12 Kurzkritik von "Männerherzen...
und die ganz ganz grosse Liebe" (* *
½) Kurzkritik von
"Hostel - Part III" (*
½) Kurzkritik von "Jack
and Jill" (* *) 19.3.12 Kurzkritik von "Game
of Thrones - Season 1" (* * * *) Kurzkritik von "11-11-11"
(* ½) Kurzkritik von "Foeksia
de miniheks" (* *
½) Kurzkritik von
"Happy Feet Two" (* * *) 18.3.12 16.3.12 15.3.12
Kurzkritik von "The Thing" (*
* *) Kurzkritik von
"Elephant Boy" (* * *) Gleich zwei
Reviews darf ich wegen eines Embargos nicht besprechen - "The Hunger Games" und
"American Reunion". Ersterer ist am Samstag dran und kriegt ne Langkritik, der
zweite muss mit einer Kurzkritik Vorlieb nehmen, und zwar erst am 4. April (!). 13.3.12 Kurzkritik von "Amer"
(* * * ½)
Kurzkritik von "Norwegian
Ninja"
(* * ½) 11.3.12 10.3.12 Kurzkritik von "Urban
Explorer " (* *
½) Kurzkritik von "All Good Things" (* * *) Kurzkritik von "Cave
of Forgotten Dreams" (* * *) 8.3.12 Einen Langfilm spar ich mir heute - "Rockstar" aus Indien
lag schon parat, aber die Zeit reicht nicht. Mehr übers Weekend :) Vintner's Luck,
The (* * ½) 7.3.12 Kurzkritik von "Apollo
18" (* *) Kurzkritik von "Bel
Ami" (* * *) Kurzkritik von
"Les émotifs anonymes" (* * *) 6.3.12 5.3.12 Kurzkritik von "The
Best Exotic Marigold Hotel" (* * * ½) Kurzkritik von
"Ein Tick anders" (* * *) Kurzkritik von "Der Sandmann" (* * *) 3.3.12 Kurzkritik von "Tower
Heist" (*
* ½)
Kurzkritik von "Wickie auf grosser Fahrt" (*
* *) 1.3.12 Kurzkritik von "Die
vierte Macht" (*
* *) 29.2.12 Kurzkritik von "Submarine"
(* * *
½) Kurzkritik von "In
Time" (* * *) Kurzkritik von "What
a Man (*
*) 28.2.12 Kurzkritik von "Warrior"
(* * * *) 27.2.12 Kritik des indischen Dramas Gandu (*
*
*
½) 24.2.12 Kurzkritik von "The
Conspirator" (*
* *) Kurzkritik von
"Copie
conforme"
(* *) 22.2.12 Kurzkritik von "Journey 2: The
Mysterious Island" (* * *) Kurzkritik von "Haywire"
(* * *) Kurzkritik von
"The Art of Getting By" (* *
½) Kurzkritik von "Attack
the Block" (* * *
½) Kurzkritik von "Win
Win" (* * *
½) 20.2.12 Kurzkritik von "Rain
Fall" (* *) Kurzkritik von "Little
Bit of Heaven" (* *
½) 19.2.12 18.2.12
Kurzkritik von
"This Means War"
(* *
½) 16.2.12 Kurzkritik von Joel Schumachers "Trespass" (* *) 15.2.12 Kurzkritik von "Footloose"
(* * *) Kurzkritik von "Sleeping
Beauty" (* *
½) Kurzkritik von "The
Ward" (* *
½) Kurzkritik von
"Tropa de Elite 2: O Inimigo Agora É Outro" (* * *
½) 13.2.12 Kurzkritik von "Safe House" (* * *) 12.2.12 Dann hab ich endlich meine Oscar
2012-Seite fertiggestellt. 9.2.12 Kurzkritik "We
Need to Talk About Kevin" (* * * *) Kurzkritik von
"The Vow" (* *
½) 8.2.12
Kurzkritik von "I'm Still Here"
(* * *) 7.2.12
Kurzkritik von "Mandrill"
(* * *) 6.2.12 Gesund und munter zurück aus Davos. Ab heute wieder
Reviews. Auch kurze, so wie diese:
Resturlaub (*
*)
Retreat (*
* *) 1.2.12 Kurzkritik von "The
Three Musketeers" (* * *)
Kurzkritik von "The Double" (* *
½) Kurzkritik von "I
Phone You" (* *
½) Morgen bin ich 3 Tage in
Davos in den Skiferien. Mein erster Einsatz auf Skiern seit gut 20 Jahren. Ich
hoffe mal, ich komme lebendig zurück am Montag. Zumal es im Engadin ja zwischen
minus 20 und minus 30 Grad warm werden soll. 31.1.12 30.1.12 Kurzkritik von "The
Con Artist" (* *) Kurzkritik von "Incendies"
(* * *
½) 29.1.12 Eigentlich war ein Filmwochenende geplant, aber Freitag und
Samstag hatte ich netten Besuch und danach weniger netten in Form von Fieber.
Das hält noch an und beschränkt gerade meine Arbeitsfähigkeit. Aber heute gibts
sicher mehr Film-Reviews ... Kurzkritik von "A
Lonely Place to Die" (* * *) Kurzkritik von "Resident
Evil: Afterlife" (* *) Kurzkritik von "Colombiana"
(* * *) Kurzkritik von
"Obitaemyy ostrov / The Inhabited Island" (* * *) 26.1.12 25.1.12 Und damit heute still und heimlich die 800-Review-Grenze
bei den südkoreanischen Filmen gesprengt. Kurzkritik von "Hugo"
(* * * *) Kurzkritik von "Requiem
pour une tueuse" (* * *) 24.1.12 Kurzkritik von "Bucky
Larson: Born to Be a Star"
(*
½) 23.1.12 Kurzkritik von
"Super" (* * * ½) Kurzkritik von "In
the Name of the King 2: Two Worlds" (* ½) 22.1.12 21.1.12 Kurzkritik von "Fright
Night" (* * *) Kurzkritik von "Johnny
English Reborn" (*
*
½) 19.1.12 Kurzkritik von "The Descendants" (*
* *
½). 18.1.12 Kurzkritik von "Young
Adult" (* * *) Kurzkritik von
"30: Minutes or Less" (* *
½) Kurzkritik von "Straw
Dogs" (* *
½) 17.1.12 Kurzkritik von "Das Blaue vom Himmel" (* *
*) Kurzkritik von "Passion Play" (* *) 16.1.12 Kurzkritik von
"The Debt" (* * *
½) Kurzkritik von "Jasper
und das Limonadenkomplott" (* * *) 15.1.12 14.1.12 Kurzkritik von "Sommer
in Orange" (* * *)
Kurzkritik von "Jodaeiye Nader az Simin" ("A Separation")
(* * *
½) Kurzkritik
von "Max
Schmeling" (*
*) 11.1.12 Kurzkritik von "Tinker
Tailor Soldier Spy" (* * *) 10.1.12 Kurzkritik von "Dylan
Dog" (* *
½) 9.1.12 Kurzkritik von "The
Muppets" (* * *) 8.1.12 7.1.12
Kurzkrtitik von "Bruc. La llegenda" (*
*
½)
Kurzkritik von "War Horse" (*
* *
½)
Kurzkritik von "Boy
A" (* *
*) Kurzkritik von "Prom"
(* *) 5.1.12 4.1.12 Kurzkritik von "Le
rafle" (* * *) 2.1.12 31.12.11 Kurzkritik von "Red
Riding Hood" (* *
½) 29.12.11 Kurzkritik von "Final
Destination 5" (* * *) Kurzkritik von "Zombie
Diaries 2" (*
½) Kurzkritik von "Kiss
the Abyss" (*
½) 27.12.11 Kurzkritik von "The
Ledge" (* *
½) 26.12.11 Kurzkritik von "Catene"
(* * *), bei Eclipse released als "Chains". 24.12.11 Kritik des Italowesterns
Ando Muchacho, spara! (*
*
*) aka. Knie nieder und friss Staub. Kurzkritik von "The
Girl With the Dragon Tattoo"
(* * *
½) Kurzkritik von "The
Scorpion King 3: Battle for Redemption" (*
½) Kurzkritik von "Dean Spanley" (* * *) Kurzkritik von "Le
nom des gens" (* * *
½) 20.12.11 Kurzkritik von "The
Ramen Girl" (* *
½) Kurzkritik von "La
proie" (* * *) 19.12.11 Kurzkritik von "Hidden
3D" (*
½).
Kurzkritik von "Moonrise
Kingdom"
(* * * *)
Ein unverkennbarer Wes-Anderson-Film: Das famose Starensemble (u.a. Bruce
Willis, Edward Norton, Bill Murray) wuselt durch wunderbare Kulissen und
Designs, trägt kuriose Kostüme und schwafelt oft bizarres Zeug. Aber alles hält
dank Andersons Sinn fürs Ungewöhnliche bestens zusammen und ergibt einen
schrägen Film mit Herz und Humor. Optik und Musik dienen als Zückerchen. Wie
vorherige Anderson-Filme sicher nicht für alle, aber ich war fasziniert.
Das späte Revival der kultig-coolen Sci-Fi-Reihe verzichtet auf die albernen
Elemente, die Teil 2 schwächer machten, und setzt ganz auf die Stars, die Aliens
und den Fun. Nicht gar so cool wie das Original, aber temporeich, witzig und
gesegnet mit gelungenen Trickeffekten - vor allem das Finale kommt in 3D sehr
gut. Es gibt ein paar Logiklöcher, etliche Déjà-vus, aber das sind kleine
Probleme in einem Film, der einfach gut unterhält und Lust darauf macht, dass
die Reihe noch weitere Folgen auf Lager hat.
Kurzkritik von "Moneyball"
(* * *
½)
Von Brad Pitt & Co genial gespieltes Sportdrama, das hinter die Kulissen der
Baseball-Industrie blickt. Immerzu packend, stets bewegend, aber wirklich neu
ist an der Geschichte auch nicht gerade viel.
