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Drama
Japan 2005
Alternativer Titel サヨナラcolor

Regie und Buch Naoto Takenaka
Darsteller Naoto Takenaka, Tomoyo Harada, Yasunori Danda, Fumiko Mizuta, Shoko Nakajima

Länge 120 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung
ab 6

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
. .

©  Text Marco, molodezhnaja 16.9.08
©  Bilder A Plus, Screenshots molodezhnaja


STORY
Der berühmte Arzt
Shohei Sasaki (Naoto Takenaka) ist nervös: In einem Bett seines Spitals liegt Michiko Oikawa (Tomoyo Harada), für die er während der Highschool-Zeit geschwärmt hat. Sie kann sich jedoch anfänglich nicht an ihn erinnern. Erst mit der Zeit wird ihr klar, dass der Mann vor ihr einst ein biederer Versager war. Das ist nun vergessen und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft - obwohl Michiko bereits mit dem schrägen Masao Suzuki (Yasunori Danda) liiert ist. Zudem steht die Freundschaft unter einem schlechten Stern: Michiko liegt im Spital, da sie an schwerem Gebärmutterkrebs leidet. Shohei setzt alles daran, sie zu heilen.

 

REVIEW
Mit seiner fünften Regiearbeit reisst der Charaktermime und erfolgreiche Schauspieler Naoto Takenaka keine Bäume aus: Die Handlung plätschert unaufgeregt vor sich her, präsentiert sympathische, aber etwas belanglose Charaktere und übt sich in Überlänge. Takenaka selbst verkörpert auch die Hauptrolle und verleiht seiner Figur schräge Züge (so macht Sasaki Atemübungen vor dem Betreten von Michikos Zimmer), doch das ist viel zu wenig, um zwei Stunden lang zu fesseln. Es fehlt das gewisse Etwas, um das Interesse aus den Zuschauern herauszukitzeln
.

Neben Takenaka spielt die 80er-Jahre-Schönheit Tomoyo Harada die weibliche Hauptrolle. Sie sieht mit fast 40 Jahren blendend aus und harmoniert bestens mit dem kantigen Takenaka. Skurrile Unterstützung bekommt das Duo von Yasunori Danda. Diesen gut aufgelegten Schauspielern kann man keinen Vorwurf machen, dass der Film nicht richtig in die Gänge kommt. Die Schuld liegt bei Takenaka hinter der Kamera. Er inszeniert zu beliebig und erzählt zu behäbig. Diese Herangehensweise ist bewusst gewählt, soll sie doch eine etwas abgehobene Atmosphäre erzeugen, doch der Schuss geht nach hinten los, wenn manche Szenen zu selbstgefällig wirken und schlicht Langeweile auslösen.

Es gibt trotz allem ein paar gelungene Szenen in dem Drama. Gegen Schluss mehren sich jene, die bewegen. Amüsante Episoden kommen etwa von einer fülligen Masseuse aus. Und zwischen Sasaki und einer Teenager-Prostituierten wirds etwas provokativ. Aber alles nie im Übermass, stets ruhig und zurückhaltend, stets unspektakulär und auslaugend. "Sayonara Color" vergibt somit manche Chance, zum bemerkenswerten Film aufzusteigen. Trotz der an sich tragischen Krebs-Thematik, die gegen Ende ein paar unglaubwürdige Wendungen durchmacht, bleibt das Drama auch emotional etwas unterkühlt. Alles Mittelmass also. Naoto Takenaka bleibt ein interessanter Filmemacher, doch wünscht man ihm und dem Publikum nächstes Mal einen etwas packenderen Stoff.

 

MEINE DVD
Hongkong, Code 0, NTSC
Bild: Letterboxed Widescreen
Ton: Japanisch 2.0 mit englischen und chinesischen Untertiteln.

 

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YesAsia (Liefert aus HK)

 

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