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Horrorfilm

Japan / Südkorea 2009
Alternative Titel Higanjima; 彼岸島

Regie Kim Tae-gyun
Drehbuch Tetsuya Oishi nach dem Manga von Koji Matsumoto
Darsteller Hideo Ishiguro, Dai Watanabe, Miori Takimoto, Asami Mizukawa,
Koji Yamamoto, Fumito Moriwaki, Osamu Adachi, Tomohisa Yuge, Takahiro Tsutsumi
 

Länge 118 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung
ab 16

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
.

©  Text Marco, molodezhnaja 14.10.10
©  Bilder manga, Screenshots molodezhnaja


STORY
Atsushi (Dai Watanabe), der Bruder des Schülers Akira (Hideo Ishiguro), ist vor zwei Jahren auf der abgeschiedenen Insel Higanjima verschollen. Die mysteriöse Rei (Asami Mizukawa) überbringt Akira diese Information und bringt ihn mitsamt seinen Freunden auf das Eiland - mit dabei sind unter anderem der Punk Ken (Tomohisa Yuge) und seine Yuki (Miori Takimoto) sowie der Geek Nishyama (Osamu Adachi). Doch vor Ort erblicken die jungen Leute das Grauen: Higanjima wird ausschliesslich von Vampiren bewohnt! Sie sind anscheinend als Futterquelle auf die Insel gebracht worden. Mit der Hilfe von Atsushi gelingt ihnen die Flucht. Doch die Vampire, angeführt vom eiskalten Masa (Koji Yamamoto), sind ihnen auf den Fersen.

 

REVIEW
Als ob das Vampirthema nicht längst ausgereizt wäre, labt sich "Higanjima" an dem Horror-Dauerbrenner. Wirklich Neues hat er dem Ganzen indes nicht hinzuzufügen: Man nehme Blutsauger, man nehme viel Gewalt, ein paar Teenager und eine Insel, auf der die Story spielt. Fertig ist das Fliessbandprodukt. Als Vorlage diente der Manga-Bestseller des Japaners Koji Matsumoto, doch an sich könnte jeder Fantasystoff die nötige Handlung hergeben - so austauschbar ist der Film. Macht ihn das schlecht? Nicht ganz, denn auch wenn die Versatzstücke bekannt sind, so ist "Higanjima" doch nette Unterhaltung für Genre-Freunde.

Die Liste der Pros und Kontra halten sich bei Regisseur Kim Tae-gyun in etwa die Waage. Der Koreaner, der in seiner Heimat u.a. Crossing, A Millionaire's First Love und den überschätzten Actionreisser Volcano High drehte, weiss vor allem, wie er "Higanjima" so richtig saftig machen kann. Es wird geblutet wie wild - und im finalen Kampf gegen ein riesiges Monster spritzt der Saft fast schon in absurden Mengen. Das hält bei Laune, selbst wenn sonst die Interessenkurve mal nach unten zeigt. Auch die Ausstattung ist nicht übel, man sieht, dass einige Yen in den Film investiert wurden.

Schade nur, dass die Kamera diese Sets nicht immer optimal einfängt. Manches ist zu dunkel, anderes ist zu stillos. Eigentlich nicht so verwunderlich, hat doch der Kameramann mit Filmen wie Meatball Machine nicht gerade das edelste Resümee vorzuweisen. Doch es ist nicht alleine die Kameraarbeit, die "Higanjima" etwas billig macht - dazu trägt auch das Make-up bei. Vor allem der Oberbösewicht mit seinem weissen Gesicht wirkt eher lächerlich als bedrohlich. Und wenn schon der Anführer nichts taugt, dann können seine Handlanger ja nicht viel mehr wert sein.

Immerhin gibts mit sexy Asami Mizukawa (Nodame Cantabile) etwas fürs Auge. Die anderen Akteure um Hideo Ishikuro (Gokusen) und Dai Watanabe (Crows Zero) bleiben dagegen eher etwas fad. Klar erwartet man in einem Horrorfilm keine Sheakspeare-Leistungen, doch wenn einem das Schicksal der Beteiligten komplett am Allerwertesten vorbeigeht, dann ging bei Figurenzeichnung und Darstellung wohl manches schief. In der Tat würde hier eine stärkere Bindung zu den Charakteren den Spannungsgehalt anheben.

Doch man kann noch lange an den Details rumnörgeln. Im Grossen und Ganzen hat "Higanjima" ein Plus und ein Minus: Auf der einen Seite ist er aufwendig - man kriegt was für sein Geld. Auf der anderen Seite ist er zu seelenlos - und daher auch etwas langweilig. Wäre er eine halbe Stunde kürzer, man würde mehr mitfiebern und die Defizite so gutmütiger ausblenden. Doch Kim Tae-gyun nimmt sich Zeit. Und das ist letztendlich seine Achillesferse. Hoffentlich bügelt Kim für den zweiten Teil, der am Ende angedeutet wird, die Probleme aus - und liefert uns Vampir-Fun mit interessanten Figuren, cooler Action und viel Blut. Man darf ja hoffen.

 

MEINE DVD
Grossbritannien, Code 2, PAL
Bild: Anamorphic Widescreen
Ton: Japanisch 5.1 und 2.0 mit englischen Untertiteln.

 

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EXTERNE LINKS 
imdb.com

 

SCREENSHOTS

Screenshots der DVD mit TotalMedia Theatre 3, verkleinert und leicht geschärft mit CorelPaint


 

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