Im US-Remake des sympathischen Sophie-Marceau-Films spielen Demi Moore und
Miley Cyrus Mutter und Tochter, die herausfinden, dass sie eigentlich dieselben
Sorgen und Freuden haben. Weil das in einer Welt spielt, in der einfach jeder
gut aussieht und jeder ein verdammtes Apple-Produkt besitzt, wirkt das Ganze zu
gelackt und kommerziell. Aber trotz der kleineren Stolpersteine in Schauspiel,
Dialogen und Inszenierung bleibt der Film doch immerhin charmant und verdient
die teilweise gehässigten Anti-Miley-Kritiken nicht.
Kritik des
koreanischen Dramas Scars (*
* *)
Kritik des Bollywood-Dramas Rivaaz (*
½)
Kritik des Singapur-Dramas Sandcastle (*
* *)
Gefeierte BBC-Adaption von Jane Austens Klassiker, die unter anderem Colin
Firth in die Herzen der Frauen brachte. Die Miniserie nimmt sich Zeit,
entwickelt die Figuren und spielt mit den Dialogen. Zwar lang, aber durchwegs
ein intelligentes, gefühlvolles Vergnügen.
Etwas trocken und dramaturgisch sprunghaft erzählt Clint Eastwood vom Leben
des langjährigen FBI-Chefs J. Edgar Hoover, souverän gespielt von Leonardo
DiCaprio, auch wenn ihn das Alters-Makeup teilweise ziemlich entstellt.
Kritik der
Hongkong-Komödie I Love Hong Kong 2012 (*
* ½)
Kritik des Bollywood-Actionepos
Agneepath (*
* *), 1990er-Version mit Amitabh Bachchan.
Kritik des
koreanischen Sportfilms Pacemaker (*
* *)
Zum Schreien komische Komödie, die ganz auf Sacha Baron Cohen zugeschnitten
ist. Als Diktator eines fiktiven nordafrikanischen Landes kann er jedem ans Bein
pinkeln - den Arabern, den Israelis, den Chinesen, den Linken, den Rechten, den
Frauen, den Männern. Und vor allem den Amerikanern, denen er in einer Rede
subtil klarmacht, dass sie in einer Diktatur leben. Dazu mutige Gastauftritte
und schamlose Witze, die kein Pardon kennen. Wer sonst getraut sich, Witze über
Vergealtigung, Mord und Kinderschändung zu machen? Ein Hoch auf Cohen. Nur
leider wirkt die Story etwas ausgelutscht, das "fremd in den USA"-Motiv hat er
mit Borat und Brüno schon beackert. Etwas wirklich Neues sucht man in dem Kim
Jong-il gewidmeten Film vergebens. Aber eben: er ist elend lustig.
Französischer Episodenfilm, bei dem verschiedene Leute
hinter der Kamera standen, aber Jean Dujardin und Gilles Lellouche in variablen
Rollen auftauchen: als Männer, die Frauen betrügen. Simpel gestrickt, aber oft
sehr komisch - und wenn die Oscar-gekrönten "Artist"-Macher mitmischen, dann
bürgt das für zusätzliche Qualität. Die witzigste Episode ist "Anonyme
Fremdgeher", aber auch jene von Michel Hazanavicius überzeugt. Eher etwas
schwach dagegen die, bei der Dujardin und Lellouche auch Regie führten.
Kritik des sowjetischen Monumentalfilms
Voyna i mir (*
* * *) aka. "Krieg und Frieden".
Kritik des
koreanischen Horrorfilms Ghost (*
*)
Kritik der
schweizerisch-deutschen Musicalkomödie
Schneewittchen und die
sieben Gaukler (*
* *)
Kritik des Hongkong-Komödie I Love Hong Kong (*
*)
Simpel gestrickter, aber höchst effektiver "Mann-gegen-Wolf"-Film, der
unerbittlich und mit sadistischer Logik vorgeht. Ungeheuer viel Fleisch ist
nicht am Knochen, aber die nihilistische Geschichte fesselt Anfang bis Ende und
unter der Regie seines "A-Team"-Regisseurs Joe Carnahan läuft Liam Neeson zu
Hochform auf.
Schick besetzte und ausgestattete Komödie über die Erfindung des Vibrators -
und den Kampf der Frauen für mehr Selbstbestimmung. Manchmal etwas forciert,
aber stets unterhaltsam.
Langweiliger Gruselthriller, der nichts Neues bietet, nichts wagt und nie
spannend ist. Am schlimmsten kommt Dennis Quaid weg, der in seiner Karriere nie
übler chargierte als hier.
Spannender Abschluss der zweiten Staffel mit etwas weit hergeholten
Wendungen, die aber in ein fesselndes letztes Drittel münden.
Gut gespielter spanisch-amerikanischer Western mit Sam Shepard als altem
Butch Cassidy. Die Bilder sprechen an, die Story ist ok, aber es fehlt an einer
zugkräftigen Dramaturgie und einer gewichtigen Verknüpfung der Szenen mit dem
alten und dem jungen Butch.
Kurzkritik von "Dark Shadows"
(* * *)
Die Zusammenarbeiten von Johnny Depp und Tim Burton haben etwas zu
routinehaftes bekommen. Aber diese Film-Adaption der langläufigen TV-Serie aus
den 60ern passt gut zu beiden. Der Schwerpunkt verlagert sich klar in Richtung
Comedy, die Pointen sind denn auch gelungen, vor allem, weil Depp und seine
Co-Stars lustvoll spielen. Dazu gibts Burtons gewohnt düsteren Look, eine
kurzweilige Story und (nach ein paar Filmen Pause) Danny-Elfman-Musik.
Kritik des
koreanischen Liebesfilms Spellbound (*
* ½)
Kritik des Animes Roujin-Z (*
* * ½)
Kritik des chinesischen Historienfilms White
Vengeance (*
* ½)
Etwas simpel gestrickter Trickfilm mit angenehmem Witz, sympathischen Figuren
und brauchbarem Look. Eher für Kinder geeignet als für Erwachsene.
Formelhafter Familienfilm mit nicht immer überzeugenden Effekten. Doch die
charmanten Darsteller, die gefällige Geschichte und ganz generell ein gelungenes
Wohlgefühl heben den Film aus dem Sumpf der mittelmässigen Mensch-Tier-Filmchen.
Wenn auch nur knapp.
Von der Gruselstimmung her solides Werk, auch gut gespielt und
ansehnlich bebildert. Aber die Geschichte bleibt zu lange vage, die Dramatik auf
eine Überraschung ausgelegt. Und wenn die dann kommen, ist alles bereits zu
spät, zu konstruiert und im schlimmsten Fall auch vorhersehbar.
Kritik des koreanischen Musikfilms Play (*
* ½)
Kritik des polnischen Gruselmärchens
Sanatorium pod klepsydra (* * * ½)
aka. "The Hourglass Sanatorium"
Gefällig inszenierte
Komödie vor tragischem politischen Hintergrund zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Bully Herbig spielt die Hauptrolle solide, Leander Hausmann erzählt den Plot
zwar etwas verharmlosend, aber noch immer mit genügend Seitenhieben auf
totalitäre Regimes, Führerkult und linke Propaganda-Worthülsen.
"Frontière(s)"-Regisseur Xavier Gens pfercht eine Gruppe Menschen in einen
Keller, während draussen radioaktive Strahlung die Welt in eine Einöde
verwandelt. Die Figuren sind klischeevoll, die Entwicklungen vorhersehbar, aber
mit einiger Gewalt und bedrohlicher Atmosphäre entsteht immerhin
Endzeit-Horror-Unterhaltung von mittlerer Qualität.
Kurzkritik von "My
Little Princess" (* * *)
Eva Ionesco verarbeitete
mit diesem Drama ihre eigene Jugend als minderjähriges Aktmodel für die Bilder
ihrer Mutter (gespielt von Isabelle Huppert). Ein stets edel gefilmtes, manchmal
erschreckendes, oft aber auch etwas mutlos anklagefreies Werk, das vor allem
durch das eindrückliche Spiel der zehnjährigen Debütantin Anamaria Vartolomei
beeindruckt.
Kritik des Italowesterns
Le pistole non
discutono (*
* *)
Kritik der Bollywood-Tragikomödie Always Kabhi
Kabhi (* *)
Kritik des koreanischen Dramas REC (* *)
Die legendäre Geschichte in neuem, leicht drogengeschwängertem Licht, mit den
Protagonisten in gewohnter Hochform.
Kritik des japanischen Erotikfilms
Dan Oniroku's Personal Diary (* ½)
Kritik der Bollywood-Liebeskomödie Ek Main Aur
Ekk Tu (* * * ½)
Reizvoller Sundance-Gewinner um eine "Parallelerde", die
plötzlich neben unserer schwebt. Die Geschichte um Schuld und Sühne ist nicht
der Brüller, aber mit viel Atmosphäre und etwas Mystery-Sci-Fi-Beigaben wird der
Film dennoch sehenswert - und zeigt, dass sich Independentfilmer auch mit wenig
Geld auf fantastisches Genre-Terrain begeben können.
David R. Ellis drehte mit "Final Destination 2" den
besten der Reihe und zeigte mit "Snakes on a Plane", dass etwas von Trash
versteht. Hier jedoch vergeigt er den potentiellen Spass-und-Bier-Film mit
miesen Spezialeffekten und einer latenten Mutlosigkeit. Wo bleiben die Titten?
Die Gedärme? Die Spannung? Als B-Film viel zu ernst, als A-Film viel zu
schlecht. Eine Enttäuschung.
Kritik des Hongkong-Liebesfilms
Romancing in Thin Air
(* * ½) von Johnnie To.
Kritik des Bollywood-Hits Agneepath
(* * *)
Kritik des koreanischen Dramas Journals
of Musan
(* * *)
Der Found-Footage-Film münzt den Realo-Look für einmal auf eine
Teeniekomödie, mit durchaus überzeugendem und witzigem Resultat. Wie eine Party
immer mehr ausser Kontrolle gerät, ist für das Teenie-Zielpublikum eine Sause,
während ältere Zuschauer durchaus auch eine versteckte Warnung hineinlesen
können, zumal das Ganze auf einem tatsächlichen Fall basiert. Doch hier steht
nicht derZeigefinger im Vordergrund, sondern der Fun. Nur dürfte der Film noch
um einiges frecher, heisser und ruppiger sein.
