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1966
> GAMERA VS. BARUGON
Monsterfilm
Japan 1966
Alternative Titel Duel of the Giant Monsters: Gamera Vs. Barugon;
Gamera Strikes Again; Godzilla, der Drache aus dem Dschungel;
Daikaiju ketto: Gamera tai Barugon; War of the Monsters;
大怪獣決闘 ガメラ対バルゴン
Regie Shigeo Tanaka
Drehbuch Nisan Takahashi
Darsteller Kojiro Hongo, Kyoko Enami, Yuzo Hayakawa, Takuya Fujioka, Koji
Fujiyama
Länge 100 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung ab 12
Humor | Spannung | Action | Gefühl | Anspruch | Erotik |
. | . | . |
©
Text Marco, molodezhnaja 21.7.10
© Bilder Daiei, Screenshots molodezhnaja
STORY
Vor einem Jahr wurde das Monster Gamera durch die Explosion einer Atombombe in
der Arktis zum Leben erweckt. Nachdem die Bestie ganze Städte zerstört hatte,
gelang es der Armee, sie in eine Rakete zu locken und ins All zu schiessen. Doch
das Vehikel kollidiert mit einem Meteoriten und Gamera entkommt. Durch den
Eintritt in die Erdatmosphäre wird das Monster regelrecht mit Energie aufgeladen
und ist nun noch stärker. Gleich nach seiner Ankunft zerstört er einen Staudamm
und verschwindet dann spurlos. Derweil landen drei Abenteurer auf einer Insel
bei Neu Guinea, auf der Suche nach einem wertvollen Riesenopal. Sie finden das
Juwel, doch Onodera (Koji Fujiyama) betrügt seine Partner und bringt es nach
Japan. Doch es handelte sich keineswegs um einen Opal, sondern um ein Ei. Und
daraus schlüpft das Monster Barugon. Die Bestie kann mit ihren Kältestrahlen
sogar Gamera lahmlegen. Schaffen es Onedaras Widersacher Keisuke (Kojiro
Hongo) und die Insel-Schönheit Karen (Kyoko Enami) vielleicht, den neuen Gegner
zu stoppen?
REVIEW
Nach dem Erfolg von Gamera 1965,
scheute das Studio Daiei weder Kosten noch Mühen, um seine eigene
Monsterfilm-Kreation gegen die Übermacht von Toho zu stärken. So wurde der
zweite Teil "Gamera vs. Barugon" neu in Farbe gedreht mit dem erfahrenen
Michio Takahashi ("Hiroshima mon amour") hinter der Kamera.
Regisseur Noriaki Yuasa wurde zum Leiter des
Trickteams ernannt, während der Veteran Shigeo Tanaka seinen Platz auf dem
Regiestuhl einnahm. Das Reusltat ist in der Tat ein ziemlich glorioser Monsterfilm.
Trotz
seines stattlichen Budgets freilich immer noch recht trashig, aber stets
attraktiv anzuschauen.
Davon bekamen die Amerikaner jahrelang nichts mit: Unter dem Titel "War of The Monsters" wurde der Film synchronisiert, verstümmelt und in seinem Breitbild beschnitten gezeigt. Und in den 80ern machte eine neue Synchro die Show endgültig zum Ramsch, der dem Team von MST3K wie gerufen kam für gleich zwei Veräppelungen. Damit war auch der Ruf dieses Films derart ramponiert, dass er nirgends mehr ernst genommen wurde. Zeit also für eine Wiederentdeckung, denn in seinem Originalzustand kann der Film durchaus mit anderen Werken aus der goldenen Ära der Kaiju-Filme mithalten.
Die altmodischen Tricks sind stattlich, wenn auch die Zerstörungsorgien schwarzweiss fast prächtiger aussahen. Musik und Kameraarbeit lassen sich sehen, die Schauspieler überzeugen. Während Kojiro Hongo den properen Helden gibt, darf Koji Fujiyama (die japanische Synchronstimme von James Bond!) schön fies sein. Und Kyoko Enami ("The Woman Gambler") ist einfach nur schön. Die Insel-Dame nimmt man ihr zwar nicht ganz ab, aber daran dürfte sich kaum jemand stören. Störend an dem Unterfangen sind lediglich der nüchterne Erzähler sowie die etwas langfädige Abenteuergeschichte. Während der Suche nach dem Opal kommen nämlich keinerlei Fantasy-Elemente vor, geschweige denn Monster. Und dies nimmt etwa die Hälfte der Story ein!
"Gamera vs. Barugon" ist sicherlich nicht hohe Kunst. Aber ist B-Fun mit A-Beigaben. Der neue Bösewicht Barugon mit seinem Gefrierstrahl und dem Regenbogen (!) aus dem Rückenpanzer ist eine coole Sache, Gamera selbst darf auch richtig böse sein und muss sich noch nicht bei Kindern anbiedern, und die Inszenierung lässt sich sehen. Auf diesem Niveau hätte die "Gamera"-Reihe eine Chance gehabt, auch langfristig gegen Godzilla und Konsorten anzutreten. Doch mit der Qualität ging es nach "Gamera vs. Barugon" und seiner im Jahr darauf entstandenen Fortsetzung Gamera vs. Gyaos langsam aber sicher abwärts.
Besprochene Gamera-Filme:
Gamera (1965)
Gamera vs.
Barugon (1966)
Gamera vs.
Gyaos (1967)
Gamera vs. Viras (1968)
Gamera vs. Guiron (1969)
Gamera vs. Jiger (1970)
MEINE
DVD
USA, Code 1, NTSC
Bild:
Anamorphic Widescreen
Ton: Japanisch 2.0 mit englischen Untertiteln.
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(Liefert aus USA)
EXTERNE LINKS
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Screenshots der DVD mit TotalMedia Theatre 3, verkleinert und leicht geschärft mit CorelPaint
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