An sich unnötiges, aber atmosphärisches, einfühlsames und gut gespieltes
US-Remake des schwedischen Kleinods "Låt den rätte komma in" (2008).
"Cloverfield"-Regisseur Matt Reeves erreicht aber nicht ganz die gleiche Ebene
der Poesie.
Cleverer, kurzweiliger und gewohnt vorzüglich interpretierter Auftakt zur
zweiten Staffel. Den Machern gelingt es erneut bestens, alt und neu zu
verknüpfen, und zu überraschen.
Zweifach oscargekrönte Romanadaption, die sich in düsterste Gefilde eines
Sozialdramas wagt, aber dennoch Hoffnung am Leben lässt. Manchmal wohl ein Deut
zu sehr darauf erpicht, die Protagonistin von einem Leid zum nächsten zu
drücken, aber dies stets auf schauspielerisch höchstem Niveau.
Kurzkritik von "The
Avengers" (* * * *)
TV-Experte Joss Whedon ("Buffy") bringt die Helden des
Marvel-Comic-Universums endlich zusammen: zum glorios unterhaltsamen
Stelldichein mit glanzvoller Action, coolen Figuren und witzigen Dialogen. Nicht
revolutionär, aber angesichts der Menge an Figuren (u.a. Ironman, Thor, Hulk,
Captain America) doch ein erstaunlich kurzweiliges und stringentes Ergebnis. Die
besten Szenen gehören Robert Downey Jr. sowie dem Hulk, der gegen Schluss
zweimal den Saal zum Toben bringt.
Kritik des sowjetischen Abenteuerdramas
Neotpravlennoye pismo
(* * * *) aka. "Letter Never Sent".
Gut erholt zurück aus den Ferien. Heute gibts erst einmal nur die Updates
der Criterion-Titel, die ich im Urlaub angeschaut habe. Ab morgen geht's
regulärer weiter.
Todd Solondz wiederholt sich mit seinen Themen um Isolation,
Kindsmisshandlung und familiären Zwists. Das tut er zwar mit Zynismus und tollen
Akteuren, aber die Luft ist langsam raus aus dem "Happiness"-Regisseur.
Vom gefeierten TV-Stück zum Kino-Klassiker: Sidney Lumets Regiedebüt ist
leicht überschätzt unter US-FIlmkritikern, packt aber auch heute noch mit seinem
famosen Schauspiel, der präzisen Inszenierung und der juristischen Aussage.
Solide Doku über den Präsidentenwahlkampf von Bill Clinton, die einige
faszinierende Einblicke gibt - aber irgendwie wird nie vollends klar, was denn
der neue und revolutionäre Ansatz des "War Room"Wahlkampfteams sein soll.
Famos gespielter und clever inszenierter Justizfilm-Klassiker, bei dem der
Vorspann von Saul Bass und die Musik von Duke Ellington nur Zückerchen sind. Den
Kern bildet James Stewarts brillante Anwalt-Rolle und die akribische
Rekonstruktion vor Gericht. Der Fall selbst ist am Ende vielleicht eine Spur zu
überraschungsarm, der Film aber trotz Überlänge spannend.
Slapstick trifft Nouvelle vague - gefiltert durch Kinderaugen. Ein
anarchischer, turbulenter und bunter Spass, der aber zunehmend anstrengt und
gegen Ende mit seinem orchestrierten Chaos langsam nervt.
Roman Polanskis
zweiter englischsprachiger Film mixt Gangsterfilm und Groteske zum kuriosen,
etwas langfädigen, aber äusserst atmosphärischen Werk.
Halb Sittenbild, halb Charakterstudie, von Claude Chabrol solide inszeniert
und von den Akteuren sauber gespielt - aber dramaturgisch fehlt einfach die
Zugkraft und daher stellt sich erstaunlich schnell Langeweile ein. Um so
aufgesetzter wirkt der überdramatische Schluss.
Claude Chabrols Regiedebüt ist nicht gerade Nouvelle-vague-typisch, und
vielleicht gerade deswegen ganz brauchbar: gut gespielt, sehenswert inszeniert -
und inhaltlich immerhin überzeugend.
Manchmal salopper, aber sehr persönlicher und daher faszinierender
Low-Budget-Mumblecore-Film, bei dem Regisseurin/Hauptdarstellerin Lena Dunham
zwar viel improvisiert und sogar ihre Familie mitspielen lässt - aber doch
präzise inszeniert und ein gut geschriebenes Narzissismus-Skript beisteuert.
Erst gegen Ende wird alles etwas dünn und verliert Fokus, bis hin zum offenen
Ende.
Edel komponierte Bilder, erotische Szenen, schöne Frauen - aber der Film will
und will nicht enden und das mit der Zeit immer belanglosere Gelaber geht auf
die Nerven, weil es zu nichts führt. Ein typischer Antonioni eben.
Kritik des koreanischen Dramas Silenced
(* * * ½)
Souveräne Adaption von Charlotte Brontë durch Cary Fukunaga ("Sin nombre"),
die ebenso kurzweilig wie atmosphärishc ist, aber vor allem durch de starken
Akteure aufgewertet wird.
Kritik des chinesischen Historienfilms The
Great Magician
(* * *)
Kritik des Italowesterns Navajo Joe
(* * *).
Kritik des taiwanesischen Jugendfilms
You Are the Apple of My Eye
(* * * ½)
Leidvoll und traurig geht die Welt unter: Lars von Triers
stimmungsschwangeres Endzeit-Drama funktioniert als Parabel auf Depression
(unter der auch der Regisseur leidet) ebenso gut wie als Sci-Fi-Drama über den
Umgang mit dem nahen Tod. Beides keine Aufsteller-Themen, aber bei Schwarzmaler
Von Trier bestens aufgehoben, denn er inszeniert mit tollen Darstellern,
konfrontierender Kamera, dichter Atmosphäre und präzisem Auge für Banalitäten in
unserem Leben. Dazu treffsicher die Musik von Wagners "Tristan & Isolde", die
alleine schon beim beeindruckenden Super-Zeitlupen-Vorspann für Gänsehaut sorgt.
Atmosphärischer, mysteriöser Mix aus Killer-Thriller, Familiendrama und
Gruselhorror der Marke "Wicker Man", solide inszeniert und brutal, aber gegen
Ende schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen und ziemlich plakativ. Es steckt
viel drin in dem Film, aber er wirkt nicht ganz ausgereift.
Nach "Valentine's Day" versammelt "Pretty
Woman"-Regisseur Garry Marshall erneut etliche Stars zum romantischen
Stelldichein. Mit völlig trivialem Resultat, denn die einzelnen Episoden können
nie genug atmen, wodurch keine von ihnen irgendwelches Interesse generiert.
Schade um die Stars.
Der einst gefeierte Roland Joffé ("The Killing Fields") verhunzt die an sich
spannenden Geschichten um den spanischen Bürgerkrieg und die Gründung des
Opus-Die-Ordens zum Möchtegern-Epos mit uninteressanten Figuren, holpriger
Erzählweise und mühsamem Spanisch-Akzent bei den Englisch sprechenden Akteuren.
Kritik von Pen-Ek Ratanaruangs Kurzfilm
Twelve Twenty
(* * *)
Kritik des koreanischen Erotikdramas My
Heart Beats
(* * ½)
Eigentlich nur wieder dasselbe Gemisch aus kruden Gags und schlüpfrigen
Szenen - aber weil dies 13 Jahre nach dem Original eine Art Comeback-Funktion
einnimmt, kommen noch nostalgische Gefühle dazu. Die Akteure wiederzusehen ist
jedenfalls funny, und nur ganz wenige haben wohl völlig verlernt, zu
schauspielern (etwa die botoxsteife und einst so schöne Tara Reid). Für einige
der amüsantesten Szenen sorgen derweil die Eltern …
Kritik des Bollywood-Actionthrillers Players
(* * ½)
Kritik des Kurzfilm-Dramas No Day Off
(* * * ½)
Der Vorspann ist hip und flott, doch was danach folgt, ist eher Routine:
Fluchende Gangster, Gewaltausbrüche und London Slang. Doch der in Boston
geborene "Departed"-Drehbuchautor William Monahan verfilmte den Roman von Ken
Bruen ebenso kurzweilig wie routiniert, und hat dazu schlagfertige Akteure zur
Hand (u.a. Colin Farrell, Keira Knightley, Ray Winstone). Ein solides
Regiedebüt.
Zu Unrecht total verrissener, aber tatsächlich etwas missglückter
Sci-Fi-Reisser, der aus seiner Idee wenig herausholt und stattdessen mit Unlogik
und billigen Tricks "glänzt". Immerhin spielt das Ganze in Moskau, das sorgt für
eine etwas neue Optik in einem Hollywood-Film.
Kein Aprilscherz: Die Kritik des Bollywood-Horrorfilms
Ghost
(*).
Kritik des koreanischen Dramas Night and Day
(* *).
Kritik des Bollywood-Actionthrillers Don 2
(* * *)
Kritik des Kurz-Dramas Worldly Desires
(½) von
Apichatpong Weerasethakul.
Leicht verkünstelte Buchadaption, die sich aber eindringlich in seelische
Abgründe vorwagt und Themen wie Einsamkeit, Sühne und Isolation anpackt - stets
atmosphärisch und souverän gespielt.
Kurzkritik von "Wrath of the
Titans" (* * ½)
Tolle Tricks, bessere 3D-Nachbearbeitung, wuchtiger Sound und ein
gigantischer Titan Kronos. Doch alles andere ist mäh. Von Sam Worthingtons fader
Darbietung über die lieblosen Bilder bis hin zur dünnen Story. Der
kriegslüsterne "Battle Los Angeles"-Regisseur etabliert nur Gut und Böse, danach
wird gekämpft und gelärmt, bis die Ohren wackeln. Lava-Wesen werden mit
Feuerpfeilen bekämpft, Götter hauen sich mit Fäusten und sowieso regt man sich
alle paar Minuten darüber auf, wie dumm die Macher sich anstellen - dabei
könnten sie diesmal ihrer Fantasie freien Lauf lassen, da keine Vorlage mehr
bedient werden muss wie bei "Clash of the Titans". Schade um die verpasste
Chance.
Kritik des chinesischen Liebesfilms Love
Is Not Blind
(* * *)
Wiederverwertete Ideen, ohrenschädigende Stimmen und eine dünne Story. Bis
auf ein paar gelungene Witzchen hat dieser zweite Aufguss der Erfolgsreihe
nichts zu bieten.
Body-Horror trifft Psychothriller trifft Melodrama trifft schwarze Komödie -
und alles zwischen Trash und Edelkino. Das ist Almodóvar. Vielleicht nicht sein
bester Film, weil etwas unterkühlt und (wie viele seiner jüngeren Werke)
überkonstruiert, aber allemal höchst unterhaltsam, sexy und subversiv.
Warmherzige Geschichte um Menschen und Wunder, erzählt mit Farbtupfern in der
tristen Hafenstadt. Aki Kaurismäki ist der Meister des melancholischen
europäischen Kinos, doch mit dem Alter scheint er sich mehr und mehr dem
Wohlfühlkino zuzuwenden, wenn auch auf seine ganz eigene Art.
Kritik des Kurzfilm-Dramas
Mirrored Mind (*
*) von Sogo Ishii
Kritik des Kurz-Sci-Fi-Films
Dance With Me to the End of Love
(½)
Kritik des japanischen Dokudramas Hayabusa (*
* ½)
Basierend auf einem (nicht unumstrittenen) Bestseller
entstand ein rührendes und sackstark gespieltes Südstaaten-Melodrama, das von
US-Kritikern etwas zu viel Lob einheimste. Schön gemacht, zweifellos, aber auch
etwas mutlos.
Kurzweiliger, aber etwas stereotype Liebesfilm nach Romanvorlage, der vor
allem durch die sympathisch harmonierenden Stars (Anne Hathaway, Jim Sturgess)
aufgewertet wird.
Das Konzept ist ausgelutscht, die Umsetzung bringt nichts mehr Neues. Die
Reihe bräuchte eine Blutauffrischung, sonst kann man es auch sein lassen.
Kritik der koreanischen Kurzfilm-Mockumentary
Influenza (*
* *) von Bong Joon-ho.
Kritik der koreanischen Kurzfilm-Doku
Digital Search (* *).
Kritik der Hongkong-Sci-Fi-Komödie The 33D
Invader (*
*).
Tarsem Singh ("Immortals", "The Cell") steuert
den ersten "Schneewittchen"-Film zum 200-Jahr-Jubiläum bei: Eine oft alberne,
ebenso aber auch distanzierte Märchenklamotte, die irgendwie nicht den richtigen
Ton findet - und wohl auch beim grossen Publikum durchfällt. Doch kurzweilig ist
der Film schon, etwa wegen dem überkandidelten Spiel von Julia Roberts (ihre
"Schönheitschirurgie"-Szene ist genial). Ebenso wegen den ausgefallenen Kostümen
der kurz vorher verstorbenen Oscarpreisträgerin Eiko Ishioka, den kuriosen
Bauten und dem Mut zum nicht vollends massenkonformen Film. Definitiv kein
leicht zu bewertendes Werk.
Kritik des koreanischen Thrillers The Beast (*
* ½)
Kritik von Shinji Aoyamas Kurzfilm-Drama
Like a Desperado under the Eaves (*
* ½)
Nicht mehr so frisch wie der erste Teil. Zudem wirkt die Story etwas
zusammengestückelt und manche Episoden, vor allem jene von Wotan Wilke Möhring,
funktionieren weniger gut als andere.
Nach einem halbwegs gelungenen Start tischt dieser
Heimvideo-Abklatsch nur noch die bekannten Folterhorror-Zutaten auf, ebenso
ideen- wie lustlos. Die Schockszenen schocken nicht, die Schauspieler
interessieren nicht. Und wenn die deutsche DVD noch massiv zensiert ist, fällt
selbst das letzte Bisschen Reiz weg.
Schlaffe Adam-Sandler-Komödie, für die der Star auch gleich noch seine eigene
Zwillingsschwester spielt. Meistens plump, oft beleidigend, selten einfallsreich
- aber ein Dutzend Mal habe ich gelacht, v.a. bei der völlig übertriebenen
Selbstdarstellung / Selbstparodie von Al Pacino, der sich selbst spielt.
Kritik von Johnny Tos Hongkong-Drama
Life Without Principle (*
* ½)
Eine der tollsten Serien der letzten Zeit macht aus dem Fantasy-Bestseller
von George R. R. Martin mitreissenden Unterhaltung mit eindrücklicher Optik,
toll aufspielenden Stars, markanten Figuren, ansehnlicher Gewalt und passend
viel Sex. So muss eine Genre-Serie für Erwachsene sein, wenngleich das offene
Ende etwas zu kribbelig macht und die Dramaturgie manchmal zu episodisch
ausfällt.
Darren Lynn Bousman, der Mann, der die "Saw"-Reihe ruinierte, aber finanziell
erfolgreich machte, versucht sich an einem Okkult-Horror, der einmal mehr zeigt,
wie schlecht Bousman inszenieren kann. Müde Schauspieler und ein ausgelutschter
Plot tragen ebenso dazu bei, dass man sich hier in Grund und Boden langweilt.
Wenn am Ende langsam die Auflösungen kommen, ist alles schon verloren.
Etwas zu hysterischer Kinderfilm um eine junge Hexe, basierend auf einem
niederländischen Roman. Für die Kleinen aber sicher ganz adrett.
Öko-Touch trifft Musical trifft erstklassige Trick-Animation - also gleich
gut wie Teil eins? Leider nein, denn der Plot gibt diesmal wenig her, die Spässe
wollen nicht alle zünden und der düstere Sog, den der erste Teil gegen Schluss
erzeugte, ist weg. Als kurzweiliges Animationsabenteuer ist der Film aber gerade
noch gut genug.
Kritik des japanischen Polit-Dokudramas
United Red Army (*
*
*)
Kritik des Sci-Fi-Thrillers The Hunger Games (*
*
* ½)
Kritik des japanischen Melodramas Star
Watching Dog (*
* *)
Die Vorgeschichte zu John Carpenters Meisterwerk hat zu viele CGI-Tricks,
vorhersehbare Horror-Situationen und Logiklöcher, st aber allemal spannend und
schön gespickt mit widerlichen Spezialeffekten.
Mit dem putzige Abenteuerfilm nach Rudyard Kiplings Roman wurde der junge
Sabu zum Star. Inhaltlich dünn, aber sehenswert dank der Kombination der beiden
Regisseur - Naturfilmer Robert Flaherty und Unterhaltungsfilmer Zoltan Korda.
Kritik der chinesischen Kurzfilm-Doku The New Year (*
½)
Kritik des Bollywood-Liebesfilms Love
Breakups Zindagi (*
* ½)
Mit inhaltlichen, musikalischen wie visuellen Motiven des Giallo
gespickt - Augen, Nahaufnahmen, Rasiermesser, Morricone-trifft-Goblin-Score.
Aber all das reduziert und abstrahiert, bis eher ein Kunstfilm übrig bleibt, der
keine Story mehr erzählt, stattdessen wortkarg eine faszinierende Bildreihe an
die nächste hängt, fast übertrieben reif an Metaphern und Möchtegern-Metaphern.
Besonders toll ist der hypersinnliche Mittelteil, der Erotik erzeugt, ohne je
Sex zu zeigen. Eine Hommage für Liebhaber oder ein Stil-Experiment, das sich mit
der Zeit totläuft? Ich reih mich auf der "mag ich"-Seite ein.
Im Retro-Look gehaltener Trash made in Norwegen, der etliche Filme zitiert
und Agenten-Klischees aufs Korn nimmt. Leider geht all dem recht schnell die
Luft aus und am Ende war alles doch eher fad.
Kritik der koreanischen Liebeskomödie Penny
Pinchers (*
*
½)
Kritik des Bollywood-Dramas Rockstar (*
*
*)
Deutscher Horror um ein paar Touristen, die in den
Katakomben unter Berlin den Slasher-Terror erleben. Formelhaft fürwahr, und die
Untergrund-Szenen entstanden zu offensichtlich in einem Lagerhaus - aber die
Sache ist immerhin spannend und eklig genug, um etwas zu unterhalten.
Leicht spekulativer, aber gut gespielter und halbwegs spannender
True-Story-Thriller mit Kirsten Dunst und Ryan Gosling.
Nicht der beste Film von Werner Herzog, aber eine ehrfürchtige und
spirituelle Verbeugung vor der menschlichen Kunst, hier in Form von
Höhlenmalerei. Der Epilog ist typisch Herzog, irgendwie völlig unpassend, und
doch organisch einfliessend. Davon hätte es vielleicht noch mehr gebraucht. Wie
immer gilt: Englische Version anschauen, weil Herzog sanfter spricht und seine
Wortwahl wahre Poesie ist, während die deutsche Fassung stets etwas
schulmeisterlicher klingt.
Kritik des koreanischen Kurzfilm-Dramas
Survival Game (*
*
½)
Melodramatische und etwas bizarre Romanadaption
von Niki Caro mit ihrem "Whale Rider"-Star Keisha Castle-Hughes in einer
wichtigen Nebenrolle. Das Design ist ansprechend, die Akteure sind gut - doch
der Film mit seinem Mix aus Magie und Realismus nie richtig abheben.
Kritik der japanisch-koreanischen Kurzfilmdoku
Letter from Hiroshima (*
½)
Kritik des Bollywood-Dramas Hostel (*
*)
Ein Found-Footage-Sci-Fi-Gruselfilm mit interessanter Ausgangslage, die aber
nie in immense Spannung mündet und am Ende etwas zu schnell verpufft.
Kurzweilige Adaption des Romans von Guy de Maupassant, die etwas gar brav
ausgefallen ist, aber lustvoll Politik, Erotik und Gesellschaftskritik unter
einen Hut bringt. Die Damen (Uma Thurman, Christina Ricci, Kristin Scott Thomas)
stehlen Hauptdarsteller Robert Pattinson die Show - nicht etwa, weil der zu
haariger Brust und "Twilight"-untypischem Wabbelbauch neigt, sondern weil er von
Beginn weg den Unsympathen spielen muss und man nicht versteht, wie die Frauen
auf diesen verkrampften Typen anspringen können. Keine Fehlbesetzung, aber auch
keine ideale.
Sympathische Romantikkomödie um die Annäherung zweier gehemmter Menschen vor
dem Hintergrund einer Schokolaterie.
Kritik des japanischen TV-Dramas A
School Behind Bars (*
* *)
Kritik der chinesisch-koreanischen Kurzfilmdoku
In Public (*
½)
Kritik der taiwanesisch-koreanischen Kurzfilmdoku
A Conversation with God (½)
Kritik des Hongkong-Historienfilms
Legendary Amazons (*
* ½)
Die Romanadaption um britische Rentner, die in Indien Seelenfrieden suchen
und erst einmal Chaos finden bemüht zwar allerlei Klischees (farbenfrohes,
wildes Indien, biedere Briten etc.), doch dank den grandiosen Schauspielern um
Judi Dench, Tom Wilkinson und Bill Nighy geht dies ganz enorm ans Herz und lässt
schmunzeln. Einzig die "junge" Geschichte um den etwas überforderten Slumdog Dev
Patel stört.
Sich über Tourette lustig zu machen, gehört zum niederen Comedy-Berteich,
doch dank den charmanten Akteuren lässt das hier überraschend oft Schmunzeln.
Schön skurrile Groteske des Schweizers Peter Luisi, manchmal in ihren
Metaphern arg verkünstelt, aber sympathisch gespielt und gewitzt inszeniert.
Einer der besseren schweizerdeutschen Kinofilme des generell eher schwachen
Jahrgangs 2011.
Kritik des chinesischen Actiondramas My Kingdom (*
* ½)
Kritik des koreanischen Kurzfilmdramas
The Name of the Night (* ½)
Kritik der chinesisch-koreanischen Kurzfilmdoku
Miss Jin Sing Story (*
* ½)
Mit Ben Stiller, Eddie Murphy, Matthew Broderick & Co. namhaft besetzte
Komödie, die eine witzige Idee zum fliessbandartigen Hollywood-Spass verhunzt,
dem ideenlosen Regisseur Brett Ratner sei Dank.
Der kindertaugliche und kurzweilige Abenteuerfilm hat etwas mehr Drive als
der Vorgänger und profitiert abermals von der extrem treffsicheren Besetzung,
die die Comicfiguren nahezu 1:1 trifft. Nur die Story dürfte etwas mehr Ideen
bieten.
Kritik des Sci-Fi-Abenteuers John Carter (*
*
* ½)
Kritik des koreanischen Kurzfilmdramas
www.whitelover.com (*
*)
Die Glaubwürdigkeitslücken und Logikschwächen (Deutscher ohne
Russischkenntnisse als Partyreporter? Schwächlicher Deutscher im Hardcore-Knast?
Hinweise fallen zufällig im richtigen Moment in die Hände?) machen den
reisserischen Film fast schon lächerlich. Doch Dennis Gansel ("Die Welle")
inszeniert den Verschwörungsthriller mit Moritz Bleibtreu konsequent im
Hollywood-Style und lässt die Zügel nie locker. Das Resultat ist Spannung und
Action auf hohem inszenatorischem Niveau. Da vergibt man inhaltliche Schwächen
etwas schneller.
Kritik des Stummfilm-Abenteuers The Thief
of Bagdad (*
*
* ½)
Kritik des koreanischen Historienfilms War of
the Arrows (*
*
*)
Der britische Jugendfilm bekam teils euphorische Kritiken, und tatsächlich
schwankt er angenehm zwischen britischem Humor und treffsicheren Einblicken in
das Leben von Teenagern. Sonderlich neuartig ist das Gezeigte allerdings nicht,
einfach nur schön unterhaltsam erzählt.
Reizvoller Sci-Fi-Thriller, bei dem Andrew Niccol ("Gattaca") einmal mehr
einen kritischen Blick in die Zukunft wirft. Vieles am Plot ist unglaubwürdig,
es klaffen gigantische Logiklöcher, doch die Idee von der Lebenszeit als
Währungsmittel sorgt für eine spannende Grundlage, auf der die charismatischen
Schauspieler (Justin Timberlake, Amanada Seyfried, Cillian Murphy) aufbauen
können und die dank den formidablen Technikern hinter der Kamera - u.a. Roger
Deakins und Craig Armstrong - stets stick anzusehen ist. Ja. Man hätte mehr aus
dem Film machen können als eine Art futuristischer "Bonnie and Clyde", doch er
ist allemal unterhaltsam.
Der stets sympathische Matthias Schweighöfer gibt sein Regiedebüt mit dieser
nur mässig amüsanten Komödie, die alte Beziehungsklischees auftischt, sich
betont konservativ gibt (Sadomaso böse, Lust böse, Kuscheln gut) und in
mancherlei Hinsicht sogar auf reaktionäres Gebiet abrutscht, wenn es darum geht,
den karrieregeilen Frauen eins auszuwischen.
Kritik des Horrorfilms The Human
Centipede II (Full Sequence) (*
*
½)
Kritik der Bollywood-Komödie Ladies vs Ricky
Bahl (*
*
½)
Kampfsport-Klischees, eine manipulative Männerstory und etwas forciert
eingesetzte "Hochkultur" von Beethoven über Moby Dick bis Sparta. Doch all dem
zum Trotz entfaltet sich hier eine kraftvolle Mixed-Martial-Arts-Brüder-Saga mit
grandiosen Schauspielern, mitreissenden Kampfszenen und hemmungslosen Emotionen.
Eine Art Duell der Genre-typischen US-Arbeiterhelden, zwischen Jake LaMotta und
Rocky Balboa, oder eben dem aggressiven Tom Hardy und dem tragischen Joel
Edgerton. Und mittendrin der oscarnominierte Nick Nolte. So muss ein
Männermelodrama sein.
Noch ein Tag Gamer-Weekend bei mir, deshalb wohl frühestens am Abend
Reviews. Bis dann aber mal die
Oscar-Analyse
Kritik des Actionhorrors Yakuza Weapon (*
*
*)
Kritik der Schweizer Tragikomödie Die
missbrauchten Liebesbriefe (*
*
*
½)
Von Robert Redford etwas langsam, aber durchaus packende Aufbereitung der
juristischen Folgen der Lincoln-Ermordung. Gespickt mit etwas zeitgenössischer
Kritik an der Verurteilung von Terrorverdächtigen erzählt er von der
voreingenommenen Verhandlung gegen Mary Surratt, in deren Haus sich die
Verschwörer trafen. Stark gespielt von Akteuren wie James McAvoy, Robin
Wright, Evan Rachel Wood und Kevin Kline.
Abbas Kiarostami langweilt mal wieder, auch wenn
diesmal wenigstens die Idee von Echtheit und Fälschung durchaus ihren Reiz hat.
Aber bis auf den Handlungs-Schwenk in der Mitte beschränkt sich dieser Diskurs
auf endloses Labern. Dass Juliette Binoche in Cannes dafür den Darstellerpreis
bekam, ist noch halbwegs nachvollziehbar, aber der Film ist eben doch typisch
Kiarostami: Eine Idee, wiederholtes drauf Herumreiten, andauernds Gähnen.
Kritik der chinesischen Martial-Arts-Komödie
The Butcher the Chef and the
Swordsman (*
*
*)
Kritik des Italowesterns Un fiume di
dollari (*
*
*)
Unter neuer Regie wird die unbeholfen betitelte Fortsetzung überraschend gut
- nicht zuletzt dank Neuzugang The Rock, der wohl jede Filmserie aufpeppt (Fast
& Furious, G.I. Joe), in die er nachträglich eingebaut wird. Hier sorgt er für
Humor und Charisma, den Rest besorgen brauchbare Tricks, fantasievolle
3D-Bilder, Jules-Verne-Anspielungen und die niedliche Vanessa Hudgens. Dass die
Story wenig hergibt und Logiklöcher riesig sind (wenn die Insel alle 140 Jahre
so zerstört wird, wie kann sie dann mit Fauna und Architektur wieder
"auferstehen"?) stört dann nur noch leicht …
Steven Soderbergh reduziert einen Actionfilm auf das Minimum, mit einem
simplen, aber labyrinthisch erzählten Plot und Kämpfe ohne Firlefanz, sondern
echt wirkenden Schlagabtäuschen. Dazwischen Stars wie Michael Douglas, Ewan
McGregor, Antonio Banderas, Michael Fassbender und die
Martial-Arts-Fighterin Gina Carano. Begleitet von einem funkigen Soundtrack, der
das Ganze stark entdramatisiert, und von Digitalbildern, die etwas zu kühl
daherkommen. Das Endresultat ist gleichsam faszinierend wie frustrierend.
Durchaus sympathische Akteure (Freddie Highmore, Emma Roberts) in einem auch
durchaus charmanten Film übers Erwachsenwerden. Doch die Hauptfigur ist so ein
verkünstelt gehemmtes Wesen, dass es schwer fällt, die vielen Probleme, die er
sich auflädt, überhaupt je ernst zu nehmen.
Freche Alien-Invasions-Geschichte, angesiedelt in South London und besetzt
mit nicht gerade sympathischen Posern und Ghetto-Mini-Machos. Doch gerade diese
Widerborstigkeit, gekoppelt mit dem dicken Akzent, den Popkultur-Referenzen und
der sauberen Inszenierung machen den Film speziell. Und gut.
Sympathische Tragikomödie mit ebenso schrulligen wie alltäglichen Figuren,
angeführt vom gewohnt starken Paul Giamatti.
Kurzkritik von "Der
Kameramörder" (* * *)
Aus dem medienkritischen Bestseller macht der Film ein Thrillerdrama im
Kammerspiel-Stil. Ästhetisch kühl, schauspielerisch stark. Trotz des etwas
vorhersehbaren Plots, der am Ende noch mysteriöser hätte sein dürfen, bleibts
somit spannend.
Westlich-japanische Koproduktion, die aus der Romanvorlage einen abwechselnd
glatten, dann durch Wackelkamera zu hektisch geratenenen Thriller macht. Gary
Oldman chargiert, die anderen Akteure wirken etwas blass, und die Bildsprache
ist mit den überdunkelten Bildern nicht immens attraktiv. "Rain Fall" ist kein
Reinfall, aber eine Enttäuschung.
Solides, wenn auch
vorhersehbares und etwas zu forciertes Melodrama mit Kate Hudson als
sterbenskranker Frau, die sich im Leben neu finden muss. Kathy Bates als Mutter
hat mich kurioserweise fast mehr bewegt. Und am Ende bleibt das Ganze dann doch
eine Sour zu banal.
Kritik des taiwanesischen Liebesdramas Blowfish (*
*
*)
Kritik des koreanischen Liebesfilms Always (*
*
*)
Kritik des deutschen TV-Dramas Bambule (*
*
*)
Tom Hardy und Chris Pine kämpfen als Superagenten mit allen
Mitteln um Reese Witherspoon. Eine witzige Idee, die McG aber einfallslos und
holprig umsetzt: die Dialoge sind oft spröde, die Action gibts nur sporadisch,
das Ende ist viel zu fad. Nur die Akteure sind stets spielfreudig bei der Sache.
Kritik des koreanischen Thrillers S.I.U. (*
*
½)
Denkbar unorigineller und unlogischer Thriller von Joel Schumacher, der mit
Nicolas Cage und Nicole Kidman zwar prominent besetzt ist, aber seine
bedrohliche Home-Invasion-Idee nie zu etwas führt. Stattdessen immergleiche
Bedrohungsszenarien und Yuppie-Ängste.
Kritik des Bollywood-Dramas Elbowroom (*
*)
Irgendwie ist das Setup
(Gemeinde verbietet Tanzen und Partys) in der heutigen Zeit nicht mehr
glaubhaft, selbst im US-Süden. Das beraubt den Film seiner Dramatik. Ausserdem
wirkt der Hauptdarsteller deutlich blasser als damals Kevin Bacon. Doch die
Tänze reissen mit, die Musik macht Stimmung, die Inszenierung gefällt. Ein
solides Remake.
Von Jane Campion
"präsentiertes", edles Drama, bei dem sich die junge Emily Browning traut,
nahezu dauernd nackt herumzulaufen. Einige Ideen stecken drin: Umkehrung von
Märchenmotiven, männliche Impotenz, Frauen als Objekte - doch mit der Zeit wirkt
die lethargische Inszenierung nur noch anmassend und verkünstelt, bevor alle
Luft raus ist.
Solider, aber kaum erfrischender und auch nicht immens
schockierender Horrorfilm. Für John Carpenter aber ein brauchbares Halb-Comeback
fast zehn Jahre nach dem Flop von "Ghosts of Mars".
Die Fortsetzung sprengte
in Brasilien Kassenrekorde und kam auch international gut an. Der Film reisst
zwar mit, wirkt authentisch und klagt flammend an - aber es fehlt ihm
dramaturgische Raffinesse, was sich vor allem beim Übertriebenen Einsatz der
Erzählstimme der Hauptfigur manifestiert.
Kritik der Bollywood-Komödie Loot (*
½)
Denzel Washington und Ryan Reynolds in einem soliden, wenn auch überlangen
CIA-Actionthriller, der etwas gar verkrampft daherkommt: Schüttelkamera,
Macho-Typen, versteinerte Minen, kantiges Spiel. All das wirkt etwas wenig
enthusiastisch, aber immerhin stets kurzweilig. Und es kracht ganz schön.
Kritik der Bollywood-Komödie Desi Boyz (*
*
½)
Kritik des koreanischen Dramas Re-Encounter (*
* *)
Kritik der japanischen Fantasykomödie Zebraman 2 (*
*
½)
In der Romanverfilmung erzählt Lynne Ramsay ("Ratcatcher") von einer Mutter,
die mit ihrem Sohn nie klarkam und nun mit Schande und Schuldgefühlen leben
muss: Der Teenager hat ein Schulmassaker angerichtet. Präsentiert in einer
verschachtelten, nur anfänglich etwas verkünstelten Erzählweise schnürt der Film
die Kehle immer wieder zu - nicht zuletzt dank des intensiven Spiels von Tilda
Swinton, deren Nerven hier konstant blank zu liegen scheinen. Die Begründung für
den Sadismus des Sohns wirkt manchmal etwas simpel (unfähiges Mami), aber nie
plump, und glücklicherweise werden auch Ego-Shooter nicht herangezogen. Vielmehr
wirkt das Ganze manchmal wie "The Omen" ohne übernatürliche Beigaben - und dient
damit bestens als Verhütungsmittel.
Extrem klebriges Liebesdrama, um die Beziehung zu einer Frau, die sich nicht
mehr an einen erinnern kann. Die Darsteller Rachel McAdams und Channing Tatum
verleihen Charme, aber das Ganze wirkt (obwohl lose auf Tatsachen basierend)
doch etwas zu sehr wie vorgefertigter Konfekt.
Kritik des koreanischen Dramas Dooman River (*
*).
Kritik der thailändischen Jugendfilms Suck Seed!! (*
* *)
2008 kündigte Joaquin Phoenix an, sich aus dem Filmgeschäft zurückzuziehen,
um zu rappen. Es folgte ein Absturz, psychologisch wie karrieretechnisch,
begleitet vom physischen Zerfall. All dies soll, so Regisseur Casey Affleck,
Teil des FIlmprojekts gewesen sein. Wenn ja, dann ist dies eindrückliches Spiel
- ein Schauspieler am Limit, und drei Jahre dafür geopfert. Oder es war ernst
gemeint und erst als "Rettungsanker" zum Film erhoben? Auch so wärs noch ein
faszinierendes, wenn auch auf Dauer anstrengendes Dokument.
Kritik der Hongkong-Fantasykomödie Magic to
Win (*
½)
Kritik des taiwanesischen Sportdramas Jump Ashin! (*
* *)
Kritik des chinesischen Horrfilms Nightmare (*)
Chilenischer Mix aus Agentenfilm-Hommage und -Parodie, anfänglich noch schön
retro, aber mit der Zeit unstet und ziellos. Vor allem am Ende wissen die Macher
nicht wohin. Zudem kann der Hauptdarsteller gut kämpfen und aussehen - aber sein
Schauspieltalent ist ziemlich limitiert. Für soliden Retro-Fun reichts aber noch
knapp.
Kritik des koreanischen Dramas Pain (*
* *).
Die deutsche Bestsellerverfilmung verläuft in extrem vorhersehbaren Bahnen
und bietet abgestandene Witze. Das erlaubt Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger
immerhin, das Beste am Film zu sein, mit ihrer Rolle als verführerische
Argentinierin.
Gut gespielter und recht spannender Mix aus "Dead Calm" und
Viren-Bedrohung: Cillian Murphy und Thandie Newton sind allein auf einer Insel,
als Jamie Bell auftaucht, und behauptet, draussen seine Seuche ausgebrochen.
Psycho-Schurke oder echte Bedrohung? Oder beides? Viele Klischee-Situationen und
ein paar Überraschungen inbegriffen.
Kritik von Star Wars: Episode I - The Phantom
Menace (*
* * ½)
Kritik des Bollywood-Dramas The Dirty Picture (*
* * ½)
Von Kritikern grundlos kaputtgeschriebener Fun-Film, bei dem der leider immer
noch talentfreie Paul W.S. Anderson die Vorlage von Alexandre Dumas nur noch als
loses Gerüst nimmt, und es mit Fantasy und Nonsens aufpeppt. Dazu viele Stars,
manche gut, manche chargierend, aber alle offensichtlich mit Spielfreude bei der
Sache. Ich liess mich davon jedenfalls gerne anstecken.
Stets absurder werdender, aber durchaus spannender Agententhriller mit
Richard Gere. Vor allem am Anfang gibt's noch einiges zu mögen, später
verflüchtigt sich dies immer mehr.
Durchaus sympathische deutsche Komödie, die aber erzählerisch unglaubliche
Haken schlägt und irgendwann unglaubwürdig wird. Doch das schlimmste ist das
Einschleimen beim Konzern mit dem Apfel, dessen Produkt es ja sogar in den
Filmtitel geschafft hat.
Kritik des japanischen Horrorfilms Tomie
Unlimited (*
* ½).
Kritik des Bollywood-Jugendfilms Bubble Gum (*
*).
Die Regisseurin von "200 Cigarettes" erzählt mit Papa Donald Sutherland und
Sohn Rossif von einem Gauner, der keiner mehr sein will, sich verliebt und
Künstler werden möchte. Das alles und viel mehr, bloss ohne Ziel und zu sehr
improvisiert. In Einzelszenen vielleicht ganz nett, aber dramaturgisch äusserst
schwach.
Manchmal überfrachtetes, aber stets bewegendes Drama über das Schicksal einer
Frau im nahen Osten und die Suche ihrer Kinder nach der Wahrheit. Manche Szenen
brennen sich ein, andere wirken etwas ziellos. Die nicht exakt definierte
politisch-geographische Einordnung (es handelt sich wohl um den Libanon) wirkt
mutlos und am Ende trägt der Film wohl etwas dick auf - doch kraftvoll ist der
oscarnominierte Film allemal.
Kritik des koreanischen Thrillers The Client (*
* *).
Der britische Thriller beginnt stark, könnte den "Descent"-Weg genauso
einschlagen wie einen Kraxelfilm à la "Cliffhanger". Doch gegen Ende wird die
Sache überraschend plump und verheizt so den anfänglichen Goodwill beinahe.
Der Reihe geht nun wirklich langsam die Luft aus, denn Paul W.S. Anderson
verbringt mehr Zeit damit, seine Gattin Milla Jovovich ins beste 3D-Licht zu
rücken, als Zombie-Action zu bieten. So stellt sich in dem visuell seelenlosen
Film rasch Langeweile ein.
Luc Besson wärmt als Autor und Produzent etliche Elemente seines Klassikers
"Nikita" auf, diesmal mit der hübschen Zoe Saldana als Kampf-Amazone. Die Fights
fetzen, die Action sitzt, aber der Plot könnte um einiges erfrischender sein.
Der erste Teil der epischen russischen Sci-Fi-Comicverfilmungen: Ein
überschöner Blondlocke-Typ findet sich in einer all zu erdähnlichen Welt im All
wieder, auf der die Mächtigen die Massen indoktrinieren und unterdrücken. Der
Regisseur zeigt dabei grosse Paul-Verhoeven-Affinität, ist doch der Soundtrack
aus "Conan" geklaut, stammen etliche Ideen aus "Starship Troopers" und andere
aus "RoboCop". Trotz holprigem Schnitt und dem Versatzstück-Plot für
Sci-Fi-Freunde durchaus einen Blick wert, alleine schon wegen des Aufwands.
Der Abschluss meiner kleinen Kim
Soo-yong-Reihe: Mist (*
*
*).
Kritik des koreanischen Musikdramas Mr. Idol (*
* ½).
Kritik des koreanischen Dramas The
Seashore Village (*
*
* ½).
Kritik des koreanischen Dramas Night Journey (*
*
* ½).
Kritik des koreanischen Dramas
Confessions of an Actress (*
* ½).
Martin Scorsese verbeugt sich vor der Magie des Kinos und dem Schaffen von
Georges Méliès, in einem zauberhaften und nostalgischen 3D-Spektakel voller
Charme, Witz und liebenswerter Darsteller. Einziges Manko ist vielleicht, dass
in Paris alle Englisch sprechen. Darüber hört man aber schnell hinweg. Die 11
Oscarnominationen sind also gerechtfertigt.
Mélanie Laurent glänzt in dem stark gespielte, atmosphärischen, aber
inhaltlich etwas formelhaften Killer-Thriller à la française.
Kritik des spanischen Schockers Tras el
cristal (*
*
* ½) alias "Im Glaskäfig".
Der von Kritikern desaströs in die Pfanne gehauene Kassenflop aus
Adam-Sandler-Produktion ist fürwahr grässlich erzählt, plump inszeniert und
gespickt mit abgestandenen Witzen über kleine Pimmel und schiefe Zähne. Die
tiefste Art Humor. Aber ein paar Mal musste ich doch lachen angesichts des
schieren Irrsinns des Gezeigten. Sicher ein schlechter Film, aber ich sah schon
Übleres …
Kritik des Animes
Mardock Scramble: The First Compression (*
*
* ½).
Kritik des japanischen Liebesfilms Paradise Kiss (*
*
½).
Näher an "Defendor" als an "Kick-Ass" nimmt James Gunn das Superhelden-Genre
aufs Korn und zollt ihm gleichzeitig Tribut. Das Konzept ist nicht neu, doch
charmante Akteure, schicke Dialoge, coole Comic-Anspielungen und die recht
heftige Gewalt sorgen für Spass, der Knick zum Drama sowie die Verankerung in
der Realität sind das Spezielle. Im Vergleich zu "Kick-Ass" eine Spur
vorhersehbarer und weniger stringent, aber allemal … super.
Jason Statham ist nicht mehr dabei, das Budget schrumpfte markant, geblieben
ist dennoch nur Schrott. Diesmal tritt Dolph Lundgren an, reist in die
Vergangenheit und kämpft gegen Schurken, Magie und Drachen. In der Theorie
jedenfalls. In der Praxis wird geredet und geredet. In öden Kulissen labern die
Leute, was sie tun sollte, was sie tun werden und was sie gerade getan haben.
Gähn.
Kritik des japanischen Remakes
Ghost - In Your Arms Again (*
*).
Kritik des chinesischen Fantasyfilms Mural (*
*
½).
Kritik des koreanischen Thrillerdramas Hindsight (*
*
*).
Kritik des Bollywood-Thrillers Chase (*).
Kritik der Hongkong-Liebeskomödie
Love Is the Only Answer (*
*
½).
Schön blutiges Remake des 80er-Kultfilms, weitgehend frei von Charme, aber
gut besetzt - vor allem dank Colin Farrell. Als diabolisch verführerischer Macho
mit viel maskuliner Virilität ist er fast bedrohlicher als später mit Beissern.
Dazu sexy Mädels, passabler Horror - nicht übel.
Minimal besser als der erste Teil, weil der Humor weniger hysterisch ist. Aber
eine Vielzahl der Gags wirkt ausgelutscht und die Spielfreude aller Beteiligten
köchelt auf Sparflamme.
Kritik des japanischen Splatterspasses Deadball (*
*
½).
Alexander Paynes fünfter Film, sieben Jahre nach "Sideways", erzählt von
Wurzeln - nämlich der Heimat und der Familie - beides auf bewegende und
amüsante, aber doch nie kitschige Weise. George Clooney ist grandios in der
zentralen Rolle, seine Filmtöchter agieren ebenso famos. Und es gibt etliche
Szenen, die einen nicht unberührt zurücklassen. Auf der Negativseite wirkt die
Geschichte etwas vorhersehbar und zerstückelt, ausserdem scheinen manche
Neben-Informationen (die Stiftung zum Beispiel) vage, während andere Szenen das
eine oder andere Klischee aufweisen.
Kritik des chinesischen Dramas Love for Life (*
* *).
Freche Komödie mit Drama-Einschlag, inszeniert von Jason Reitman und
geschrieben von seiner "Juno"-Autorin Diablo Cody. Der Kleinstadt-Mief ist super
getroffen und Charlize Theron agiert köstlich - doch die Geschichte wirkt
letztendlich etwas dünn und Gags wiederholen sich.
Das Team hinter "Zombieland" versucht sich an einer leicht actionhaltigen
Komödie, mit weniger Erfolg. Die vier Komiker in den Hauptrollen sind alle
köstlich - vor allem Danny McBride und Nick Swardson, zudem leistet sich Jesse
Eisenberg einen witzigen Facebook-Gag. Doch der Rets kurvt bald auf Autopilot.
Die Dialoge hätten gerne noch frecher sein dürfen.
Dem 30 Jahre älteren Original hat dieses formelhafte Remake von Rob Lurie
nichts hinzuzufügen. Das Abhandeln derselben Ideen (Was ist Männlichkeit?
Passiv-aggressives Verhalten in einer Beziehung. Stadt-Land-Gegensatz) wirkt
hier ungleich formelhafter und seelenloser. Aber als Gewalt-Reisser zieht die
Story auch diesmal nicht allzu übel.
Kurzkritik von "Clubland" (* * *)
Brenda Blethyn als in Australien gestrandete Comedy-Mama liefert eine
Tour-de-Force in dieser Tragikomödie, während die prickelnderen Szenen ihrem
schüchternen Sohn und deren sexy Freundin gegönnt sind. Dazu ein behinderter
Bruder und ein singender Vater - etwas viele Ansätze und doch wenig
Handlungsdichte. Der Mix aus Lachern und später viel wehmütiger Tragik sorgt
aber für Unterhaltung.
Stark gespieltes, inhaltlich etwas überladenes deutsches
Mutter-Tochter-Drama, das die turbulente Geschichte Litauens als Hintergrund
benutzt.
Recht krude Fantasy-Romanze mit Megan Fox als verführerischem und doch
unschuldigen Engel (buchstäblich) und der für einmal nicht ganz kaputt wirkende
Mickey Rourke als ihr Erlöser. Überladen an allen Ecken und Enden, um am Ende
irgendwie nicht gerade dicht, aber immerhin nicht öde.
Kritik des
Bollywood-Liebesdramas Mausam (*
* *).
Kritik des Hongkong-Liebesfilms Love You You (*
* ½).
Famos besetzter Spionagethriller zur Zeit des Kalten
Krieges, als ein paar Mossad-Agenten einen Nazi-Doktor aus Ostberlin entführen
wollen. In den Rückblende-Szenen höchst spannend, in den Gegenwart-Sequenzen
differenziert. Doch mehr Überraschungen hätten drinliegen müssen, ebenso ein
packenderes Finale.
Zeichentrickfilm mit dem Pinguin-Helden aus "Die Sendung mit der Maus": für
die ganz Kleinen sehr kurzweilig, für die Erwachsenen immerhin niedlich
animiert.
Kritik des japanischen Boxerfilms Tomorrow's
Joe (*
* *).
Kritik des koreanischen Thrillerdramas Countdown (*
* *).
Bayern-Filmer Marcus H.
Rosenmüller erzählt vom Konflikt zwischen Hippies und konservativen Dörflern -
mit Klischees, aber auch lustigen Szenen, die sowohl verblendeten Sektenfuzzis
als auch verklemmten Hinterwäldlern ans Bein pinkeln.
Der überschätzteste Film des Jahres: Ein famos gespieltes, sauber
inszeniertes und bewegendes Familiendrama, das aber dramaturgisch nie aus den
Socken haut und auch nicht immens lange nachhallt. Der Konsens, dieses iranische
Werk gleich in die Topränge der besten Filme aller Zeiten zu hieven, ist für
mich nicht nachvollziehbar. Sehr gut ist es aber auf jeden Fall.
Uwe Boll nimmt sich etwas zurück, aber den FIlm viel zu wichtig. Entstanden
ist eine Biografie, die träge und formelhaft entwickelt ist, aber dennoch jede
Szene, jede Geste an die grosse Glocke hängt. An sich nicht enorm schlecht, aber
frei von Vision. Und in einem ein völliger Fehlgriff: Ex-Boxer Henry Maske, der
seinen Freund Schmeling spielt, ist ein absolut übler Darsteller, hilflos
strauchelnd und stammelnd.
Kritik des koreanischen Actionthrillers Quick (*
* ½).
Kritik des Horrorfilms ¿Quién puede
matar a un niño? (*
*
* ½).
"Let the Right One In"-Regisseur Tomas Alfredson komprimierte den komplexen
Kaltkrieg-Spionageroman von John Le Carré, der schon einmal als sechsstündige
Miniserie erzählt wurde, zu einem zweistündigen Kinofilm, der nicht primär
Intelligenz voraussetzt, sondern das Glück, die richtigen Informationen
aufzunehmen, die falschen zu streichen und die unwichtigen wieder auszublenden.
Das Skript schrammt haarscharf an konfus vorbei. Wer aber bei der Sache bleibt
bekommt einen schön im 70er-Jahre-Stil inszenierten Spionagefilm mit
Edelbesetzung zu sehen. Alleine schon der Cast macht den bei Kritikern leicht
überschätzten Film sehenswert. Neben der verzettelten Handlung das grösste
Manko: Es wurde mit Digitalkamera gedreht, weshalb manche Szenen enttäuschend
viel Bildrauschen aufweisen.
Kritik des koreanischen 3D-Monsterfilms Sector 7 (*
*
½).
Kritik des japanischen Animes Ice (*
½).
Basierend auf dem italienischen Comic, der auch "Dellamore Dellamorte"
inspirierte, drehte der Regisseur von TMNT einen eher billig aussehenden, aber
immerhin kurzweiligen Mix aus und Film noir, der in seinen witzigen Szenen fast
besser punktet als in den fantastischen. Es fehlt das Comic-Flair, es mangelt an
Biss.
Kritik der indischen Komödie Hum Tun Shabana (*).
Die Komödie weckt Nostalgie-Goodwill und verströmt Kurzweil, aber es fehlt am
anarchischen Charme der Serie, zudem wirken die menschlichen Darsteller stark
unterfordert. Zu lachen gibts aber genug.
Kritik des koreanischen Dramas Champ (*
* *
½).
Kurzkritik von "Setup"
(* *)
Von einem Stuntman inszenierter Actionthriller ohne Action und mit wenig
Spannung. Dass Curtis "50 Cent" Jackson die Hauptrolle spielt und Bruce Willis
nur den schlappen Mafiaboss in einer Nebenrolle ist ebenso bedenklich.
Hübsch ausgestatteter Historienfilm um den Widerstand der Spanier gegen
Napoleons Truppen. Leider formelhaft erzählt und dramaturgisch wenig fesselnd.
Von Steven Spielberg im Stil von Technicolor-Klassikern
inszeniertes Melodrama um ein Pferd und die Schicksale seiner verschiedenen
Halter im Ersten Weltkrieg: eindrückliche Kriegs-Action, prächtige Bilder,
starke Schauspieler. Negativ ins Gewicht fallen die leichte Überlänge, John
Williams' überzuckerter Soundtrack und der Umstand, dass zwar verschiedene
Nationalitäten die Hauptrollen spielen, aber alle English sprechen (bloss
jeweils mit deutschem, französischen oder sonstigem Akzent). Eine verpasste
Chance, um dem ansonsten gelungenen Werk den letzten Kick Authentizität zu
verleihen.
Das Frühwerk des späteren "Spider-Man"-Stars Andrew Garfield erzählt von
einem jungen Mann, der als Bub einen Mord beging und nach 14 Jahren im Knast neu
anfangen will. Bewegender Stoff, lose inspiriert von einem Fall in England,
manchmal etwas zu formelhaft entwickelt und am Ende eine Spur zu offen - aber
stets sehenswert.
Lieblos zusammengeschustertes Disney-Konfekt um hübsche
Teens und ihre Nöte rund um den Abschlussball. Nebenhandlungen wirken
unaufgelöst, die Haupthandlung ist so steril wie stereotyp und mit den Figuren
kann man nie wirklich mitfiebern.
Kritik des koreanischen Zeichentrickfilms
Leafie, a Hen into the Wild (*
* *
½).
Kritik des Trickfilms
Tekken: Blood Vengeance (*
* *)
Kritik der Komödie
Das Hofkonzert (*
* *) in Gedenken an Jopi Heesters.
Historisch verdreht und verändert der Film um die Einführung der
"Engländerkrankheit" Fussball im Deutschen Reich nahezu alles - und er will
etwas viel auf einmal, weshalb etliche Nebenhandlungen völlig übereilt eingebaut
sind. Doch bei diesem "Dead Poets Society light" machen das spielfreudige
Ensemble und die einnehmende Geschichte immerhin etwas Goodwill wett.
Aufwendige und bewegende Rekonstruktion von
Internierung und Deportation von Juden im Vichy-Frankreich. Dem Skript fehlt
etwas der Fokus und die Regie trägt etwas dicht auf, um Gefühle zu erzeugen,
doch meistens funktioniert das nicht schlecht.
Kritik des Bollywood-Dramas Dhobi Ghat (Mumbai
Diaries) (*
* *
½).
Kritik des chinesischen Fantasyfilms
The Sorcerer and the White Snake (*
* *).
Kritik des Bollywood-Hits Ra.One (*
* ½).
Kritik des thailändischen Historienfilms
Yamada - The Samurai of Ayothaya (*
* ½).
Catherine Hardwicke versucht mit dieser ausstatterisch ansprechenden
Teenie-Umdeutung von "Rotkäppchen", an ihren Grosserfolg "Twilight" anzuknüpfen.
Nicht gar so peinlich, aber irgendwie ebenso blutleer. Hier wird eine an sich
coole Teenie-Märchen-Erotik-Idee zum Fliessbandprodukt verheizt.
Kritik der Bollywood-Komödie My Friend
Pinto (*
*).
Kritik des Schweizer Klassikers Landammann
Stauffacher (*
*
*).
Gerade wenn man denkt, alle Luft sei raus aus der Serie, macht sie wieder
Spass. An Teil 5 ist nichts Neues dran, aber die sadistischen Todesfälle (in 3D)
machen einfach gute Laune, da können die Teens noch so dumm und die Story noch
so dünn sein. Nett auch, dass sich das Ganze als Prequel von Teil eins entpuppt
und die Reihe so ein würdiges Ende findet. Eigentlich schade, aber wer weiss …
Billig gemachter Pseudo-Dok-Horror, der nach solidem Start einfach nur
stinklangweilig ist. Ein paar kurze Horrorszenen funktionieren, der Rest ist
bloss schwach.
Der Independent-Horror beginnt recht geschickt und weckt Spekulationen, wohin
die Reise geht - aber sind die Eckpunkte einmal gesetzt wird die mässig
gespielte und fad inszenierte Sache dann doch zur Durchhalteübung.
Kritik des griechischen Schockers Island of
Death (*
* *).
Kritik des tschechischen Gruselmärchens Valerie (*
*
* *).
Gleichzeitig als Thriller wie als Drama verpackter Diskurs zwischen Atheismus
und Gottesfürchtigkeit, mal durchaus anregend, meistens jedoch etwas
schulmeisterlich und manipulativ.
Kritik des japanischen Melodramas Snow Prince (*
* ½).
Solider Mix aus
Melodrama und Neorealismus, aufgewertet durch starke Akteure und mutig
überladenes Melodrama. Für Regisseur Raffaelo Matarazzo ein Wendepunkt in seiner
Karriere, denn fortan widmete er sich erfolgreich solchen Melodramen.
Fröhliche Weihnachten allerseits :)
Dass David Fincher sein gigantisches Talent an das Remake eines bereits sehr
gelungenen Films "verschwendet", ist bedauerlich. Aber das Resultat allemal
sehenswert: Vom grandiosen "Immigrant Song"-Cover zum visuell brillanten
Vorspann über den geschliffenen Schnitt, die starken Akteure und die unterkühlte
Optik ein Genuss. Das Finale ist etwas abgeändert und nach dem eigentlichen
Höhepunkt unnötig aufgeblasen (im Vergleich zur schwedischen Version). Doch das
sind eher kleinere Mankos. Was bleibt ist ein hochroutinierter, spannender und
menschlich abgründiger Thriller mit leichten Exploitation-Einschlag, den die
Vorlage von Stieg Larsson schon vorgab …
Einschläfernde Vorgeschichte zur Vorgeschichte des Ablegers des
"Mummy"-Remakes. Oder so ähnlich. Aber auf alle Fälle vergeudete Zeit mit
heissen Mädels und chargierenden Typen, lahmer Action, dünner Story und doofer
Dialoge. Dass der Held auch noch fast aussehen muss wie der Bösewicht (Billy
Zane) macht die Sache auch nicht gerade besser.
Gut gespieltes, etwas schwer zugängliches Drama über einen Mann, der glaubt,
früher ein Hund gewesen zu sein - eine Vorstellung, die weite Kreise zieht.
Kurzweilige, lebensfrohe und doch vielschichtige Tragikomödie über das Leben,
die Liebe und Vorurteile, die wir mit uns herumtragen. In wenigen Szenen etwas
plakativ, aber meistens höchst erfrischend.
Kritik der koreanischen Komödie
Marrying the Mafia 4 (*
*).
Kritik des Schweizer Krimis Wachtmeister
Studer (*
*
* ½).
Grundsympathische Komödie mit der zu früh verstorbenen Brittany Murphy als
US-Mädchen in Tokio. Der TV-Regisseur hinter der Kamera inszeniert aber zu fad,
das Essen kommt zu wenig zum Zug und der Plot ist arg dünn. Aber zwischen Murphy
und ihrem grantigen japanischen Sensei gibts immer wieder viel zu lachen.
Etwas abstruser und
manchmal schlicht unglaubwürdiger Frankreich-Thriller, der aber gehörig Zug
macht und meistens gut Unterhält sowie routiniert gespielt und inszeniert ist.
Kritik des Bollywood-Liebesfilms Mod (*
*
½).
Die Idee, Sucht zu verkörperlichen und buchstäblich zu
gebären, ist so abstrus wie im Cronenberg'schen Body-Horror-Umfeld genial. Aber
dieser plumpe, langweilige und schlecht produzierte Horrorfilm macht daraus nur
Grusel von der Stange, ohne Atmosphäre, dafür mit schwachen Tricks.